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ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1969, Jg. 2, H. 5-8)

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Das Werk ist durch das Urheberrecht und / oder verwandte Schutzrechte geschützt, aber kostenfrei zugänglich. Die Nutzung, insbesondere die Vervielfältigung, ist im Rahmen der gesetzlichen Schranken des Urheberrechts oder aufgrund einer Einwilligung des Rechteinhabers erlaubt.

Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1969, Jg. 2, H. 5-8)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Signatur:
Archiv IGMA
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1969
Titel:
ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung
Jahrgang/Band:
1969, Jg. 2, H. 5-8
Erscheinungsjahr:
1969
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 6: Kybernetik, EDV, Programmplanung
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
"Strukturale Anthropologie" - Aspekt einer Architekturtheorie
Autor:
Strunk, Andreas
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1969, Jg. 2, H. 5-8)
  • Heft 5: Planungstheorie
  • Heft 6: Kybernetik, EDV, Programmplanung
  • Neue Methoden der Hochschullehre
  • Portrait 6: Institut für Kybernik, PH Berlin
  • Bewertung und Entscheidung
  • Natur als Ideologie
  • Landschaft als ökologisches System
  • Zur Erfassung und Bewertung der Landschaft
  • "Strukturale Anthropologie" - Aspekt einer Architekturtheorie
  • Ein theoretisches Modell für die Universitätsplanung. (A Theoretical Model for University Planning)
  • Zum Einsatz von Programmiertem Unterricht an Hochschulen
  • Effektivität des Programmierten Unterrichts an der Hochschule
  • Für Programmierten Unterricht geeignete Lehrstoffe der Kunstakademien
  • Visuelles Projekt 1
  • Diskussion
  • Berichte
  • Zuschriften
  • Heft 7: Alternativen der Planung, Entscheidungsmodelle - zur Theorie der Praxis
  • Heft 8: Semiotik, EDV, Bewertungsverfahren

Volltext

Andreas Strunk 
"STRUKTURALE ANTHROPOLOGIE" - 
ASPEKT EINER ARCHITEK TURTHEORIE 
Die folgende Arbeit befaßt sich mit einigen Kapiteln 
aus der '"Strukturalen Anthropologie" {1) des Struktu- 
ralisten Claude L6vi-Strauss, die "den Zusammen- 
hang von Phänomenen der räumlichen Verteilung und 
die qualitative Vorstellung, die die Menschen sich vom 
Raum machen" diskutieren. 
Über diese spezielle Fragestellung hinausgehend wird 
eine allgemeine Annäherung zwischen "Strukturaler 
Anthropologie'' und "Architekturtheorie'' behandelt. 
"Architekturtheorie'' ist kaum methodisiert. Wir ver- 
stehen sie deshalb im Laufe dieser Arbeit als jenes 
Denken, das sich mit den zitierten Zusammenhängen 
befaßt zwischen Phänomenen der räumlichen Vertei- 
lung und oualitativen Bewußtsein. 
"Strukturale Anthropologie" ist ein gängiger Topos 
innerhalb eines erkenntnistheoretischen Konzeptes ge- 
worden, das in den letzten Jahren als "Französischer 
Strukturalismus" ponularisiert wurde. 
Die ideologischen Implikationen dieser Theorie sind 
kräftig. Darauf ist in zahlreichen Publikationen hinge 
wiesen (2). Eine exaktere Darstellung der struktura- 
listischen Ideologie fehlt allerdings. 
Die vorliegende Arbeit enthält vier Kapitel. Im ersten 
Teil wird an den Veröffentlichungen Claude Levi- 
Strauss’ der weltanschauliche Hintergrund seiner Ar- 
beiten deutlich; darin ist er beispielhaft für den ge- 
samten "Französischen Strukturalismus'". Im zweiten 
Teil folgt eine Erläuterung des methodischen Konzep- 
tes der ''Strukturalen Anthropologie''. Es wird also 
von der Übernahme linguistischer Verfahren zur In- 
terpretation sozialer Phänomene die Rede sein. 
Schließlich soll der architekturtheoretische Teil der 
"Strukturalen Anthropologie" selbst und die Brauchbar- 
keit des gesamten anthropologischen Ansatzes für eine 
Architekturtheorie diskutiert werden. 
1 
Wir versuchen, die Ideologie des Strukturalismus mit 
einem Begriff zu beschreiben, der der Religionsphäno- 
menologie entnommen ist. 
Man kennt dort die Erscheinung einer "Präsentischen 
Eschatologie". 
Deutlich wird das an zahlreichen Theologen des Neuen 
Testamentes . 
Die Urgemeinde wartet auf das Kommen Jesu. Das Er- 
eignis bleibt aus. Die Enttäuschung wird theologisch 
fruchtbar gemacht, das Eschaton interiorisiert: Das 
Gottesreich ist inwendig in Euch! 
Die Linke ist frustriert (Jean Ame@ry). Die permanente 
Revolte, die Nähe zum Anarchismus, der angekündigte 
"heißeste Sommer, den es je gab", bestätigen dies 
nur. Die Denkenden der Linken werden skeptisch. Das 
Erwartete, Vorn-Liegende scheint auszubleiben. Der 
grundsätzliche Zweifel am marxistischen Konzept be- 
ginnt - nicht nur atmosphärisch, sondern vom Inhalt 
her. 
In diese Situation trifft das Umdenken des Französi- 
schen Strukturalismus. Er bietet eine säkularisierte 
präsentische Eschatologie. Levi-Strauss "Das gol- 
dene Zeitalter, das ein blinder Aberglaube vor oder 
nach uns ansetzte, ist in uns. ... Denn da wir wissen. 
daß sich der Mensch seit Jahrtausenden immer nur 
wiederholt hat, werden wir Zugang finden zu jenem 
Adel des Denkens, der jenseits aller Wiederholungen 
darin besteht, die unbeschreibliche Größe der Anfänge 
zum alleinigen Ausgangspunkt unserer Überlegungen 
zu machen", (3). 
Nicht nur der Zyklus der Wiederholung determiniert 
unsere Geschichtlichkeit. Die Trägheit der Materie 
ist ihr immanent: "Die Welt hat ohne den Menschen be- 
gonnen und wird auch ohne ihn enden'', (4). 
Der Mensch spielt in der "Schöpfung" keine unabhängi- 
ge Rolle; sein "überdies zum Scheitern verurteiltes 
Bemühen besteht darin, sich vergeblich gegen den uni- 
versellen Verfall zu wehren. ... Er erscheint als 
Maschine - vollkommener vielleicht als die übrigen - 
die an der Auflösung einer ursprünglichen Ordnung 
arbeitet und damit die organisierte Materie in einen 
Zustand der Trägheit versetzt, der eines Tages end 
gültig sein wird", (5). 
Diese pessimistische Weltschau hindert L6vi-Strauss 
nicht, eine Ordnung im Chaos des Verfalls zu postu- 
ARCH+2 (1969) H. 6
	        

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