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ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1984, Jg. 17, H. 73-78)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1984, Jg. 17, H. 73-78)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1984
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen
Jahrgang/Band:
1984, Jg. 17, H. 73-78
Erscheinungsjahr:
1984
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 77: Computer-Aided-Design
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Tagungsberichte
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1984, Jg. 17, H. 73-78)
  • Heft 73: Christopher Alexander: Pattern Language
  • Heft 74: Schafft zwei, drei, viele kleine Genossenschaften!
  • Heft 75/76: Die (in)formierte Stadt
  • Heft 77: Computer-Aided-Design
  • Inhalt
  • Arch+-Zeitung
  • CAD
  • Arch+-Spezial
  • Tagungsberichte
  • Heft 78: Hugo Kükelhaus. Prolegomena zu einer organgemäßen Architektur

Volltext

. ° »” 
Tagungsberichte „Modern Times 
Zuweilen frage ich mich, was denn Hughes, Vittorio M. Lampugnani, nalisierungskonzepte des Walter ren sich Klassizismen, die eben im 
das für Zeiten sind, in denen Rezen- Du um a Frank, Gr Ken ES N er ein- Sn AinSS NEE Ken 
senten angesehener Architektur- arco de Michelis un osemarie ziges Mal auf, warum die Moderni- ntiken sich zu ihm verhalten. Aus 
fachzeitschriften mit ihrer Unfähig- Haag Bletter), die sich der Kategorie sten Zweifel am traditionellen Ar- mythischem Gebrauch im aufkläre- 
keit Reflexionen über Ästhetik fol- des Sozialen höchst unterschiedlich EEE een Ua N Nenn En A blieb 
en zu können keck an die Öffent- und mit mehr oder weniger Erfolg und in ihrem Bestreben nach einer schließlich nur ie sehnsüchtig ro- 
ichkeit treten, wenn gleichzeitig in zu nähern suchten. Erstaunlich im- zeitgemäßen, authentischen Archi- mantische Version des Klassischen 
Europa der Versuch unübersehbar _merhin war die Vielfalt der Betrach- tektur, die ihre Asthetik immer erst im Klassizismus erhalten (Schinkel, 
ist, mittels Heideggers Seinsphiloso- ES Ta ds On at im Ne EA WE nn ET NN = I EEE Er- 
phie, Nietzsches genialischen Kul- istanzen offenlegten, denn Aus- neues Referenzsystem ıhrer Bıld- zählung über das Verlorengegange- 
turphilosophemen und (post)struk- schnitte sich ergänzender Problem- welten angewiesen waren. ne zur Melancholie sich neigen wird. 
turaler Dingbewältigung zeitgenös- bewußtseine zu sein. Da gab es Was dem von der Postmoderne ei- Nicht anders nämlich, denn als Zer- 
sische Architekturentwicklung zu zunächst die bekannte Vorsicht im gentlich entgegengesetzt wird, wo- störte kommt die Antike in Gestalt 
(vJjerklären. Es befremdet mich, daß Umgang zwischen Architekten und durch dieses Relationsgefüge der der Ruinen ins 19. Jahrhundert (be- 
Architekten unsere professionellen deren Interpreten, den Historikern, ME STEn ne al NO NEN sind Cm NE 
Philosophen und Theologen am da gab es weiterhin die Trennung der oder neu formuliert wird, darüber Roms), das seine Janusköpfigkeit in 
liebsten Stempelngehen N ehicken Blickrichtungen, die durch differen- gab es späterhin kaum Erkenntnis, ihrem Anblick geradezu schmerz- 
möchten, um diesen Wissenschaf- te Kulturen und nationale Identitä- will man nicht die Mißachtung der lich erfahren muß. Im Zustand des 
ten selbst sich missionarisch zuzu- ten präformiert sind und natürlich Kategorie des Sozialen in den Vor- unwiderruflich Ruinierten erblickt 
wenden (siehe ARCHT* 69/70 1983), jene subjektiven Präferenzen dieser trägen aus italienischer Sicht (Geor- die Moderne (und die ist älter als 80 
wenn sie zugleich schweigend zur Wissenschaftler, die eben aus Ver- ges Teyssot, Vittorio M. Lampugnani, Jahre!) die andere Seite ihrer Pro- 
Kenntnis nehmen, daß von der Viel- strickung, mit dem Gegenwärtigen Marco de Michelis) bereits für ein duktivkraft, die sie im Begriff des 
schichtigkeit einer architektoni- den Blick auf Moderne oder Nach- En halten. Solchermaßen Fortschritts aufgehoben nn er- 
schen Entwurfszeichnung nunmehr moderne werfen - mit dem Hinweis em Sozialen entronnen, gerät man blickt nämlich deren Vernichtungs- 
deren künstlerischer Wert in Geltung allemal, daß eben dieser angeblich END We RE potenz, die ihrem Weiterschreiten 
gesetzt und uns präsentiert wird, um über den Dingen schwebe. übergeschichtlicher Bewußtseins- unlösbar verbunden ist. - 
