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ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1979, Jg. 11, H. 43-47, [48])

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1979, Jg. 11, H. 43-47, [48])

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1979
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen
Jahrgang/Band:
1979, Jg. 11, H. 43-47, [48]
Erscheinungsjahr:
1979
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 46: Technologie und Massenästhetik
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Serie
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1979, Jg. 11, H. 43-47, [48])
  • Heft 43/44: Alternativen der Wohnumfeldverbesserung
  • Heft 45: Vergessene Reformstrategien zur Wohnungsfrage
  • Heft 46: Technologie und Massenästhetik
  • Inhaltsverzeichnis
  • Schwerpunkt: Technologie und Massenästhetik
  • Architektur und Ethnologie Berlin/Anatolien: 1. Ein anatolisches Dorf
  • Architektur und Ethnologie Berlin/Anatolien: 2. Berlin-Kreuzberg
  • Serie
  • Zur Diskussion
  • Berichte, Rezensionen
  • Heft 47: Verkehrsberuhigung - verkehrte Beruhigung?

Volltext

Neue Heimatkunde (4) 
Geld strahlt nicht (non radiat) 
Mit dem Gemeinschafts-Kernkraftwerk 
Neckarwestheim (GKN), einer Tochter 
der Neckarwerke-AG (45%), der Techni: 
schen Werke Stuttgart (32%), der Bun- 
desbahn (20%) und eines Zementwerkes 
(3%) begann Neckarwestheims strahlen- 
de Zukunft. Seit den ersten Kapitalein- 
lagen 1974 in die gemeinsame Gesell- 
schaft steht den Ängsten vor der Atom- 
technologie klingende Münze gegenüber: 
Die Gewerbesteuer. 1970 entfielen auf 
jeden der 1.700 Einwohner gerade 
37 DM Gewerbesteuer, Neckarwestheim 
war damit fast Schlußlicht im Vergleich 
zu den umliegenden Nachbargemeinden. 
Zwischen 1973 und 1974 machten die 
Gewerbesteuereinnahmen dann einen 
Sprung von 188 DM auf 516 DM je Ein- 
wohner. 1977 schließlich kamen auf jeden 
der inzwischen rund 2.000 Einwohner 
2.357 DM — gegenüber 1970 ist dies eine 
Steigerung um das 64-fache! 
Seit 1976 liefert das Atomkraftwerk Neckar- 
westheim, ‚in landwirtschaftlich reizvoller La- 
ge”, wie es in Werbetexten heißt, 600 Mega- 
watt ins Verbundnetz und 200 Megawatt für die 
Bundesbahn. Zur Dorfmitte Neckarwestheims 
sind es knapp zwei Kilometer 
Von 5.000 Einsprüchen yegen den Kraftwerks 
bau kamen 13 aus dem Ort. Im malerischen 
Neckarwestheim regte sich Ablehnung erst, als 
Dei niederem Wasserstand des Neckars die Kühl- 
oatterien erstmals auf Vollast liefen und eine 
Nebelwand bildeten 
Qualifizierte Arbeitskräfte werden überre- 
gional gesucht: Anzeige in der Stuttgarter Zei- 
tung vom 3.5.1975. Stellen für „‚tüchtige Hel- 
ferinnen” und ähnliches bietet GKN über Aus: 
hang am Neckarwestheimer Rathaus. 
eErnn 
Dabei erhält Neckarwestheim nur eine 
Hälfte der Gewerbesteuer des GKN, die 
andere Hälfte fließt nach Gemmrigheim, 
weil das Atomkraftwerk genau auf der Ge- 
meindegrenze errichtet wurde. Auch 
Gemmrigheim kann deshalb weit über- 
durchschnittliche Steigerungsraten bei der 
Gewerbesteuer verbuchen (s. Schaubild 1). 
Haben unsere Wirtschaftsplaner damit 
den Köder in der Hand, wie sie ihre Stand- 
ortplanung verkaufen können, in Neckar- 
westheim oder anderswo? Im Amtlichen 
Mitteilungsblatt der Gemeinde Wyhl am 
Kaiserstuhl zum Beispiel wurden die Bür- 
ger gleichfalls an ihren pekuniären Interes 
sen gepackt: mehr Gewerbesteuer, Herab- 
setzung von Gebühren und Gemeinde- 
steuern, Verkaufserlös des Betriebsgrund- 
stücks, Schaffuna von Arbeitsplätzen wa- 
Die Gewerbesteuer vom Kraftwerk finanziert 
die Infrastruktur: 500 Plätze bietet die .,Reb- 
\andhalle’‘ 
Sind Sie 
s ra D n 
eine mutige junge Dame? 
oder traut sich auch 
i DD) 
ein Herr? 
Haben: Sie Freude am Umgang mit Menschen, an Diskussionen und moderner 
Technik? Können Sie auf Emotionen sachlich und auf sachliche Fragen korrekt 
reagieren? Dann sollten Sie weiterlesen: 
Wır errichten in Gemmrigheim/Neckarwestheim (zwischen Heilbronn und Stuttgart) 
In landschaftlich reizvoller Lage ein Kernkraftwerk. 
"Unser Ziel ist, die Oeffentlichkeit umfassend und objektiv über die Strom-Erzeu- 
‚gung aus Kernenergie mit ihren Auswirkungen auf die Umwelt in Wort, Bild und 
Schrift zu informieren. 
Ein mit allen technischen Hilfsmitteln ausgestattetes Informationszentrum (ca. 100 
Sitzplatze) steht zur Verfügung. 
Eine kontaktfähige, selbständige und liebenswürdige Persönlichkeit mit ‚guter All- 
gemeinbildung und sicherem Auftreten findet hier eine interessante Aufgabe mit 
freier Zeiteinteilung. 
Besondere Kenntnisse sind zunächst nicht erforderlich. Sie sollten als Schulab- 
5chluß möglichst Abitur haben und die Fähigkeit und Bereitschaft mitbringen, sich 
in die allgemeinen Probleme der Energie-Versorgung und der Kernenergie einzu- 
arbeiten und sich auf diesen Gebieten weiterzubilden, 
Ihre Kollegen werden Ihnen dabei helfen, Ihre Aufgabe zunehmend selbständig zu 
losen. 
Einstelltermin: ab sofort 
Bitto schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisabschrif- 
ten, Lichtbilder). Wir werden Sie dann einladen, um mit Ihnen Einzelheiten Ihrer 
neuen Aufgabe zu besprechen. 
GKN — Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar GmbH 
7129 Neckarwestheim, Postfach
	        

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