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ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1986, Jg. 19, H. 84-87)

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1986, Jg. 19, H. 84-87)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1968
Titel:
ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung
Jahrgang/Band:
1968, Jg. 1, H. 1-4
Erscheinungsjahr:
1968
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 1: Struktur- und Optimierungsmodelle
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Einige Optimierungs- und Strukturbilanzmethoden in der Stadtplanung
Autor:
Strádal, Oldrich
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1986, Jg. 19, H. 84-87)
  • Heft 84: Mit Fug und Stein
  • Heft 85: Was für'n Typ?
  • Inhaltsverzeichnis
  • Arch+-Zeitung
  • Bauen mit Typen
  • Zu diesem Heft: Typologie und Populismus
  • Ein letzter verzweifelter Aufschrei gegen das totale Zerstören unserer Städte. Rob Krier im Gespräch mit Dietmar Steiner
  • Innen- Aussen. Andreas Brandt im Gespräch mit Felix Zwoch
  • "Vielfalt, die nicht auf Einheit gründet, ist Verneinung. Einheit, die nicht auf Mannigfaltigkeit beruht, ist Tyrannei" (Pascal). Oswald Mathias Ungers im Gespräch mit Nikolaus Kuhnert
  • Saverio Muratori: Typologische Methode, Krise der Architektur, Kulturkrise
  • Der typologische Prozess in Forschung und Entwurf
  • Typologie als Abstammungslehre. Jonas Geist im Gespräch mit Ludovica Scarpa
  • [Eingeheftete Beilage:] ARCH+ Jahrgangsverzeichnis 1985
  • Typologie und juristisches Denken
  • Von ewiger Grundform
  • Typologie und Populismus
  • Kleines Glossar zu Saverio Muratoris Stadtmorphologie
  • Arch+-Baumarkt
  • Heft 86: Fertig zum Abhub
  • Heft 87: Der Teufel steckt im Detail