museal vereinseitigend die kulturel- Geradezu wohltuend in diesem ströme, was sich durch die Nutzbar- Von dieser Dialektik der Moder- 
len Dissonanzen, die solchen Arte- Spektrum war jener, den Denise mMachung des Begriffs vom Archety- ne, die Walter Benjamin aus ver- 
fakten eigen, einfürallemal einzu- Scott-Brown als‘ „Froschaugenper- pischen architektonischer Formen schiedenen Motiven aus Beaudelai- 
frieren. spektive” bezeichnete („die Nähe denn auch alsbald ODE Das sei res Poesie herausgeschält und als 
Vollends überrascht es mich, daß zum Ursprung der Dinge, ... dieam am Phänomen des Klassizismus „passion moderne” bezeichnet hat, 
selbst bekanntermaßen Konservati- monumentalsten aussehen, wenn exemplifiziert. lieferte Marco de Michelis wenig- 
ve (vgl. ARCH* 75/76, 1984) am man sie von unten betrachtet”), um Georges Teyssot definierte ihn als stens einen Schimmer. Angesichts 
Konservierten (Deutsches Architek- der amerikanischen Baugeschichte die „Kunst des ewigen Anfangs” der einer fragmentierte, ruinierten 
turmuseum Frankfurt) kaum noch der letzten vierzig Jahre sieh zu nä- Wiederholung und schließt damitan Stadtgestalt und der Unmöglichkeit 
Freude haben, darin vielmehr nichts hern. Man hörte von den vielfältigen die Beschreibung des Archetypus sie zur Ganzheit zurecht zu kompo- 
weiter als „triviale Botschaften” zu Einflüssen auf die Architekten durch Portoghesi an, der inihm „die nieren, gewann er dem architektoni- 
SC ten Venen. MS istdalos? Louis Kahn, Robert Venturi, wie auf eudies Wiedererweckung Ohr wa EN Era CH 
in Grund für dieses Verwirrspiel sie selbst und konnte überrascht Was, das gezwungen war im Verbor- rück, indem rin der „Idee der Stadt- 
sind sicherlich die ins Wanken gera- sein, Robert Venturis Plädoyer für genen in uns zu leben” ARCH* landschaft” einen Kreislauf von Ar- 
tenen Beurteilungskriterien, nach „Komplexität und Widerspruch” in 63/64, 1982) erblickt. Dadurch je- tefakt und Natur eingeschrieben 
denen man die Architektur seit 1900 der Architektur aus den 60er Jahren doch treibt man den Klassizismus wissen wollte. Im „existenziellen 
zu werten gewohnt war. Auslösen- nicht nur durch die „englischen Ma- im besonderen und den historisch Zyklus der Architektur von ihren 
der Faktor war die Architekturrich- nieristen und Eklektiker des 19. Jahr- immer wieder auftretenden Klassi- natürlichen Archetypen ... bis hin zu 
tung, die man die Postmoderne hunderts” sondern ebenso durch die zismen im allgemeinen jene Zeit- ihrer ruinösen Auflösung, also von 
nennt, deren Rückgriff auf Formtra- „frühen Modernisten”, vor allem Le lichkeit aus, durch die sie sich als je neuem in die Arme der Natur hin- 
ditionen, zumeist den antiken, als Corbusier, geprägt zu wissen: Le spezifische sozialhistorische Forma- ein” vollzieht sich für ihn Architek- 
konkrete Kritik an der fehlenden Corbusier, der ja die en bewun- En Nr unterscheiden EN TEE En a 
Symbolik und unterstellten Spra- dernde Hochachtung für den Ma- understin einem letzten Schritt mit- das Plädoyer für einen hoffnungs- 
chunfähigkeit der Architektur der nieristen Michelangelo hegte, wie einander vergleichen lassen. Nicht vollen Gebrauch des Ruinierten 
sogenannten „klassischen Moder- später Venturi. Vor allem aber soll- als Wiederkehr eines ewig gleichen steht. Mit diesem zarten Hinweis auf 
ne” (1918-1933) auftritt. ten die in sich gehen, die Venturi viel Anfangs, ‚sondern als sich vergrö- den sozialen Gebrauch aber auch 
Ein Versuch den dadurch entstan- zu schnell zum Ahnherrn der Post- Bernde Distancen zu ihm formulie- Verbrauch von Architektur offen- 
denen Konfusionen in der Diskus- moderne machen und seine Archi- = 
sion über beide Phänomene ein we- tekturen vollkommen beziehungs- partizipation nicht nur im symboli- 
nig die Schärfe zu nehmen, den los zum Bauen der Moderne sehen. schen Sinne, sondern als reale Teil- 
Scharfblick gewissermaßen für die Die berühmte „Learning from Las habe an Entscheidungen, Delega- 
Grundlagen dieser Strömungen zu Vegas”-Parole, die die Pop-Art-Sym- tion von Kompetenzen und Einbe- 
ermöglichen, um auf die Füße zu bolik in der Architektur der Venturis ziehung Örtlicher Ansätze zur 
stellen, was auf dem Kopfe zu stehen in den 70er Jahren repräsentierte, | Selbstorganisation eine Antwort 
scheint, war ein Symposion betitelt sei keineswegs in Abkehr, sondern DAN + sein? 
