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ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (ab H. 28: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen) (1975, Jg. 7, H. 25-28)

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (ab H. 28: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen) (1975, Jg. 7, H. 25-28)

Monografie

Persistenter Identifier:
157017248X
Titel:
Die graphischen Künste der Gegenwart
Weitere Titel:
ein Führer durch das Buchgewerbe
Autor:
Goebel, Theodor
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1895
Umfang:
X, 241, 36 S., [179] Bl., [4] gef. Bl.
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Signatur:
1Kb 737
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Kapitel

Titel:
Vom Buchdruck
Strukturtyp:
Kapitel

Bildbeschreibung

Titel:
Beilagen
Strukturtyp:
Bildbeschreibung

Illustration

Titel:
Buch- und Steindruckerei C. Naumann's Druckerei, Frankfurt am Main, Spezialität: Druck von Werthpapieren, Banknoten
Strukturtyp:
Illustration

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (ab H. 28: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen) (1975, Jg. 7, H. 25-28)
  • Heft 25: Berliner Planungen, Fortsetzung der Diskussion zum Milieubegriff
  • Heft 26: Modernisierung und Stadtentwicklung
  • Modernisierung und Stadtentwicklung - Analysen am Beispiel Stuttgarts und seiner Innenstadt
  • Materialien zur Modernisierung von Altbauten
  • Ökönomische und politische Determinanten der Wohnungsversorgung-Grundrente, Zins und Mietwohnungsbau
  • Warum Bologna? Bemerkungen zu einer Strategie von politischer Planung
  • Heft 27: Tendenzwende
  • Heft 28: Trivialarchitektur / Politik, Kunst, Kommerz

