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ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (ab H. 28: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen) (1975, Jg. 7, H. 25-28)

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (ab H. 28: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen) (1975, Jg. 7, H. 25-28)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Signatur:
Archiv IGMA
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1975
Titel:
ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (ab H. 28: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen)
Jahrgang/Band:
1975, Jg. 7, H. 25-28
Erscheinungsjahr:
1975
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Signatur:
verschiedene Signaturen
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 28: Trivialarchitektur / Politik, Kunst, Kommerz
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Schwerpunkt: Trivialarchitektur - Politik, Kunst, Kommerz
Strukturtyp:
Teil

Artikel

Titel:
Unkraut vergeht nicht
Autor:
Halfmann, Jasper
Herausgeber:
Zillich, Clod
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Studienhefte für Planungspraxis und Planungstheorie (ab H. 28: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen) (1975, Jg. 7, H. 25-28)
  • Heft 25: Berliner Planungen, Fortsetzung der Diskussion zum Milieubegriff
  • Heft 26: Modernisierung und Stadtentwicklung
  • Heft 27: Tendenzwende
  • Heft 28: Trivialarchitektur / Politik, Kunst, Kommerz
  • Inhaltsverzeichnis
  • Schwerpunkt: Trivialarchitektur - Politik, Kunst, Kommerz
  • Unkraut vergeht nicht
  • Mobilheim-Industrie. Modell industrialisierter Produktion oder rationalisierten Betrugs?
  • Die gesellschaftliche Funktion der Arbeit des Architekten
  • Bürgeriniativen - ein neues Phänomen politischer Beteiligung
  • Diskussion zum Editorial "Tendenzwende" (Heft 27)
  • Initiativen und Dokumente
  • ARCH+Extra
  • ARCH+Bogen 1: Strassenverunstaltungswettbewerb

Volltext

Siedler bauen, ein Feld absolut beliebiger, spielerisch 
individualisierter Stillosigkeit, Uneinheitlichkeit usw., 
die dieser Architektur eben den Charme verleihen, der 
der modernen verloren gegangen ist. 
Handlungsebenen für diese Art von freiem Ausdruck 
sind und könnten verstärkt sein, das eigene Haus mit 
Garten sowie der halböffentliche Raum einer Siedlung 
und dessen spefische Kommunikations- und Interak- 
tionsstruktur (Nachbarschaftsformen, gegenseitige Hilfe 
relative Repressionsfreiheit, geringer Entfremdungsgrad, 
Freiheit zur direkten Veränderung von Umwelt). 
Motivationen wären: 
Die Erhaltungen der Siedlungen als sozialer und ma- 
terieller Lebensraum und die Erhaltung des persönli- 
chen Freiraums der eigenen Ausdruckswelt. 
Ziel wäre die Unterstützung und Stärkung der in die- 
sen Bereichen ohnehin noch existierenden Tendenzen 
subjektiv-ästhetischer Artikulation als Projektion psy- 
chischer Bedürfnisse, Wünsche, Phantasmen, auf die 
materiale Umgebung: Psychogrammatische Architektur, 
als kollketives Psychogramm einer Vielfalt individueller 
Welten, in all ihrer Bedingtheit. 
Als kreative Mittel könnten eingesetzt werden: 
Jeder-Gewinnt-Wettbewerbe 
Verschönerungsaktionen 
Künstlerische Realisationen usw. 
2.43 Passagenkonzept 
Das Konzept baut auf auf der Idee thematisch struktu- 
rierter „Reiserouten“ (Prozessionsstraßen, Stadtdrund- 
fahrten, Ladenpassagen, Landpartien usw.), bei denen im 
Netz der existierenden Straßen/Wege einer Stadt oder 
einer Region durch die Darstellung spezieller Aspekte 
eine Route besonders markiert und betont wird. (z.B. 
stadtgeschichtliche Sehenswürdigkeiten, naturlandschaft- 
liche Attratktionen, städtische Absurditäten usw.). 
Diese Strukturierung kann geschehen durch besondere 
Objekte, Nutzungen, Platzformen und Wegformen, die 
allegorischer, symbolischer, historischer und anderer 
Natur sein können. Das Passagenkonzept (Idee: Half- 
mann, Tissier, Zillich) ist bereits im Tiergartenwettbe- 
werb zur Strukturierung des Stadtraums vorgeschlagen 
worden. 
Beim Wettbewerb Lübars ist es angewendet worden 
zur großräumigen Gliederung der Landschaftsbereiche 
und im engeren Bereich Quickborn zur Differenzierung 
der Wege, Pfade und Plätze. 
Prinzip: 
BE A Q 
Ay NP \ 
Bestimmte Stellen einer Wegzone werden betont 
durch Merkzeichen, Symbole, Markierungen, besondere 
Weg- und Platzformen, Gebäude mit besonderer Nutzung 
usw., die alle Bezug nehmen auf ein spezifisches Thema. 
A 
Halfmann/Zillich 
Überlagerung: 
Verschiedenste solcher thematischer Routen können 
sich zu einem komplexen Wegenetz überlagern. 
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7 
Beispiele solcher komplexer Passagensysteme sind die 
gewachsenen Stadtzentren oder die altstädtischen Viertel 
mit ihrem Reichtum an stadtgeschichtlichen Elemen- 
ten, Nutzungen, Aktivitäten . . . 
Die Lesart ist offen: Sie kann durch gezieltes Abwan- 
dern einer thematischen Folge oder wahllos und ziellos 
nach spontanen Entscheidungen beim Spazierengehen 
erfolgen. 
Für diese Passagen werden über Kreativspiele gemein- 
sam mit interessierten Siedlern Gestaltungsvörschläge 
entwickelt, einzelne Passagen können nach folgenden 
Themen strukturiert werden: 
— Siedlungsgeschichte im Lübarser Raum, Dorf, Region, 
Lebensstruktur, Gartensiedlungen usw. 
Volkstümliche Sagen und Fabeln, bedeutsame Stellen 
und Plätze, die assoziiert werden zu Geschichten und 
Märchen. Siehe z.B. den Labyrinth-Park von Versailles, 
dessen Plätze nach Theman aus La Fontaine‘s Tierfa- 
beln gestaltet sind. ; 
Daher die Idee der „Parksiedlung als populäres 
Versailles, 
Geologie: Endmoräen, Findlinge, Fließ, Märkisches 
Land usw. 
Flora und Fauna: Naturlehrpfade. 
Tier- und Pflanzengattungen (z.B. Sumpforchideen, 
„drei Eichen“‘, Alleen, Rabatten, Gehölze, Tiergehege, 
Fabeltiere in Stein usw.) 
Wasser: Quickbornquelle, künstlicher Bach, Kaska- 
den, Trinkbrunnen, Teiche ... . 
2.5. Die Wettbewerbsentscheidung 
Die Jury honorierte unser Gegenkonzept „Parksiedlung 
mit einem 1. Ankauf. Sie empfahl dem Auslober weiter- 
hin, neben einem Planungsauftrag für den gesamten Raum 
Lübars an den 1. Preis uns mit einer Studie zu beauftragen, 
in der die Realisierbarkeit unseres Konzepts für den Be- 
reich des Mühlenberges detaillierter nachgewiesen werden 
soll. Welche Hintergründe zu einem verstärkten Interesse 
der Jury an diesem eindeutig gegen die Ziele der Ausschrei- 
bung gerichteten Alternativkonzept geführt haben (wirt- 
schaftliche Lage, Reduktion der pro Jahr vorgesehenen 
Neubauten um die Hälfte, zu erwartender Protest und 
Widerstand der Bevölkerung gegen die Zerstörung des Na-
	        

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