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ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (ab H. 28: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen) (1975, Jg. 7, H. 25-28)

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (ab H. 28: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen) (1975, Jg. 7, H. 25-28)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1975
Titel:
ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (ab H. 28: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen)
Jahrgang/Band:
1975, Jg. 7, H. 25-28
Erscheinungsjahr:
1975
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 25: Berliner Planungen, Fortsetzung der Diskussion zum Milieubegriff
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Der Berliner Bebauungsplan von 1862 und die Entwicklung des Wedding- Zum Verhältnis von Obrigkeitsplanung zu privaten Grundeigentum
Autor:
Radicke, Dieter
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (ab H. 28: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen) (1975, Jg. 7, H. 25-28)
  • Heft 25: Berliner Planungen, Fortsetzung der Diskussion zum Milieubegriff
  • Vorortgründungen
  • Der Berliner Bebauungsplan von 1862 und die Entwicklung des Wedding- Zum Verhältnis von Obrigkeitsplanung zu privaten Grundeigentum
  • Die preussische Bauverwaltung und ihre Ausbildung von 1770 bis 1850
  • Einige Aspekte zum Berufsbild von Stadt- und Regionalplanern im öffentlichen Dienst
  • "Milieu" und was dahinter steckt
  • Die Abstraktion von Tauschwert: Zur Kritik von "Milieu und was dahinter steckt"
  • Heft 26: Modernisierung und Stadtentwicklung
  • Heft 27: Tendenzwende
  • Heft 28: Trivialarchitektur / Politik, Kunst, Kommerz

