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ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1983, Jg. 15, H. 67, 68, [69/70], 71, 72)

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1983, Jg. 15, H. 67, 68, [69/70], 71, 72)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Signatur:
Archiv IGMA
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1983
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen
Jahrgang/Band:
1983, Jg. 15, H. 67, 68, [69/70], 71, 72
Erscheinungsjahr:
1983
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 71: Architekten für den Frieden - Architekturen für den Krieg?
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Arch+-Zeitung
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1983, Jg. 15, H. 67, 68, [69/70], 71, 72)
  • Heft 67: Wege in der Krise. Wege aus der Krise
  • Heft 68: Vom Hausbau zum Stadtbau
  • Heft 71: Architekten für den Frieden - Architekturen für den Krieg?
  • Inhalt
  • Arch+-Zeitung
  • Architekten für Frieden - Architekturen für Krieg?
  • Die Deutschen graben sich ein...
  • Orte, Regionen, Militär
  • Atlantikwall-Germanenwall
  • Todesarchitekturen
  • Heft 72: Regionales Bauen: Die Baufibel für Lothringen von Emil Steffann

Volltext

Wıe man 
TE 
tn 408 THAR HET SCHAUNREES 
Kascernen vor 
der Menge 
schützt: 
kin Plan aus 
lem Jahre 1858 
im Stadtarchiv Hannover befindet 
sich ein 1858 gezeichneter Lage- 
plan für die Welfenplatz-Kasernen 
im Nordosten der Stadt, die damals 
noch auf nahezu freiem Feld errich- 
iet wurden. Als Architekturplan, 
ler über die Gruppierung der künf- 
gen Gebäude Auskunft geben 
sollte, ist er verhältnismäßig unın- 
jeressant — wären da nicht die 
schnurgeraden, dünnen Linien im 
Plan, die als Strahlenbündel oder 
Fächer die künftigen Gebäude um- 
spannen; Schußbahnen aus (Geweh- 
ren und Kanonen. 
Der Zeichner dieses Plans mußte 
nachweisen, daß die nähere Umge- 
bung der geplanten Kasernen aus 
geschützten Stellungen mit Sperr- 
feuer belegt werden konnte, ohne 
Jaß tote Winkel Deckung geben 
xonnten oder die zu schützenden 
Gebäude unnötig Schaden nehmen 
würden. An die Seitenfenster der 
‚orstehenden Gebäude stellte er 
zinige Schützen, die die zurücklie- 
zende Front kontrollieren konnten, 
hne ihre Deckung zu verlassen. In 
Sandsackstellungen, die vor die To- 
töffnungen geschichtet werden 
konnten, ließen sich Kanonen auf- 
stellen. — 
Das alles machte die Welfen- 
olatz-Kasernen nicht uneinnehm- 
bar. Gegen einen Angriff fremder 
Eee hätten die erkennbaren 
Maßnahmen nicht viel geholfen. 
Dagegen konnte eine Menschen- 
menge, die sich den Kasernen nä- 
hern würde, auf Abstand gehalten 
werden. Die Aufstände von 1848 
lagen, als dieser Plan ESzeichnel 
wurde, zehn Jahre zurück. In Han- 
10ver hatte es zwar keine schweren 
Kämpfe gegeben, aber an anderen 
Plätzen, wıe Dresden oder Wien, 
war es Bürgern und Arbeitern ge- 
'ungen, in die Zeughäuser einzu- 
dringen und sich aus den Waffen- 
kammern der Krone zu bedienen. 
Am Welfenplatz wären es die Au- 
rüstungen eines Infanterieregi- 
ments und je eines Infanterie- und 
zines Artilleriebataillons gewesen, 
lie vor dem Zugriff der Menge be- 
wahrt werden wollten. 
Beim Entwurf der Gebäude und 
des Lageplans ist auf dieses Ziel al- 
'erdings wenig Rücksicht genom- 
men worden. Die symmetrische 
Anordnung der drei Fassadem am 
Welfenplatz (in unserem Plan noch 
ein namenloser ’Exercier- und Pa- 
radeplatz’) hat wenig mit den Re- 
zeln des Festungsbaus, viel dage- 
gen mit der Palastarchitektur des 
Barocks zu tun. Die Gebäude un- 
terscheiden sich kaum von denen 
anderer großer Anstalten, die wie 
Kaserne und Zeijengefangnis zu 
den neuen Bauaufgaben des bür- 
jert gehören (Hospitäler, Schulen, 
me, die Kriegsbaumeister Huna- 
