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Denkschrift: Die Technische Hochschule Stuttgart einst und Jetzt (1947)

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Denkschrift: Die Technische Hochschule Stuttgart einst und Jetzt (1947)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1562653543533
Titel:
Festschriften der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1562653543533_J1947_1
Titel:
Denkschrift: Die Technische Hochschule Stuttgart einst und Jetzt
Jahrgang/Band:
1947
Erscheinungsjahr:
1947
Sprache:
und
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsarchiv Stuttgart
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Zentrale Quellen zur Universitätsgeschichte

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Festschriften der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule Stuttgart
  • Denkschrift: Die Technische Hochschule Stuttgart einst und Jetzt (1947)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Die Technische Hochschule Stuttgart einst und jetzt
  • Anhang zur Denkschrift
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

ZT 
Der Erhaltungszustand des 0,25 m langen Fragmentes 
lässt nichts zu wünschen übrig und zeichnet sich namentlich da- 
durch aus, dass der Schädel in keiner Weise verdrückt ist, wie dies 
fast immer bei den Skeletten aus den Posidonomyen-Schiefern der 
Fall ist. Auch die Zähne stecken meist in natürlicher Stellung in 
der Kieferrinne, was sich besonders klar an der vorderen Bruch- 
fläche (Fig. 3) zeigt. 
An dem Schädeldache können wir von Durchbrüchen nur das 
Nasenloch beobachten, das ein langgestrecktes, mit der Spitze 
nach vorn gerichtetes Dreieck darstellt; die Länge ist nicht sicher 
festzustellen, da der Hinterrand fehlt, doch betrug sie nicht unter 
0,065 m, die Höhe 0,020. Den oberen Rand bilden die grossen 
Nasalia oder Nasenbeine, welche zugleich die ganze Stirnseite 
bedecken und in der Medianlinie aneinander anschliessen; die Stirn- 
seite selbst ist stark abgeplattet und sogar in der Medianlinie etwas 
eingesenkt. Die Länge der Nasalia beträgt 0,21 m, doch fehlt so- 
wohl das vordere wie das hintere Ende; ihre Gesamtlänge darf etwa 
auf 0,35 berechnet werden. Über die Nasenbeine legen sich seitlich die 
ausserordentlich grossen Zwischenkieferbeine oder Intermaxil- 
laria her, welche die Nasenhöhle auf der ganzen Unterseite begrenzen 
und sich nach vorne immer mehr verbreitern, so dass sie schliesslich 
die ganze Schnauze bilden. Ich nehme an, dass unser Stück etwa 
die Hälfte der Schnauze darstellt, wonach die Länge der Inter- 
maxillaria etwa 0,45 m ergibt, von welchen 0,21 m erhalten sind. 
Der eigentliche Oberkieferknochen, das Maxillare, ist bei 
den Ichthyosauriern für die Bezahnung bedeutungslos geworden und 
liegt nur als schmale Leiste über dem Intermaxillare. Es bildet den 
hinteren Rand des Rachens, ohne jedoch selbst noch Zähne zu 
tragen. Die Länge beträgt etwa 0,20 m, wovon 0.13 m erhalten 
sind, die grösste Breite nur 0,01 m. Gerade dieser Knochen bietet 
bei unserem Stück ein besonderes Interesse, sowohl durch seine gute 
Erhaltung als auch dadurch, weil er ein wesentliches Unterscheidungs- 
merkmal gegenüber der nächst verwandten Art im oberen Lias bietet. 
Der vordere Querschnitt durch den Schädel (Fig. 3), 
der auf der Bruchfläche sichtbar ist, zeigt uns die tief nach unten 
sich fortsetzenden Nasalia, über welche sich das Intermaxillare her- 
legt; dieses selbst hat eine starke Knochenleiste gegen innen ent- 
wickelt, und die dadurch entstandene Rinne ist zur Aufnahme der 
Zähne bestimmt. Ausserdem sehen wir noch den Durchschnitt durch 
ein weiteres Knochenpaar, die Pflugscharbeine oder den Vomer,
	        

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