Volltext

ARCH+ 7. Jg. (1975) H. 25 
lägen, Baumpflanzungen und Rasen zu gewähren, (...) ist 
ein Doppeltes: man kann die Baum- und Rasenanlagen einge- 
gittert mehr oder weniger in die Mitte der Straßen placiren 
und man kann die beiden Straßenseiten verschieden behan- 
deln, sodaß auf der einen Seite ein schmaler vielleicht chaus- 
sierter Straßendamm mit schmalem Bürgersteig und breiten 
Vorgärten, auf der andern Seite für den durchgehenden 
Hauptverkehr ein breiter Straßendamm und ein Bürgersteig 
ohne Vorgärten projectirt wird; in diesem Fall würden die 
beiden Straßendämme durch eine Promenade oder einen Ra- 
senstreifen zu trennen sein. Eine solche Anlage, welche sehr 
vielfach in den neueren Stadttheilen Londons und anderen 
englischen Städten vorkommt, nimmt Rücksicht auf die ver- 
schiedenen Bedürfnisse der verschiedenen Bewohner einer 
Straße; an dem breiten Straßendamm ohne Vorgärten mit 
dem durchgehenden Verkehr placirt sich der Kaufmann 
und das Gewerbe, an den schmalen seitwärts herausgerück 
ten Straßendamm mit Vorgärten der der Ruhe bedürftige 
Theil der Bevölkerung — der Gelehrte, der Beamte, der 
Künstler. Nebenstehende Querprofile geben ein Bild sol- 
cher mehr oder minder reich ausgebildeten Straßen. 
Derartige Straßen habe ich in Paris nicht gesehen, wo aber 
auch überhaupt bei den neueren Straßen-Anlagen die An- 
sicht vor zu herrschen scheint, daß die Schönheit einer 
Straßen-Anlage lediglich mit der Breite derselben in direc- 
tem Verhältnis fortschreitet. Dieser Grundsatz ist sehr be- 
denklich. Denn wenn auch im Allgemeinen erhabene mo- 
numentale Bauwerke wenigstens zum Theil verlangen, daß 
sie auf einem freien Platz stehen, so ist das doch bei der 
gewöhnlichen städtischen Häuser-Architektur nicht der 
Fall; diese muß gewissermaßen etwas Gedrungens behalten. 
denn sie imponirt vorzugsweise durch ihre zusammenhän- 
genden Massen, welche das Auge mit einem Blick zu über- 
sehen im Stande ist. Die maßlose Breite neuer Straßen in 
Paris, wie der Boulevards Exterieures, läßt jeden architec- 
tonischen Total-Eindruck aus; die Häuser erscheinen winzig 
und die Straße sieht aus wie ein Dorfanger. 
15 
Als 25 Jahre nach der Aufstellung des Bebauungsplans die 
bauliche Verwertung von Grund und Boden im Wedding 
sprunghaft zuzunehmen begann, war der Siedlungscharakter 
von anderen Faktoren festgelegt worden. Der südliche Wed- 
ding war entlang der Chausseestraße, entlang der Stettiner 
Eisenbahn und der Ringbahn und entlang des neuen Verbin- 
dungskanals zum größten Standort der Metallverarbeitenden- 
umd Maschinenbauindustrie geworden. 
Der große Bedarf an Wohnraum für Fabrikarbeiter nahe den 
Produktionsstätten bestimmte die Entwicklung der Weddin- 
ger Wohngebiete in der Nähe der Fabriken zu proletarischen 
Wohnvierteln. 
Der Bebauungsplan von 1862 hatte für den Platz B der Ab- 
teilung X, Section 1, den heutigen Sparrplatz, nördlich der 
Ringbahn und westlich der Müllerstraße inmitten von Miets- 
kasernen und auf den Hinterhöfen verborgenen Fabrikanla- 
gen gelegen, ursprünglich nach dem Hobrecht beherrschen- 
den Vorbild englischer bürgerlicher Vorortwohnviertel wohl 
das typischste Beispiel eines ‘Square’ vorgesehen: 
„Der Platz B, dessen Anlage für diesen Stadttheil überhaupt 
notwendig ist, möchte Square-artig auszubilden sein. Auf 
demselben soll der Hauptstraßendamm zur rechten (nach der 
Müllerstraße) liegen, während auf der linken Seite Vorgärten 
mit einem schmalen Straßendamm anzulegen sein möchten. 
In der Mitte des Platzes können eingegitterte Anlagen ihre 
Stelle finden, wie nebenstehendes Querprofil andeutet.” 20 
Salche Straßen, wie ich sie vorhin beschrieb wie ich sie in den 
neueren Theilen von London gesehen habe, habe ich mehr- 
fach auf dem Bebauungsplan der Abth. X projectirt.” 19 
Hobrechts vermutliche Absicht, für die räumliche Erweiterung 
Berlins Siedlungsformen zu verwenden, die vom Vorbild bür- 
gerlicher Wohnviertel in englischen Städten des 18. und 19. 
Jh. hergeleitet sind, um einen spezifisch vorstädtischen Sied- 
lungscharakter zu erzielen, hat sich zwar in Bebauungsplan 
und Erläuterungsbericht niedergeschlagen; ihrer Verwirkli- 
chung stand aber die vom Grundeigentum inzwischen be- 
stimmte Praxis der baulichen Entwicklung der Stadt entge- 
gen. Da der Staat die Stadt der ‘Laissez-faire’-Konkurrenz 
privatkapitalistischer Interessen überlassen hatte, lag es nun 
weder in seinem Interesse noch in seiner Macht von den 
Hobrecht’schen Vorstellungen mehr als die Straßenflucht- 
linien zu verwirklichen; den privaten Grundeigentümern war 
es leicht, das Straßennetz mit ihren eigenen, weitaus profit- 
trächtigeren Produkten anzufüllen. 
4 
Sa 
Straßenquerprofil für den Platz B (Sparrplatz) 
aus: Erläuterungsbericht zum Bebauungsplan für die Umge- 
bungen Berlins, Abtheilung X, 1, vom 6. März 1861 
Landesarchiv Berlin 
Nachdem die Anlage der Verbindungs-Eisenbahn um 1872 
am südlichen Rand des Platzes B mit ihrem 10 m hoch auf- 
geschütteten Damm eine Siedlungsbarriere gebildet hatte, 
die die Verbindung zum südlichen, schon besiedelten Teil 
des Wedding abschnitt und nachdem Fabrikanten, der Nähe 
des Berlin-Spandauer-Schiffahrtskanals wegen, als erste die 
bauliche Nutzung des Terrains um den Platz B herum unter- 
nommen hatten, war über den zukünftigen Siedlungscharakter 
des Gebietes so hinreichend entschieden, daß die für die 
Hobrecht’sche Absicht vom bürgerlichen Wohnviertel 
wichtigen reich ausgebildeten Straßenquerprofile bei der
	        

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