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Die Logik der Dichtung

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Bibliografische Daten

fullscreen: Die Logik der Dichtung

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1984
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen
Jahrgang/Band:
1984, Jg. 17, H. 73-78
Erscheinungsjahr:
1984
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 75/76: Die (in)formierte Stadt
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Logik der Dichtung
  • Einband
  • Titelseite
  • Impressum
  • Widmung an Thomas Mann
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Problem und Aufgabe einer Logik der Dichtung
  • Die logischen Grundlagen
  • I. Die Begriffsbildung 'Dichtung und Wirklichkeit'
  • II. Die logischen Ichbegriffe
  • Die fiktionale oder mimetische Gattung
  • I. Die epische Fiktion
  • II. Die dramatische Fiktion
  • III. Die filmische Fiktion
  • Die lyrische oder existentielle Gattung
  • I. Das System der Wirklichkeitsaussage und der Ort der Lyrik
  • II. Die Beschaffenheit des lyrischen Ich
  • Die Sonderformen
  • I. Die Ballade und ihr Verhältnis zu Bild- und Rollengedicht
  • II. Die Icherzählung
  • Abschluß und Ausblick: Zum Symbolproblem der Dichtung
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

149 
Subjekt einer Aussage, die sich auf die geschichtliche, d.i. die spezifisch 
menschliche Wirklichkeit (im weitesten auch die zu ihr gehörige gegen 
ständliche Welt umfassenden Sinne) richtet, tritt prägnanter hervor, wenn 
man es als historisches Ich bezeichnet, das Subjekt einer allgemein wissen 
schaftlichen Aussage (Beispiel 2, 3,4) hebt sich davon als theoretisches Ich 
ab, während wir aus Gründen, die unten deutlicher hervortreten werden, 
das Aussagesubjekt des Psalmengebetes als praktisches Ich bezeichnen 
wollen. 
Ordnen wir diese Aussagen also auf der Aussageskala zwischen dem 
Objektpol und dem Subjektpol an, so steht der philosophische Satz Kants 
näher zum Subjektpol als sowohl der historische wie der mathematische 
Satz, der Brief Rilkes näher zum Subjektpol als der philosophische Satz. Wie 
es sich mit dem Psalm verhält, ist nicht ohne weiteres und von vornherein 
zu entscheiden, wie sich weiter unten näher zeigen wird. 
Wir betrachten zuerst den Rilkebrief, der uns bereits bei der Abscheidung 
der fiktionalen Dichtung aus dem Aussagesystem wichtige methodische 
Dienste geleistet hatte. Wie er dort besonders geeignet war, dies zu tun, 
weil seine Aussage ihrer Art und Form nach auch in einem Roman ihren Ort 
hätte haben können, so ist er um bestimmter, später näher zu untersuchender 
Eigenschaften willen ebenso geeignet, etwas über den Ort der Lyrik zu ent 
hüllen. Die Verhältnisse sind hier so verwickelt, daß gerade das Merkmal, das 
ihn von einer Romanschilderung als Brief unterscheidet, das Kriterium für 
den Ort der Lyrik abgibt. Es ist das Erlebnis der Wirklichkeit und damit der 
Begriff des Erlebnisfeldes, der sich nun hier und im Folgenden als zentrales 
Problem, und zwar als zentrales Gegenproblem zum Fiktionsfeld (primär) 
der erzählenden, aber auch der dramatischen Dichtung, darbietet. Wir sahen 
schon in den früheren Zusammenhängen, die sich mit dem Problem der 
Aussage beschäftigten: die Wirklichkeit der hier geschilderten Örtlichkeit 
ist dadurch gegeben, daß das Dokument sich als ein historisch-biographi 
sches präsentiert, das schildernde Subjekt ein historisches Ich ist. Und dies 
bedeutet anders ausgedrückt: der geschilderte Vorgang hat seinen Ort in 
dem Erlebnisfeld dieses Ich. Er ist in deutlich kundgegebener Weise von ihm 
erlebt. Dennoch aber würde dieser Brief allein nicht genügen, um das Aus 
sagesystem bzw. die Aussageskala zu beschreiben, und deshalb auch nicht 
zur exakten Bestimmung der Lyrik. Denn wenn auch das Erlebnisfeld des 
Aussagesubjekts deutlich hervortritt, wie verhält es sich in dieser Hinsicht 
mit den Beispielen 2 bis 4 ? 
Auch das Beispiel 2, der Satz über Karls des Großen Regierungszeit aus 
einem Geschichtsbuch sagt wie der Rilkebrief etwas über eine historische 
Wirklichkeit aus. Trotzdem steht er auf der Aussageskala dem Beispiel 4, 
dem mathematischen Satz, näher als dem Brief; und wiederum steht der 
'
	        

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