zus, der Verfasser des Planes, auf 
Anweisung des Herrn Kriegsmini- 
sters hinzufügen muß, „weil Euer 
Excellenz der Caserne ein einiger- 
maßen festungsartiges Ansehen ge- 
geben zuzu haben wünschten”, 
verleihen dem Bau die militärische 
Haltung einer Kaserne. 
Der Plan von 1858 bleibt das 
Sandkastenspiel besorgter Militärs. 
Wenig später dürfte er in Verges- 
senheit geraten sein. Schon in den 
50er Jahren wurde der Welfenplatz 
von frisch gepflanzten Baumreihen 
zingerahmt, die das freie Schußfeld 
versperrten. Nicht Aufständische, 
sondern die preußische Militär- 
macht führte 1866 das Ende der 
hannoverschen Armee herbei. Als 
Hindernis für die ’kleindeutsche’ 
Einigung unter Preußens Führung 
‘ieß Bismarck nach dem 1866er 
Krieg das Königreich Hannover 
von der Landkarte verschwinden. 
Heute liegt der Kasernenkom- 
plex der Bundeswehr sieben Kilo- 
meter weiter im Norden. Vorkeh- 
rungen zur präventiven Gefahren- 
abwehr blieben indessen am Wel- 
fenplatz weiterhin gegenwärtig; in 
den erhaltenen, östlichen Gebäu- 
den des früheren Casernements 
wachen berittene Polizei und ein 
Polizeirevier über den inneren 
Frieden, während anstelle der zer- 
störten Artillerie- Kaserne das 
Landeskriminalamt hinter manns- 
nohem Metallzaun und elektro- 
nisch _ Sn On estreiten 
egen mögliche rgriffe abgesi- 
Short "ir V  rständlich, daß die 
ser beschirmte Ort zum Sammel- 
platz von Wagen und Manschaften 
der Bereitschaftspolizei wurde, um 
im Falle eines „Volksandranges” 
wie Demonstration oder Blockade- 
aktion von Friedensanhängern 
rasch eingreifen zu können. 
Wolfgang Voigt 
Sid Auffahrt 
Anmerkungen: 
‘) Bericht des Kriegsbauministers Hu- 
naeus, 1.8.1858, in Hann. 48 b. 187 
Staatsarchiv Hannover 
Ein Jahr 
Anti-Kriegs-Museum 
Seit einem Jahr besteht nun in der 
Stresemannstraße 27, neben dem 
Hebbel-Theater, das „anti-Kriegs- 
museum ım aufbau”. Eingerichtet 
und gestaltet von Tommy Spree 
und seinen freiwilligen Helfern, die 
auch an allen Tagen von 16-20 Uhr 
dort Dienst versehen. Tommy 
Spree ist der Enkel des unvergeßli- 
chen Ernst Friedrich, der in den 
Jahren 1925-33 in der Parochial- 
straße, im heutigen Ost-Berlin, das 
erste anti-kriegs-museum hatte, bis 
es 1933 von den Nazis zerschlagen 
wurde. Über sein Werk kann man 
sich im heutigen Museum und in 
Vorträgen ausführlich informieren, 
denn außer zu den Öffnungszeiten 
zibt es auch für Sea und 
Schulklassen Vorträge und Führun- 
gen, wovon reger Gebrauch ge- 
macht wird, Am 1. Donnerstag ım 
Monat, ab 20 Uhr, halten bekannte 
und weniger bekannte Friedensfor- 
scher einen Vortrag mit anschlie- 
Bender Diskussion. . 
Die Medien — Zeitungen, Rund- 
funk und Fernsehen —  Taben wie- 
derholt von den Aktivitäten im Mu- 
seum berichtet. Über 40 Zeitungen 
des In- und Auslandes brachten Ar- 
tikel über das anti-kriegs-museum. 
Bei Friedenswochen oder anderen 
öffentlichen Veranstaltungen der 
verschiedensten Friedengruppen in 
ler Stadt haben die Mitarbeiter des 
Museums stets einen Info-Stand. 
Mit westdeutschen und ausländi- 
schen Friedensgruppen besteht ei- 
ne rege Korrepondenz mit Aus- 
:ausch von Info-Material. Das Mu- 
seum ist in 2 Räumen im Tiefpar- 
‚erre untergebracht. Betritt man 
lien vorderen Raum, sieht man 
inks auf einem Tisch, an dem ein 
Mitarbeiter sitzt, Bücher, Hefte, 
Karten, Abzeichen und Buttons 
aus der Friedensbewegung. Rechts 
beginnt die Ausstellung mit dem I. 
Weltkrieg; in Vitrinen liegen viele 
Erinnerungsstücke aus der „glor- 
reichen Zeit” Kaiser Wilhelms, 
darunter auch ein handschriftiches 
Kriegs-Tagebuch 1914-18 eines 
schwerverwundeten Soldaten. Da- 
zu Orden und anderer Kitsch. 
— 
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8 
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