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ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1984, Jg. 17, H. 73-78)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1984, Jg. 17, H. 73-78)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1984
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen
Jahrgang/Band:
1984, Jg. 17, H. 73-78
Erscheinungsjahr:
1984
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 73: Christopher Alexander: Pattern Language
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Eine Pattern-Language
Strukturtyp:
Teil

Artikel

Titel:
Eine Pattern Language (Auszüge)
Autor:
Alexander, Christopher
Strukturtyp:
Artikel

Kapitel

Titel:
Auszüge aus: Die zeitlose Art zu bauen
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Kapitel 1: Die zeitlose Art
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1984, Jg. 17, H. 73-78)
  • Heft 73: Christopher Alexander: Pattern Language
  • Inhalt
  • Arch+-Zeitung
  • Eine Pattern-Language
  • Editorial
  • Eine Pattern Language (Auszüge)
  • Auszüge aus: Die zeitlose Art zu bauen
  • Kapitel 1: Die zeitlose Art
  • Kapitel 2: Die Qualität ohne Namen
  • Kapitel 4: Patterns der Handlung
  • Kapitel 5: Patterns des Raums
  • Kapitel 10: Unsere Pattern Language
  • Kapitel 14: Verbreitbare Patterns
  • Kapitel 21: Bauen eines Hauses
  • Auszüge aus: Eine Pattern Language
  • Entwerfen mit einer Pattern Language
  • Eine Pattern Language in der Lehre
  • Zur Diskussion: eine Pattern Language
  • Heft 74: Schafft zwei, drei, viele kleine Genossenschaften!
  • Heft 75/76: Die (in)formierte Stadt
  • Heft 77: Computer-Aided-Design
  • Heft 78: Hugo Kükelhaus. Prolegomena zu einer organgemäßen Architektur

