digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Ein Jahrhundert Württembergischer Verfassung

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Ein Jahrhundert Württembergischer Verfassung

Monografie

Persistenter Identifier:
1568624571367
Titel:
Ein Jahrhundert Württembergischer Verfassung
Autor:
Adam, Albert Eugen
Verleger/Verlag:
Kohlhammer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1919
Umfang:
233 S.
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1J 55
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Kapitel

Titel:
7. Reaktion. 1851-1864
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Ein Jahrhundert Württembergischer Verfassung
  • Einband
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Vorwort
  • 1. Flitterwochen. 1819-1821
  • 2. Ruhige Fahrt. 1821-1830
  • 3. Stürmische See. 1830-1838
  • 4. Im alten Fahrwasser. 1839-1848
  • 5. Umsturz und Neubau. 1848-1849
  • 6. Drei Landesversammlungen und sechs Verfassungsentwürfe. 1849-1850
  • 7. Reaktion. 1851-1864
  • 8. Neues Leben. 1864-1870
  • 9. Ins Deutsche Reich. 1871-1894
  • 10. Unter volksparteilicher Führung. 1895-1912
  • 11. Im Weltkrieg. 1913-1918
  • 12. Staatsumwälzung. 1918-1919
  • Inhaltsverzeichnis
  • Graukeil
  • Einband

Volltext

181 -- 
der Reichsverfaſſung vom 28. März 1849 und die Reform der würt- 
tembergiſchen Verfaſſung durch eine Landesverſammlung nach dem 
Gesetz vom 1. Juli 1849. Zugleich war die Sammlung der Fort- 
ſchrittspartei um bestimmte Zielpunkte, ein Programm, geplant. Aber 
statt Sammlung entwickelte sich die Trennung. Schon mit der Grün- 
dung des Nationalvereines i. J. 1859 war unter den Demokraten und 
den Konſtitutionellen, die im Kampf gegen das Ministerium zur Linken 
oder Fortschrittspartei zuſammengewachſen waren, wieder ein Riß ein- 
getreten zwischen Kleindeutſchen mit der preußiſchen und Großdeutschen 
mit der ssſterreichiſchen Spitze. Er wurde zu verkleiſtern geſucht, doch 
ohne dauernden Erfolg. Der Beobachter lehnte die Uleindeutschen 
ab als preußischen Schwindel, die Großdeutschen als Reaktionäre. 
Nach der Rückkehr der von König Wilhelm Amnestierten Cudwig 
Pfau, Karl Mayer und Julius Haußmann aus dem Exil und aus 
dem Gefängnis i. J. 1863 sammelten sich in der Volkspartei ,die 
ganzen Männer“ für die „Sache des Volkes und der Freiheit“. Die 
Scheidung der Geiſter vollzog sich bei der Schleswig-Holſsteiniſchen Frage, 
die durch den ſshneloſen Tod des Königs von Dänemark brennend 
geworden war und die vom November 1863 bis Februar 1864 nicht 
weniger als fünfmal die 2. Kammer beſchäftigte. Daneben brachte 
die AUbgeordnetenwahl der Stadt Stuttgart neuen Streit. Kandidat 
der Konstitutionellen war Stadtſchultheiß Sick. Er wurde erfolgreich 
bekämpft vom Beobachter mit dem von Ludwig Pfau geprägten ge- 
flügelten Wort: „Der Schultheiß bleibe auf dem Rathaus“, ein Wort, 
das erſt verſtummte, als anch demokratiſche Ortsvorsteher sich zur 
Wahl stellten und in den Halbmondsaal einzogen. Aber damals und 
noch lange nachher „hingen sämtliche Schultheißen an dem stinkenden 
Schweif des Ministers", wie i. J. 1861 Rechtsanwalt Schmid, „der 
Löwe von Munderkingen“, in einer Wahlrede augenrollend verkündet 
hatte; !) 25 Jahre später selbſt Minister geworden, nannte er die Orts- 
vorſteher die Grundsäulen des Staates. 
Wegen Schleswig-Holsteins bewilligte der Landtag die zur Uriegs- 
bereitſchafl angesonnenen 1/2 Millionen Gulden; doch über das Ziel 
und die Wege zum Ziel gingen die Ansichten in der 2. Kammer aus- 
einander. Einig war man nur darin, den Schleswig-Holſsteinern das 
Recht der Selbſtbeſttmmung zu wahren, Preußens Vorgehen zu ver- 
dammen und ein deutſches Parlament zu fordern. Die i. J. 1864 
förmlich gegründete neue Volkspartei knüpfte daran auch die alte 
heimiſche Forderung der Verfasſungsreform nach dem Gesetz vom 
1. Juli 1849 und eine neue Mißtrauvenserklärung gegen das Mini- 
ſterium Linden. Doch Linden blieb der Vertrauensmann Usnig Wil- 
helms, bis dieser im 83. Lebensjahr am 25. Juni 1864 ſtarb. Wie 
weit Linden bei seinen Maßnahmen nach eigener Einsicht gehandelt, 
wie weit er nur den Forderungen des greiſen, durch die Erfahrungen 
  
1) Beobachter 1882 Nr. 278. 
  
  
 
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk)
TOC
Mirador

Diese Seite

Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Bauanatomie : handwerklich-technische Grundlagen des Wohnbaues als Einführung in die Baukunst
2 / 2.819
Kind
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welches Wort passt nicht in die Reihe: Auto grün Bus Bahn:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.