Volltext

56 
wird es möglich sein, Parallelle zu anderen historischen 
Zusammenhängen zu ziehen, sich mögliche Übertragba- 
re Elemente auszudenken, oder das Ganze zu verwerfen. 
Darin liegt die Aufgabe des „Übersetzers”, der ein Fak- 
tum von einem kulturellen Zusammenhang in einen an- 
deren überträgt, der immerhin die gleiche Grundlage be- 
sitzt, nämlich die Handlungsweise des „Systems” — die 
kapitalistische Praxis. 
Diese Aufgabe benötigt allerdings eine neue Arbeits- 
hypothese, die insofern legitim zu sein scheint, als sie 
dem Selbstverständnis der Bologneser entspricht; wei- 
terhin verspricht sie eine Erklärung für eine Fülle von 
Phänomenen, die die bisherige Arbeitshypothese — die 
Reduzierung von Bologna auf ein urbanistisches Kon- 
zept und eine planungspolitische Strategie des Systems 
— einfach außer Acht lassen mußte. Die Verifizierung 
dieser Hypothese kann jedoch nur Aufgabe einer Fort- 
setzung dieses Artikels sein. Hier soll nur auf einige pro- 
blematische Aspekte der Planung in Bologna hingewie- 
sen werden, die sich aus dieser neuen Arbeitshypothese 
und dem Selbstverständnis der Bologneser ergeben. 
Zur notwendigen Entmythologisierung von Bologna 
und zum besseren Verständnis dieser Hypothese zunächst 
eine Bemerkung: Bologna wird sein historisches Zentrum 
nach seinem „beispielhaften”” urbanistischen Konzept 
nicht retten können, und zwar nicht wegen der „Aggres- 
sivität”” des ökonomischen (!) Teils des Systems oder der 
Knappheit der Mittel. Das operationale Konzept hat Ge- 
burtsfehler: nur Teile des historischen Zentrums konn- 
ten unter einem PEEP (Piano per l’edilizia economica 
popolare) erfaßt werden; der Rest ist nur unter dem 
Piano Centro Storico-Variante al PRG erfaßt; mit die- 
sem Instrumentum kann die Kommune den technischen 
Bereich der Sanierung kontrollieren, die Sorge um den 
sozialen Bereich wird dem „anderen” Teil des Systems 
— den Eigentumsverhältnissen — im Auftrag gegeben. 
Weiterhin sieht der Plan PEEP nicht die Rückkehr der 
aus dem historischen Zentrum bereits vertriebenen Men- 
schen der unteren Schichten — hier vor allem Arbeiter — 
vor. Der Plan trägt den Namen „Erhaltung”” — er „er- 
hält” nämlich eine wesentliche städtische Qualität (ei- 
nen Teil der arbeitenden und unteren Schichten, einen 
Zusammenhang von Wohnung, Arbeitsplatz und kul u- 
rellen und politischen Einrichtungen), aber er „erhält”” 
auch und sanktioniert einen Zustand des fortgeschritte- 
nen Zerfalls dieser Qualität. Das „Sozialistische”” an Bo- 
logna kann jedenfalls das städtische Modell an sich nicht 
sein. 
Die Arbeitshypothese könnte folgendermaßen formu- 
liert werden: Bologna stellt primär keine bestimmte pla- 
nerische Lösung („soziale Sanierung”) oder ein imitier- 
bares Modell für das Stadtgefüge (Stadtzentrum als Ar- 
beiterviertel) gegen die Inhumanität der kapitalistischen 
Stadt dar. Es ist nicht als eine alternative Planung oder 
Stadt innerhalb des gegebenen ökonomischen und poli- 
tischen Systems anzusehen. Bologna ist vielmehr ein ge- 
sellschaftlicher und politischer Prozeß oder Weg, also 
eine alternative Politik und soziale Praxis innerhalb des 
ARCH+ 7. Jg. (1975) H. 26 
bestehenden ökonomischen und politischen Systems. 
Seine Relevanz als besonderer Fall von „politischer Pla- 
nung” besteht in der intendierten Gleichzeitigkeit von 
sozialem Kampf und räumlicher Planung, die ihren Nie- 
derschlag in einem urbanistischen Konzept für das histo- 
rische Zentrum, für die Stadt und das Umland findet. 
Das urbanistische Konzept soll dann betrachtet werden 
als „ein lokaler Beitrag zu einem politischem Kampf, der 
in Italien nationale Dimensionen hat.” 58) Somit erwei- 
tert sich auch das Problem der Relevanz „für uns” Bo- 
logna kann unmittelbar ein qualifierter Beitrag sein zur 
Diskussion um „politische Planung” unter dem Aspekt 
der Analyse der Bedingungen für die Überwindung eines 
heutigen Planerdilemmas zwischen Wille und Sachzwang, 
Spontaneität und Institution, Reformierung des Alten 
und Schaffung des Neuen. 
Prozesse und Wege verraten ihren Sinn nicht in dem, 
was sie einem bestimmten Augenblick, in einer bestimm- 
ten Erscheinung sind, sondern in ihrem Werden. Anders 
gesagt: das urbanistische Konzept verrät das, was Bolog- 
na ist (der Prozeß), wenn dieses Konzept nicht abstrakt 
als starren Ausgangspunkt genommen wird, sondern gene- 
tisch als ein Gewordenes verstanden wird, das in einem be- 
stimmten Augenblick für einen bestimmten Zweck den 
Sinn des Prozesses in der Erfüllung einer bestimmten Auf- 
gabe operationalisieren soll. 
Unter dieser Hypothese entfalten sich die unmittelba- 
ren Erscheinungen der Planung in Bologna quantitativ 
und qualitativ zu komplexeren Phänomenen. 
Die soziale Sanierung des historischen Zentrums von 
Bologna z.B. kann als ein „exemplarischer”” Fall angese- 
hen werden, sie ist jedoch kein Einzelfall, sondern eher 
Moment einer praktischen urbanistischen Bewegung: da- 
zu gehören die Sanierung der historischen Zentren der 
kleinen Orte des Umlandes (Budrio, Castelsanpietro, Ba- 
zano), die Stadtentwicklungspolitik anderer großer Städ- 
te (wie Ferrara, Rimini, Pesaro, Modena usw.), die neuere 
urbanistische Gesetzgebung der regionalen Regierung der 
Emilia-Pomagna. Ohne diesen erweiterten quantitativen 
Rahmen wäre schon „Bologna” kaum denkbar. 
Das Phänomen erhält eine neue Qualität als Ausdruck 
eines mehrdimensionalen Prozesses, in dem wesentliche 
Aspekte der Geschichte der italienischen Gesellschaft in 
den letzten 15 Jahren zur Geltung kommen: 
— die planungstheoretische Diskussion in den 60er 
Jahren nicht nur um eine neue urbanistische Gesetzge- 
bung, sondern vor allem um die Dezentralisierung, um 
die Quartierspolitik und um die neuen Begriffsbestim- 
mungen von Stadt und Stadtentwicklung (so z.B. die 
Bestimmung des Begriffes „„kapitalistische Stadt”, wo 
zum ersten Mal die aktive Rolle des Proletariats zur Ge- 
staltung der Stadt planungstheoretisch reflektiert wird; 
— der politische Kampf der Regionen und Kommu- 
nen um Autonomie gegenüber einer Zentralregierung, 
in deren wirtschaftlichen und räumlichen Entwicklungs- 
konzepten allein die Interessen der großen überregiona- 
len Kapitalen eingehen (so bei der ungelösten Südfrage, 
die zur Überurbanisierung nördlicher Teile des Landes
	        

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