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Württembergische Reformationsgeschichte (3)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Württembergische Reformationsgeschichte (3)

Collection Object

Persistent identifier:
1568624571367
Title:
Ein Jahrhundert Württembergischer Verfassung
Author:
Adam, Albert Eugen
Publisher:
Kohlhammer
Place of publication:
Stuttgart
Year of publication:
1919
Extent:
233 S.
Language:
german
Structure type:
Monograph
Physical location:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Shelfmark:
1J 55
License:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Collection Object

Title:
10. Unter volksparteilicher Führung. 1895-1912
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Wuerttembergische Kirchengeschichte
  • Württembergische Reformationsgeschichte (3)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erster Teil: Am Vorabend der Reformation (1500-1517)
  • Zweiter Teil: Anfang und Fortgang der Reformation (1517-1534)
  • Dritter Teil: Die Reformationsjahre 1534-1550
  • Vierter Teil: Die Wiederaufrichtung der Kirche unter Herzog Christoph (bis 1559)
  • 1. Christophs Jugend- und Entwicklungsjahre
  • 2. Kämpfe um das Evangelium in den ersten Regierungsjahren Christophs
  • 3. Die zweite Reformation Württembergs
  • a) Der Reformator Johannes Brenz
  • b) Klosterreform und Fürsorge für Bestellung und Heranbildung der Kirchendiener
  • c) Lehre und Gottesdienst
  • d) Schule und Universität
  • e) Das Kirchengut
  • f) Organisation der Kirche
  • 4. Herzog Christophs deutsche und außerdeutsche reformatorische Tätigkeit
  • Literaturverzeichnis
  • Personenregister
  • Ortsregister
  • Index
  • Herzog Ulrichs Rückkehr und die Reformation vor 400 Jahren
  • Greyscale card
  • Cover

Full text

186 4. Teil: Wiederaufrichtung der Kirche unter Herzog Christoph (bis 1559) 
sitzende Christus erfüllt alles nicht nur als Gott, sondern auch als 
Mensch; so empfangen auch die Gottlosen und Ungläubigen seinen 
Leib und sein Blut!). In der Folge wurden alle Prediger und Kandi—⸗ 
daten auf dieses Bekenntnis verpflichtet). Außerhalb Württembergs 
wurde viel darüber gespottet, z. B. von Melanchthon über das „He⸗ 
chinger Latein“ dieser Synode'?). 
Aber gerade auch Melanchthon machte sich um dieselbe Zeit verdäch⸗ 
tig durch eine Stelle in seinem Büchlein über den Kolosserbrief, die 
dem Herzog zwinglische und calvinische Gedanken zu enthalten schien 
und ihn beunruhigte, ob die wahre Gegenwart Christi im Abendmahl 
festgehalten sei. In einem Briefwechsel mit Kurfürst August von Sach⸗ 
sen und Melanchthon (3. November 1559) hat er sich darüber Klarheit 
zu verschaffen gesucht'). 
Der Streit über die Osiandersche Rechtfertigungslehre, in dem Brenz 
eine versöhnliche Stellung einnahm, hat wohl ihn, aber die württem— 
bergische Kirche kaum berührt; die versuchte Einigung, zu der Jakob 
Beurlin im Jahr 1554 nach Preußen abgeordnet wurde, verlief er— 
gebnislosꝰ). 
Einen Angriff von katholischer Seite, den 1552 der Dominikaner 
Peter von Soto, damals Professor in Dillingen, auf die Wirtem— 
bergische Konfession unternommen hatte, wies Brenz 1553 mit un⸗ 
gewohnter Schärfe zurück.) 
Wie bei der Lehre, so hielt Herzog Christoph auch im Gottes⸗ 
dienst auf Einhelligkeit. In der Kirchenordnung des Jahres 1553 
(bzw. 1559) ist Brenz auf den durch die Reformation Herzog Ulrichs 
eingeführten reformierten Typus des Gottesdienstes eingegangen und 
hat einen selbständigen Predigtgottesdienst anerkannt'). Immerhin 
zeigen sich seine Einflüsse in einigen Stücken. Zum Beispiel ist er jetztꝰ) 
mit der Einführung des Chorrocks durchgedrungen, denn „daß sie den 
Prediger in einem stumpfen Röcklein in den Amtern sehen, sei für 
manche Ursache merklichen Anstoßes an der Predigt des Evange— 
liums“) Auch daß vor der Predigt entweder die Schule einen latei⸗— 
nischen Introitus oder die Gemeinde ein deutsches Lied singen soll, 
geht wohl auf ihn zurück'e). In Stuttgart wurde der Gesang durch die 
seit 152 aus dem Kirchenkasten bezahlte Hofkantorei bestritten“), für 
) R.E.s 19, 6. 116f. 2) Rauscher, Württ. u. das Augsburg. Glaubensbek. S. 12. 
) Carl Schmid, Philipp Melanchthon, S. 644. 
) Pressel, Anecd. Brent. S. 461. Ernst. Briefw. Herzog Christophs IV, Nr. 618, 631, 
333. Bindseil, Nr. 468. 
) W. KG. 3896. 6) Ebenda 394 f.; vgl. auch C.R. VIII, G. b0. 
Bl.f w. KG. 1890, 6. 73 ff. 5) S. oben S. 1837. 9 Kolb, Gesch.d. Gottesd. S. 415. 
i0) Vgl. Waldenmaier, Entstehung der ev. Gottesdienstordnungen Süddeutschlands. 
ti) W. Vih. 1808, 6. 124 167; 1916, 6. 417. Kolb, Gesch. d. Gottesdienstes S. 48, A.2.
	        

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