Volltext

Aber gerade diese durch Ängste hervorgeru- Wir müssen die Kunst wahrer Beziehungen weniger treu sein. Und da die Physik sich 
fenen Illusionen schufen die toten, leblosen zwischen uns und unserer Umwelt erlernen, immer schon auf einfache Systeme wie das 
und künstlichen Orte. Und - welche Ironie - um uns von diesen Illusionen zu schützen, um Atom konzentrierte, wurden wir in dem 
gerade diese Methoden, geschaffen, um uns von allen angeblichen Vorbildern zu Glauben bestärkt, daß die Frage nach dem, 
unserer Angste Herr zu werden, sind die befreien, die nur das Natürliche in uns was etwas „ist“, von der Frage nach dem, was 
Ketten, die uns fesseln. zerstören. etwas „sein sollte“ völlig verschieden ist und 
_ Tatsächlich ist dieses vermeintliche Chaos Diese Kunst werden wir aufgeben und uns daß Fragen der Wissenschaft und Ethik nicht 
EEE CO ERS sterbende, der Natur anvertrauen können, wenn sie ihre miteinander vermischt werden können. 
rhythmische, singende, lachende, schreiende, Arbeit getan hat und die Illusionen, die uns re . : 
weinende, schlafende Ordnung. Erlaubten jetzt Hoch fesseln, zerstört sind. DE N Sicht auf Dr Welt, die MS die 
wir ihr, unsere Bautätigkeit zu lenken, wären Das ist die zeitlose Art zu bauen: Eine Physik lehrt, so wunderbar und herrlich sie 
die Häuser und Städte, die wir schaffen und Kunst sich anzueignen - und wieder abzu- auch SCH 05; wird durch eben diese 
schaffen helfen, Wälder und Wiesen einer streifen. Blindheit getrübt. 
humanen Landschaft In der Welt komplexerer Systeme ist das nicht 
so. Die meisten Menschen verleugnen ihre 
innere Natur oder verhalten sich zuminde- 
stens nie ganz „real“. Im Leben vieler 
« Menschen ist tatsächlich das Streben nach 
Kapitel 2 innerer Wahrhaftigkeit das größte Problem. 
Begegnet man einem Menschen, der sich 
. en selbst treu ist, so spürt man sofort, daß er 
Die Qualität ohne Namen „realer“ lebt als andere. Denn auf der mensch- 
lichen Stufe von Komplexität zählt die 
Unterscheidung zwischen Systemen, die ihrer 
inneren Natur gehorchen und solchen, die das 
Das Basiskriterium für das nicht tun. Nicht alle von ‚uns sind ihrer 
Leben eines Menschen, einer  leicher Weis ® ar and an Mech r Weise 
; gleicher Weise real, sind in gleicher Weise 
Stadt, eines Hauses oder der VO OMCN- N UNHAm EEE 
n f N as gilt um so mehr für jene größeren 
Wildnis begründet sich aus su außerhalb von uns, die wir unsere 
. wies . elt nennen. Nicht alle Teile der Welt sind 
einer zentralen Qualität. Diese sich treu, sind wahrhaftig, vollkommen. In 
Qualität ist zwar objektiv und der Welt der Physik löst sich ein System auf, 
lä ich ab ich wenn es sich zu zerstören beginnt. Das ist in 
genau, läßt sich aber nicht der Welt komplexerer Systeme nicht der Fall. 
henennen. einfache und doch komplexe Freiheit von 
Widersprüchen ist in der Tat die Qualität, die 
die Dinge zum Leben erweckt. 
Gelehrt wurde uns, daß es keinen Unterschied In der Welt lebendiger Dinge kann jedes 
zwischen guten und schlechten Gebäuden und System mehr oder weniger wahr und sich 
Städten gibt. In Wirklichkeit ist aber der mehr oder weniger treu sein. Aber es kann 
Unterschied zwischen guten und schlechten nicht ‚dadurch wahrer werden, daß es 
Gebäuden und Städten eine objektive Tat- ln Mulstöhe En um so zu 
sache. Er ist genauso eine Tatsache wie der einer Familie äußert sie sich in der Liebe zum Diese N Finzigartigkeit N die grundlegende 
Unterschied zwischen Gesundheit und Pickpicken, in einer anderen zum Tanzen und lität. jed i 
Krankheit, Ganzheitlichkeit und Zerrissen- in einer dritten wiederum zum Pokerspielen; Qualität I es Dinges. Alles Bedeutende 
heit, Selbsterhaltung und Selbsizerstörung. schließlich ın einer anderen Gruppe von ENTE Mer sch Gedicht, eine Person, 
Die Menschen können in einer Welt, die Menschen ist sie wieder etwas ganz anderes ech NAH SE ET AN 
Sn en [ . Stück Natur. Sie ist jedem Ding eigen. 
gesund, ganzheitlich und lebendig ist, selbst wu. . ; Et J 8 CIE) 
lebendig und produktiv sein. Dagegen Sie Ist eme subiile Art. der Freiheir von Doch die Qualität ohne Namen kann 
können sie in einer Welt, die zerrissen und 'nneren Widersprüchen trotzdem nicht benannt werden. 
selbstzerstörerisch ist, nicht leben: Sie werden Ein System kann diese Qualität haben, wenn Das bedeutet nicht, daß die Qualität, gerade 
sich unvermeidlich selbst zerstören und es mit sich in eins ist und sie fehlt ihm, wenn es weil. sie. unbenennbar ist unpräzise und 
unglücklich fühlen. Aber es ist doch so das nicht ist. ungenau wäre. Worte vermögen sie nur nicht 
einfach zu verstehen, warum die Menschen Es hat sie, wenn es seinen inneren Kräften 7,1 erfassen, weil sie präziser ist als jedes Wort. 
keinen Unterschied zwischen guten und vertraut, es hat sie nicht, wenn es sie leugnet. Die Qualität ist etwas genau Abgegrenztes 
schlechten Bauten machen wollen. Der Es hat sie, wenn es mit sich in Frieden lebt, Präzises ohne jede Ungenauigkeit Aber jedes 
Grund liegt in dem Umstand begründet, daß es hat sie nicht, wenn es mit sich in Unfrieden Wort verfehlt ihre Bedeutung da die Wörter 
die zentrale Qualität, die diese Unterschei- existiert. ; ; "> n in Umfang und Begrenzung unscharf sind. 
dungen bewirkt, keinen Namen hat. Sie kennen jetzt diese Qualität. Das Gefühl Ich will versuchen, Ihnen das zu erklären, 
Der erste Ort, der mir zur Beschreibung der ER ae YO Menschen Arc U indem ich die Qualität ohne Namen durch ein 
Qualität ohne Namen einfällt, ist eine Ecke Das Gefühl dafür ist so einfach wie das Iar halbes Dutzend Wörter einzukreisen suche. 
zines Gartens auf dem Lande in England. unser Wohlbefinden, für unsere Gesundheit Wenn wir über die Qualität ohne Namen 
Dort wächst ein Pfirsichbaum. so einfach wiedie Intuition, die uns Jehrt, was sprechen, verwenden wir oft das Wort 
Die Mauer verläuft von Osten nach wahr oder falsch ist „lebendig“. 
NE der Pfirsichbaum wächst an DS Aber um sie wirklich zu begreifen, müssen In einem emotionalen Sinne ist der Unter- 
ER ichen Seite. Die Sonne scheint auf den „jr gas Vorurteilder Physik hinter uns lassen, schied zwischen etwas Lebendigem und etwas 
Alm wärmt. die Ziegeisteine und diese gas besagt, daß alles gleich lebendig und real Leblosem viel allgemeiner und umfassender 
EEE N OR ddr N ETC DI De ist. als der Unterschied zwischen lebendigen und 
Baum, sorgfältig angebunden, wuchert die Sowohl in der Physik als auch in der Chemie | eoende Dinas Können eblos Tee Iebenat 
Mauer entlang; die warmen Ziegelsteine; die gibt es keinen Grund für die Annahme, daß N Pemand der beim Spazierengehen 
Pfirsiche, die in der Sonne gedeihen; das wilde ein System mehr mit sich in eins wäre als das spricht, singt, kann lebendig ein N Yder auch 
Gras, das im Winkel zwischen Mauer, Baum andere. nicht. Die späten Quartette von Beethoven 
und Erde sprießt ... Das ist die Qualität ohne Es gibt auch keinen Grund für die Annahme, sind lebendig, eine Welle, die sich an der 
Namen, daß ein System, so „wie es sein sollte“ ganz Küste bricht, die Flamme einer Kerze, ein 
Diese Qualität verändert sich von. Mal zu Sehe wir une mar Be knGl ein Air n kg BET Sie können lebendig sein, wenn sie sich 
Mal, von Ort zu Ort. ist so einfach aufgebaut, daß sich alle Fragen befinden. 
Sie gibt einem Ort Ruhe, dem anderen nach den Gesetzen seiner Natur erübrigen. Ein gut gemachtes Feuer ist lebendig. Aber 
Bewegung; dem einen ist sie Ordnung, dem Alle Atome folgen ihrer Gesetzmäßigkeit; sie was gibt es nicht für Unterschiede zwischen 
anderen Unordnung; in dem einen Haus sind alle in gleicher Weise real; sie existieren einem Feuer aus brennenden Scheiten und 
stiftet sie Licht, im anderen Dunkelheit. In einfach. Ein Atom kann sich nicht mehr oder einem Feuer, das jemand entfacht hat, der
	        

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