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ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1969, Jg. 2, H. 5-8)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1969, Jg. 2, H. 5-8)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1969
Titel:
ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung
Jahrgang/Band:
1969, Jg. 2, H. 5-8
Erscheinungsjahr:
1969
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 7: Alternativen der Planung, Entscheidungsmodelle - zur Theorie der Praxis
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Alternativen der Planung: Planung zur Erhaltung des Spätkapitalismus oder Planung in Richtung auf eine klassenlose Gesellschaft
Autor:
Abendroth, Wolfgang
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Studienhefte für architekturbezogene Umweltforschung und -planung (1969, Jg. 2, H. 5-8)
  • Heft 5: Planungstheorie
  • Heft 6: Kybernetik, EDV, Programmplanung
  • Heft 7: Alternativen der Planung, Entscheidungsmodelle - zur Theorie der Praxis
  • Portrait 7: MUD-Mass-Unit_Design-Institute
  • Portrait 8: Institutsumfrage
  • Zur Theorie der Praxis
  • Soft Architecture
  • Auswertung von Matrixdaten ohne Komputer
  • Mayor Changes in Environmental Form required by Social and Psychological Demands
  • Stadt-Bau-Soziologie. Anspruch und Brauchbarkeit der theoretischen Ansätze Hans Paul Bahrdts
  • Einfache Spiele als Modelle einfacher Entscheidungsstrukturen
  • Alternativen der Planung: Planung zur Erhaltung des Spätkapitalismus oder Planung in Richtung auf eine klassenlose Gesellschaft
  • Visuelles Projekt 2
  • Berichte
  • Diskussion
  • Autoren
  • Heft 8: Semiotik, EDV, Bewertungsverfahren

