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Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart (1893-97)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Metadaten: Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart (1893-97)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1984
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen
Jahrgang/Band:
1984, Jg. 17, H. 73-78
Erscheinungsjahr:
1984
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 75/76: Die (in)formierte Stadt
Strukturtyp:
Ausgabe

Inhaltsverzeichnis

Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
  • Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart (1893-97)
  • Einband
  • 1893. Heft 1
  • Festfeier des Jubiläums des Vereins für Baukunde
  • Versammlungs-Berichte aus dem Vereinsjahr 1892
  • Württembergischer Bezirksverein
  • Anzeigen-Beilage
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • 1894. Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • 1895. Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • 1896. Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • 1897. Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

7 
Rückblick. 
(Gedichtet und vorgetragen von Inspektor Laistner bei der geselligen Vereinigung am 8. Januar abends.) 
Ganz verschieden von den heutigen 
Waren früher doch die Zeitigen! 
Denkt man nur d'ran wie es war 
Noch vor fünfzig, sechzig Jahr! 
Damals gab es nur in wenigen 
Ländern diese Eisenbähnigen, 
Wo, wer Geld hat, fahren kann: 
Haupt-, Lokal- und Nebenbahn. 
Und im Bahnbau war man praxislos, 
Darum war auch Thurn und Taxis bloß 
Als Transportgeschäft en baut 
Bei dem Reisepubliko. 
Dabei sind die Grundprinzipien 
Im Verein sich gleich gebliebien: 
Wissenschaft ward stets gehegt 
Und Geselligkeit gepflegt. 
Allerdings mit dem Geselligen 
That man wenig sich behelligen 
In der ersten Zeit des Seins 
Unsres werten Bauvereins. 
Vielmehr herrschte damals anderweit 
Im Verkehr noch große Steifigkeit 
Und es fing der Mensch und Mann 
Erst beim Oberbaurat an. 
Jeder kann daher bethätigen, 
Schriftlich, graphisch und durch Redigen 
Was zu der Geselligkeit 
Beizusteuern er bereit. 
Da erörtert man bald Fachliches, 
Teils Persönlich- und teils Sachliches, 
Redet hin und redet her 
Ueber Alles — und noch mehr. 
Kritisieren thun die Spritzigen, 
Andre bringen Reiseskizzigen, 
Oder zeigen am „Projekt", 
Wie viel hinter ihnen steckt. 
Ferner fehlten mehr und weniger 
Telegraphen, Telephöniger, 
Und der mündliche Verkehr 
War bei großem Abstand schwer. 
Fast in Kinderschuhen steckete 
Damals noch der Architekete, 
Zeit und Mühe braucht' er viel, 
Bis er endlich fand den „Stil". 
Gut war allerdings zu munkelen, 
Denn man leuchtete im Dunkelen 
Nur mit Oel- und Kerzenlicht, 
Mit elektrischem noch nicht. 
Wie nun seither ungeheuerlich 
Sich auch das Maschinenbäuerlich 
Fortentwickelt mit der Zeit, 
Das grenzt an Unglaublichkeit! 
Auch läßt von den Chemikalien 
Kaum sich an den Himmel matten, 
Welchen reichen Segen sie 
Brachten in die Industrie. 
So ist nun seit fünf Dezennien 
Allerwärts das reinste Rennien 
Nach dem Siege bei dem Kampf 
Im Gebiet von Kunst nnd Dampf. 
Uns erfüllt es an dem Heutigen 
Mit besonders hohen Freudigen, 
Daß mit unsrer schwachen Kraft 
Wir dabei auch mitgeschafft. 
Wie sich zeigt beim regelmäßigen 
Wachstum aller Lebewesigen, 
Daß sie anfangs sind noch klein: 
So war's auch beim Bauverein. 
Aus der Anfangszahl von dreißiger: 
— Das thut der Chronist beweisigen — 
Ging der Stand so psu ä peu 
Beinah' zehnfach in die Höh'! 
Unsre Alten soll'n's bestätigen, 
Die inzwischen selbst zu Rätigen 
Oder mehr noch avanciert, 
Daß dies wirklich so passiert. 
So durft' unter Fischer», Etzelen 
Und auch späterhin sich setzelen 
Zu der Herren Räte Schar 
Nur wer selbst „geratelt" war. 
Alles Uebrige war Paria, 
Zahlte zwar den Beitrag baria, 
Saß jedoch bescheiden, stumm 
Unten an dem Tisch herum. 
Wenn sodann ein Alter redete, 
War die Jugend baff und flötete 
Reichen Beifall ihm am Schluß, 
Teils von Herzen, teils aus „Muß"! 
Daß ein Junger sich gestattete, 
Mitzuthun, wenn man debattete: 
Der Gedanke faßte kaum 
In dem größten Hirne Raum. 
Endlich suchten doch die Jüngeren 
Frei zu sein von derlei Dingeren, 
Und, des eig'nen Werts bewußt, 
Warfen fie sich in die Brust. 
Erst seit dieser Zeit, der kritischen, 
Wuchsen dem Verein die Fittischen, 
Und es zog mehr Leben ein 
In sein bisher steif Gebein. 
Den Vereinszweck zu befriedigen 
Nahm man auf in die Statütigen 
Einen neuen Paragraph, 
Der „Geselligkeit" betraf. 
Hienach sind bestimmte Abende 
Für das Geist und Herz Erlabende, 
Das man just auf Lager führt, 
Satzungsmäßig reserviert. 
Aber alle noch so wichttgen 
Wissenschaftlichen Geschichtigen 
Sind noch nicht „Geselligkeit", 
Die Gemüt und Herz erfreut. 
Und wo Schwaben sich vereinigen, 
Bier vertilgen oder Weinigen, 
Fehlt, das weiß man ja schon lang, 
Nie und nirgends der Gesang. 
Haben drum die Sangeskundigen 
Sich zusammen einst gefundigen 
Und gegründet ein Quartett, 
So war dieses höchstens — nett. 
Am Vereine sich versündigen 
Wollte niemand, der beim Gründigen 
Dieser Sache thätig war, 
Das ist eo ipso klar. 
Vielmehr wollt' man im Geselligen 
Als besonders fördernd stelligen 
Neben Kunst und Wissenschaft 
Noch der edlen Töne Kraft. 
Wenn nun das bis jetzt Geschilderte 
Auch die alte Steifheit milderte, 
Fehlte zur Geselligkeit 
Doch noch — keine Kleinigkeit. 
Denn das eigentlich dynamische 
Element ist doch das „damische", 
Das beweist ja voll und ganz 
Unser heut'ger Damenkranz. 
Nunmehr kann ich füglich endigen 
Ohne weitre Komplimentigen, 
Da nun allem, was uns wert, 
Die Besprechung zugekehrt. 
Eines bleibt noch zu erledigen: 
Durch ein Hoch noch zu bestätigen 
Daß wir fröhliches Gedeih'» 
Wünschen unsrem Bauverein. 
Er lebe hoch! 
/ 
i~*H'
	        

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