„Social Origins of Modern and Post- „in Anknüpfung an eine von den Ar- 
modern Architectures”. das das Wis- chitekten der frühen Moderne be- 21. 11. 84 : 
senschaftliche Mitglied (fellow) des gonnene Tradition, in der Getrei- Demokratie als Bauherr 14.00 Demokratie als Bauherr, 
‚Wissenschaftskollegs zu Berlin” deaufzüge und industrielle Objekte Podiumsgespräch 
Thomas B. Hughes vom 25.-27. Juli verherrlicht wurden”, entstanden. In Auseinandersetzung mit den 20.00 GEN BE a Stadterneue- 
organisiert hatte. Und wer anders als Walter Gropius Thesen des Staatsrechtlers Adolf 
Mehr als zwanzig internationale und Le Corbusier könnten damitge- Arndt, bietet der Kongress „Demo- 22.11.84 
Fachleute waren geladen worden, meint sein? kratie als Bauherr” ein Forum für _ 00 Staat und Planung: Wer ent- 
Architekten, Kunst- und Architek- Mit diesem historischen war übri- Politiker, Verwaltungsfachleute scheidet? Vorträge 
turhistoriker, Historiker und auch gens deutlich der methodische Rah- Sozialwissenschaftler, Bauhistori- 14.00 Fortsetzung . . 
Philosophen, doch beileibe nicht al- men abgesteckt, den alle amerikani- ker, Architekten und Planer aus dem 20.00 Am Staat vorbei: Berliner 
le erschienen. Bedauerlicherweise schen Beiträge auszeichnete. Dies In- und Ausland, um gemeinsam Selbsthilfeprojekte 
fehlten gerade diejenigen, die wie gilt für Rosemarie Haag Bletters Vor- Konzepte und Erfahrungen zur Pla- 23. 11.84 
Ricardo Bofill, Heinrich Klotz oder trag, der Abstraktionen und Asso- nung in einer Demokratie - speziell 00 Stadterneuerung „von un- 
Paolo Portoghesi den Fight zwi- ziationswerte der postmodernen im Rahmen der Stadterneuerung - ten”: Fallberichte ai 
schen „Moderne und Postmoderne” Architektur aus der besonderen Ver- auszutauschen. 14.00 Von der Planungspartizipa- 
schnell zugunsten letzterer hätten arbeitung der Ecole des Beaux Arts- Folgende Fragen stehen im Mit- tion zur Selbstorganisation: 
entscheiden wollen. Aber auch Jür- Traditionen in Amerika zu erklären telpunkt: Durch welche Merkmale Grundsätze der Stadter- 
gen Habermas war der Veranstal- suchte, ebenso wie für die Studie zeichnen sich Architektur und NPUCTUNG 
tung ferngeblieben, so daß die Thomas B. Hughes zum Fall Gro- Städtebau aus, die den Menschen 20.00 Time 
geschichtsphilosophisch fundierte pius. in seinem Streben nach Mündigkeit 24.11.84 ; 
Position des „Projektes Moderne”  Erstäunlicherweise blieb“ dieser jeher unterstützen, statt ihn zu er- 10.00 Berliner Perspektiven: Noch 
Or NEE vo ASS Pulver Beitrag der einzige, der sich um die niedrigen oder gar auszuliefern? N 
 hnc N HSANLC N at NT N RS sozialen Grundlagen der Architek- Welche Entscheidungsverfahren nalisten BCSP. 
 Tunle Phetechsen Si  Koundlı N tur, in diesem Falle der modernen, sind demokratischen Gesellschaften . 
A . gel und freun ic bemüht hat. Aus der Verschränkung angemessen, angesichts teilweise Ort: Martin-Gropius-Bau, Strese- 
diskutierten die Teilnehmer die von künstlerischer Phantasie mitder Üüberforderter Parlamente und viel. mannstr. 110, 1000 Berlin 61 
Thesen jener sieben Referenten (in entwickelten Technik, deren ökono- fach im Hinblick auf ihre Folgewir- Anmeldung: Institut für Stadtfor- 
der Reihenfolge ihres Auftretens: mischer Nutzung und dem politi- kungen ungenügend geprüfter zen- schung Berlin, Schöneberger Ufer 65 
Denise Scott-Brown, Thomas B. schen Kalkül am Beispiel der Ratio- traler Planungen? Kann Planungs- 1000 Berlin 30, Tel.: 030/2 6117 29. 
NG
	        

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