Volltext

E = — 2 
Gianfranco Caniggia 
abgesehen von wenigen Ausnahmen, praktisch vom Hausbau aus- Bei der Auseinandersetzung mit den historischen Zentren bil- 
geschlossen und gezwungen, sich einem System von Mittelsmän- dete sich schnell ein Konflikt zwischen zwei Kategorien von Perso- 
nern zu bedienen (Architekt usw.). In diesem Sinne kann der nen heraus, die beruflich mit der Sache beschäftigt sind. Auf der 
Gegensatz „citta spontana” - „citta progretta” auch gelesen werden einen Seite stehen die Städtebauer, deren Charakteristikum noch 
als „Stadt der Nutzer” und „Stadt der Vermittler”. während der 40er Jahre die langweilige Neuinterpretation veralte- 
Ein solcher Gegensatz ist im Laufe der Zeit verschiedentlichin- ter Methoden aus dem 19. Jahrhundert war, nämlich der Verschie- 
terpretiert worden. Alles in allem kann man sagen, daß die alten bung des historischen Gewebes mittels Zerschneiden der Stadt in 
Zentren, abgesehen von einigen Ausnahmen, vom 19. Jahrhundert einheitliche Stadtviertel; auf der anderen Seite die Denkmalpfleger, 
bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts Schaden nahmen, weil radikale aus der Baugeschichte stammend, die die bauliche Oberaufsicht 
Wiederaufbaumaßnahmen in erster Linie nach wirtschaftlichen Über die Restaurierungsmaßnahmen ausüben. Ständig um die 
Gesichtspunkten durchgeführt wurden: sehen kann man esam Bei- Erhaltung der Denkmäler bemüht, ohne je genügend Fähigkeiten 
spiel von Cesema oder Savona, bei denen das Zentrum durch Abriß zu besitzen, dies auch in angemessener Weise zu tun. Beide Katego- 
und Erhaltung nur mehr in Fragmenten vorhanden ist. Ganz rien ignorieren die organische Einheit der überlieferten Stadt, ohne 
anders wiederum stellte sich das Problem für die antike Stadt dar, daß es auch nur wissenschaftliche Instrumente und Kriterien gäbe, 
zumindestens, wenn sie eine solche Bedeutung besaß, daß man sie eine irgendwie geartete Untersuchung beginnen zu, können. 
schlechterdings nicht abreißen konnte, wie im Falle der radikalen So sah zumindest die Situation Anfang der 50er Jahre aus, und 
Zerstörung des antiken Zentrums in Florenz, die ja auch am Ende die Entwicklung, die seitdem das Problem und die Lösungsstrate- 
des letzten Jahrhunderts von heftigen Protesten begleitet wurde. gien genommen haben, sind bemerkenswert: In einem so kurzen 
Trotzdem hängen die wiedererkennbaren Werte der Stadt von Zeitraum - kaum 30 Jahre - bleibt es nicht aus, daß die Fortschritte 
nichts anderem ab als vom Gebauten in seiner Gesamtheit. von der jüngsten Vergangenheit eingeholt werden, zudem, wenn 
die ehemaligen „Akteure” immer noch praktizieren. Das. auch, weil 
die letzten 30 Jahre nur dazu genutzt wurden, den Sinn der Realität 
und das eigentliche Problem der Stadterneuerung in progressiver 
Weise offenzulegen und zu diskutieren, anstatt eine solide metho- 
dologische Basis oder eine solide handwerkliche Praxis zu begrün- 
den und zu propagieren. Faktisch konzentrierten sich die Debatten 
bis Mitte der 60er Jahre auf politische und bürokratische, auf öko- 
nomische und juristische Probleme beim Erhalten und Restaurie- 
ren historischer Zentren. Als seien die technisch-baulichen Auf- 
gaben und die theoretischen Voraussetzungen, was die Stadter- 
neuerung betrifft, entweder nicht existent oder schon gelöst. Daß 
das Gegenteil der Fall war, war nach den ersten Versuchen offen- 
sichtlich. Jeder interpretierte darauf hin nach eigenem Gusto und 
oft noch widersprüchlich, was seiner Meinung nach Stadterneue- 
rung heißen müßte. So konnten wir in den letzten Jahren einer Art 
geistigem Massaker beiwohnen, was die Bewertung der wenigen 
Realisationen und der vielen Planungen betrifft. In Wirklichkeit 
AB näherten sich beide Gruppen, die Städtebauer und Bauhistoriker, 
Da in ihren Positionen nur an, die aber mehr nominalistischen als 
A E authentischen Charakters waren. Wenig hilfreich war es auch, daß 
A E: die zunehmende Spezialisierung beide Disziplinen noch weiter von 
ZU DEA S einander entfernte. Der Städtebau veränderte seine Rolle vom 
„architektonischen Entwurf auf städtebaulichem Maßstab” zu.einer 
Vz Planung hin, die auf wirtschafts-politischen, soziologischen, rechts- 
wissenschaftlichen Untersuchungen und Instrumenten und auf 
CC ) quantitativ-statistischen Korrelationen basierte und sich damit 
mehr und mehr von der gebauten Realität distanzierte. Die Denk- 
malpflege, Behörden und Historiker vollführten eine asympto- 
tische Annäherung an den städtebaulichen Maßstab, ausgehend 
Matrix und Abwicklung vom Denkmal selber, langsam ausgeweitet auf die weniger wichti- 
EST Hd En DREC gen Fälle, bestrebt, die städtische Umgebung des Denkmals zu 
steinernen Struktur erhalten: Sie wandten sich immer mehr spezialisierten und verfei- 
Men En e en nerten Techniken zur Konsolidierung, Konservierung von Materia- 
mit steinerem Fuß und lien zu, ausgerichtet auf eine fast sakrale Erhaltung des gebauten 
1 hölzerner Überdachung (Objektes und desse minutiöse Dokumentation. 
42
	        

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