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ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1985, Jg. 18, H. 79-83)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1985, Jg. 18, H. 79-83)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1985
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen
Jahrgang/Band:
1985, Jg. 18, H. 79-83
Erscheinungsjahr:
1985
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 79: Abschied vom modernen Grundriss
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Arch+-Zeitung
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1985, Jg. 18, H. 79-83)
  • Heft 79: Abschied vom modernen Grundriss
  • Inhaltsverzeichnis
  • Arch+-Zeitung
  • Grundriss - Organisationen - Wohndispositionen
  • Grundrisskritik
  • Bauausstellungen
  • Arch+-Baumarkt
  • Heft 80: Lust auf Lehm
  • Heft 81: Vom landschaftsgebundenen zum ökologischen Bauen
  • Heft 82: Gut Holz
  • Heft 83: Raum, Zeit und CAD-Architektur

Volltext

ter der Procuvatie und der Cercerie. = = 5 
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zrundrisse des Erdgeschosses und 1. Geschosses En Sal (072 
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Vom Besuch alter Städte bleiben rungen, um den Einfluß solange wie 
eigenartig unbestimmte Bilder zu- möglich aufrechtzuerhalten. Neben 
rück. Es prägt sich ein, was auffällig christlicher Erziehung und gesitte- 
ist: Monumente, Plätze und Straßen- 2 tz. tem Benehmen wurde auch die 
folgen -, dagegen setzt sich in tiefe- Hi nter den Pa lästen regelmäßige Teilnahme an Gottes- 
ren Bewußtseinsschichten ab, was . . } . e diensten und Prozessionen sowie 
nur eben so nebenbei auf sich auf- Drei Jahrhunderte architettura minore in Venedig (1492-1803) Fürbitten für den diesbezüglichen 
merksam macht: die unauffällige Orden gefordert. Seit 1537 bestand 
Architektur zwischen den großen für den Staat zusätzlich die Möglich- 
Figuren. Dabei ist es aber gerade sie, keit aus ihren Reihen im Bedarfsfall 
die das eigentliche Gefüge der Stadt Ruderer für die Galeeren zu rekru- 
ausmacht. gen, soziales Milieu der Bewohner Begriffes, oder einer statistischen tieren. Verständlich, daß keiner der 
Im besonderen Maße trifft dies und deren Lebensverhältnisse, aber Erfassung. Fest steht, daß essichum Bedürftigen, nicht ohne sich in 
für Venedig zu, dessen fast undurch- auch staatliche Wohnungsbau- und Witwen, einfache Handwerker großen Schwierigkeiten zu befin- 
dringliches Gewebe von Gassen Immobilienpolitik im „universum Hilfsarbeiter, Matrosen, Kriegsver- den, die sozialen Einrichtungen von 
und Kanälen die Zentren von Wirt- venezianum” bleiben nicht un- sehrte, oder Ordensangehörige ge- Kommune und Kirche in Anspruch 
schaft, Politik und Kirche umgibt beantwortet und geben weiteren handelt haben mußte. Einer zwar nahm. 
und verbindet. Aufschluß. verarmten, aber durchaus noch re- Durch solche Einsichten in den 
Diese „architettura minore” aus Daß auf Grund des begrenzten spektierten Gesellschaftsschicht. frühen sozialen Wohnungsbau, in 
dem Dunkel ins Licht des öffentli- Platzes das Problem des Wohnrau- Das dieses soziale Engagement seinen Formenreichtum und seine 
chen Interesses zu holen, sollte das mes in Venedig immer akut war, ist karitativer Nächstenliebe neben Nutzungsvielfalt, in die Lebensfor- 
Ziel der Ausstellung „Dietro i Palaz- nicht weiter verwunderlich. Er- dem „per amore dei” auch handfeste men seiner Bewohner verdichtet 
zi”sein. Nach über einem Jahr detai- staunlich aber, wie stark der Staat finanzielle Interessen verbarg, war sich die Ausstellung zum Bild einer 
lierter Nachforschungen in städti- diesen Raum kontrollierte und über zu vermuten. Neben dem Ankauf Epoche, die Anregung und Anstoß 
schen Archiven, gelingt es Eg/e Re- die Procuratien von San Marco, oder von Amtern und Titeln, stellte der gibt, der architetura minore zukünf- 
nata Trincanato, der Initiatorin der über die großen Schulen verwaltete, Erwerb von Immobilieneigentum tig mehr Beachtung zu schenken. 
Ausstellung ein sehr komplexesund Ein großer Teil dieses öffentlichen die sicherste alternative Investi- Egle Renata Trincanato verbindet 
fast noch unbekanntes Bild des frü- Wohnungsbaues wurden Armen tionsanlage dar. Bei den großen mit dieser Ausstellung noch eine 
hen sozialen Wohnungsbaus zu und Bedürftigen zur Verfügung ge- Schulen, der Scuola San Rocco und weitere Hoffnung: „Die Bedeutung 
zeichnen. Mit Hilfe umfangreichen stellt, teils „per amore dei”, teils zu der Scuola San Giovanni Evangeli- des städtischen Gewebes Venedigs 
photographischen Materials von stark reduzierten Mieten. Mitdiesen sta machten diese jährlichen Ein- liegt im Gegensatz zu anderen Städ- 
Grundrisszeichnungen, Isometrien, karitativen Einrichtungen fiel Staat nahmen den Löwenanteil aus. Die ten darin, daß wir überrascht vor der 
Details und alten Katasterplänen und Kirche aber auch ein Instru- entstandenen Baukosten solcher Möglichkeit stehen, alles zu retten, 
werden die einzelnen Gebäudety- ment in die Hand, mit dem sie Ein- „Sozialwohnungen” betrugen etwa indem wir es für die Menschen und 
pen nach Jahrhunderten geordnet AfAuß auf die soziale und familiäre ein Neuntel eines auch normalen die Ansprüche unserer Zeit nutzbar 
und analysiert. Ausgehend von der Ordnung der Gruppen oder Bevöl- Bürgerhauses. Dementsprechend machen. (...) Unsere Aufgabe und 
Stadtansicht De Barbari’s (1500) ver- kerung nehmen konnten, die von verheerend waren auch die räumli- unser Vorschlag ist deshalb, alles in 
folgen sie und ihre Mitarbeiter an der politischen Macht ausgeschlos- chen und hygienischen Verhältnisse allen Teilen, auch in den auf den 
Hand einzelner Gebäude, beispiel- sen waren. Dabei interessierten sich in den dunklen und feuchten Hüt- ersten Blick unwichtigen zu unter- 
haft für andere soziale und politische die karitativen Organisationen weni- ten. suchen, um die Restaurierung in 
Entwicklungen bis ins 19. Jahrhun- ger, welcher Personenkreis unter Die Schuloberen waren darüber- richtiger und angemessener Weise 
dert. Fragen an die damaligen Be- dem Begriff des „Sozialhilfeempfän- hinaus bemüht, das Bewohnen die- durchführen zu können.” 
sitz. und Mietverhältnisse, Woh- gers” zu verstehen sei, zumindest ser Häuser abhängig zu machen von 
nungsformen und deren Nutzun- kam es nicht zu einer Definition des einem ganzen Katalog von Forde- Reinhard Lepel 
4!
	        

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