Volltext

Wolfgang Abendroth 
DIE ALTERNATIVEN DER PLANUNG: 
PLANUNG ZUR ERHALTUNG DES SPÄTKAPITALISMUS 
ODER 
PLANUNG IN RICHTUNG AUF EINE KLASSENLOSE 
GESELLSCHAFT 
Einige marxistische Bemerkungen zum Problem der 
Planung 
1. Das Problem der Planung im liberal-kapitalistischen 
Stadium der industriellen Produktion 
Nach der Auffassung von Karl Marx ist der Mensch ein 
Wesen, das sich von den übrigen Naturwesen dadurch 
unterscheidet, daß es das Ergebnis seiner Tätigkeit im 
Kopfe vorwegnimmt, also seine Tätigkeit plant: "Am 
Ende des Arbeitsprozesses kommt ein Resultat heraus, das 
beim Beginn desselben schon in der Vorstellung des 
Arbeiters, also schon ideell vorhanden war. Nicht daß 
er nur eine Formveränderung des Natürlichen bewirkt, 
er verwirklicht im Natürlichen zugleich seinen Zweck, 
den er weiß, der die Art und Weise seines Tuns als Ge- 
setz bestimmt und dem er seinen Willen unterordnen muß 
Und diese Unterordnung ist kein vereinzelter Akt. Außer 
der Anstrengung der Organe, die arbeiten, ist der 
zweckmäßige Wille, der sich als Aufmerksamkeit äußert, 
für die ganze Dauer der Arbeit erheischt, und um so 
mehr, je weniger sie durch den eigenen Inhalt und die 
Art und Weise ihrer Ausführung den Arbeiter mit sich 
fortreißt, je weniger er sie daher als Spiel seiner eige- 
nen körperlichen und geistigen Kräfte genießt" (1). 
Auch in der Produktion der liberalkapitalistischen Phase 
der Entwicklung der industriellen Gesellschaft wird also 
durchaus geplant: Nur bleibt zunächst das Planziel - 
obwohl es sich durchaus um gesellschaftliche Produktion 
handelt - auf mehrfache Weise beschränkt. Seine Fest- 
legung ist erstens ausschließlich durch denjenigen be- 
stimmt, der (als Käufer der Ware Arbeitskraft) über die 
Arbeitskraft der Arbeiter seines Unternehmens verfügen 
kann: "Innerhalb des Produktionsprozesses entwickelte 
sich das Kapital zum Kommando über die Arbeit, d.h. 
über die sich betätigende Arbeitskraft oder den Arbeiter 
selbst. Das personifizierte Kapital, der Kapitalist, paßt 
auf, daß der Arbeiter sein Werk ordentlich und mit dem 
gehörigen Grad von Intensität verrichte" (2). Zweitens 
ist das Planziel nicht auf Bedürfnisbefriedigung aller 
(individuellen) Mitglieder der Gesellschaft, sondern auf 
Erzielung von Profit für das Einzelunternehmen gerich- 
tet, wobei die Herstellung von Gebrauchswerten nur 
Mittel zum Zweck der Warenproduktion ist. Denn für 
ihn - den Kapitalisten - stellt sich der gesamtgesell- 
schaftliche Zusammenhang der Produktion nur als auf den 
Markt bezogen dar, für den die Waren produziert werden 
und auf dem sich (für ihn) erst erweist, ob er seinen 
einzigen Zweck, die Erzielung von Profit, erreichen 
ARCH+ 2 (1969) H. 7 
kann: "Der Charakter 1. des Produkts als Ware, und 2. 
der Ware als Produkt des Kapitals schließt schon die 
sämtlichen Zirkulationsverhältnisse ein, d.h. einen be- 
stimmten gesellschaftlichen Prozeß, den die Produkte 
mitmachen müssen, und worin sie bestimmte gesellschaft- 
liche Charaktere annehmen; er schließt ein ebenso be- 
stimmte Verhältnisse der Produktionsagenten, von denen 
die Verwertung ihres Produkts und seine Rückverwandlung, 
sei es in Lebensmittel, sei es in Produktionsmittel, be- 
stimmt ist. Aber auch abgesehen hiervon, ergibt sich aus 
den obigen Charakteren des Produkts als Ware, oder der 
Ware als kapitalistisch produzierter Ware, die ganze 
Wertbestimmung und die Regelung der Gesamtproduktion 
durch den Wert. In dieser ganz spezifischen Form gilt 
die Arbeit einerseits nur als gesellschaftliche Arbeit, 
andererseits ist die Verteilung dieser gesellschaftlichen 
Arbeit und die wechselseitige Ergänzung, der Stoffwech- 
sel der Produkte, die Unterordnung unter und die Einord- 
nung in das gesellschaftliche Triebwerk, dem zufälligen, 
sich wechselseitig aufhebenden Treiben der einzelnen 
kapitalistischen Produzenten überlassen. Da diese sich 
nur als Warenbesitzer gegenübertreten, und jeder seine 
Ware so hoch als möglich zu verkaufen sucht (auch in 
der Regulierung der Produktion scheinbar nur durch seine 
Willkür geleitet ist), setzt sich das innere Gesetz nur 
durch vermittels ihrer Konkurrenz, ihres wechselseitigen 
Drucks aufeinander, wodurch sich die Abweichungen 
gegenseitig aufheben. Nur als inneres Gesetz, den ein- 
zelnen Produzenten gegenüber als blindes Naturgesetz, 
wirkt hier das Gesetz des Werts und setzt das gesellschaft- 
liche Gleichgewicht inmitten ihrer zufälligen Fluktua- 
tionen durch" (3). 
So kommt es, daß "innerhalb der kapitalistischen Produk- 
tion die Proportionalität der einzelnen Produktionszweige 
sich als beständiger Prozeß aus der Disproportionalität 
darstellt, indem hier der Zusammenhang der gesamten 
Produktion als blindes Gesetz den Produktionsagenten 
sich aufzwingt, nicht als von ihrem assoziierten Verstand 
begriffenes und damit beherrschtes Gesetz den Produk- 
tionsprozeß ihrer gemeinsamen Kontrolle unterworfen 
hat" (4). So werden also einerseits die Arbeitnehmer von 
der Planung des gesellschaftlichen Arbeitsprozesses aus- 
geschlossen (und fremder Befehlsgewalt unterstellt), 
andererseits beschränkt sich diese Planung auf Teilfunk- 
tionen, deren wirkliche Bedeutung erst durch nicht 
a
	        

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