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ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1985, Jg. 18, H. 79-83)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1985, Jg. 18, H. 79-83)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1985
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen
Jahrgang/Band:
1985, Jg. 18, H. 79-83
Erscheinungsjahr:
1985
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 79: Abschied vom modernen Grundriss
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Arch+-Zeitung
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1985, Jg. 18, H. 79-83)
  • Heft 79: Abschied vom modernen Grundriss
  • Inhaltsverzeichnis
  • Arch+-Zeitung
  • Grundriss - Organisationen - Wohndispositionen
  • Grundrisskritik
  • Bauausstellungen
  • Arch+-Baumarkt
  • Heft 80: Lust auf Lehm
  • Heft 81: Vom landschaftsgebundenen zum ökologischen Bauen
  • Heft 82: Gut Holz
  • Heft 83: Raum, Zeit und CAD-Architektur

Volltext

Wenn’s daneben geht, sagt er: Den sich vor seine Arbeiten stellen, wie Mich beim Gehen wahrnehmen; 
Terminplan haben die ja gemacht. früher der alte Handwerker und spüren, daß gleich der Weg eine 
Oder: der Denkmalpfleger hats mir stolz sagen: Das hab ich gemacht. Wendung nimmt, oder ein erwarte- 
vorgeschrieben. R. G.: Erweiterung des Horizontes? tes Stück fehlt, ich in einen dunklen 
R. G.: Denkmalpflege ist sehr kom- D. E.: Weltweit. Und dann: Denk- Raum hineingehe und noch nicht 
GIeX... malschutz als Herausforderung an weiß, wie ich mich darin befinden 
D. E.: ... wir versuchen daraus die das ganze Bauen - etwa an die Quali- werde, Wie ich wieder herauskom- 
Ionsequenz zu ziehen: daß sie tät des sozialen Wohnungsbaues. me und wie ich dann bin. Voraus- 
Team-Arbeit erfordert. Das ist R.G.: Perspektiven darüber hinaus? sehen, daß der Weg aufwärts da ein 
schwer durchzusetzen. Mißtrauen. D. E.: Denkmalschutz als Hilfe für Ende hat, wie abgeschnitten. Fra- 
Sprachlosigkeit zwischen den Leu- die Dritte Welt. Lebendig erhalten gen, wie ich an dieser Stelle stehen 
ten. Sie reden meilenweit voneinan- der dortigen eigenen Handwerker- werde, was mich danach erwartet, 
der entfernt. Am Ende muß es der Tradition. Andere Experten dorthin Das etwa sind die „Funktionen” 
Handwerker ausbaden. Und dersagt schicken: nicht kontaktlose Impor- dieser Plastiken. Ihre Requisiten 
dann: Na gut, wenns daneben geht- teure europäischer Technologien, sind überwiegend von Häusern 
ich bins nicht gewesen. Ich mache, sondern verständnisvolle Men- übernommen, daher zuerst eine 
was die VOB mir vorschreibt. Und schen, die die lokalen Möglichkei- Ahnlichkeit mit Architektur-Model- 
die deckt keinen Denkmalschutz ab. ten sehen - und ihnen einen ver- len. Da ist die schmale Treppe, das 
R.G.: Und das ... nünftigen Zusammenhang mit Podest, die Türöffnung, der Raum, 
D. E.: ... versuchen wir abzubauen. industrieller Technologie ermögli- Wände, Stützen, auch Schutt- 
Ein Jahrhundertwerk. chen. Das italienische Außenmini- haufen. Ihre Folge bezeichnet den 
R. G.: Und der Spaß? sterium hat jetzt die ersten Schritte Weg eines Menschen, man kann ihn 
D. E.: Weil das moderne Bauen gemacht. sehen, auch wenn er nicht in 
immer langweiliger wird, zieht der R. G.: Zu den Anerkennungen für Erscheinung tritt. Material sind ver- 
Denkmalschutz mit seinem vielen We Arbeit zählt ein Kultur-Preis ...? Dan Tonarten, vom TS 
Unbekannten an. Auch die Zusam- . E.: .. der Kulturpolitischen - r und Brennen verzogen, auch einge- 
menarbeit mit anderen. Man kann Gesellschaft 1980 ... Ton Plasti ken rissen, ziemlich zerbrechlich. Die 
Oberflächen sind zum Teil mit 
Acrylfarbe bemalt. 
| £ Horst Küsgen 
Arsenale und Städte von Bysanz bis 
Amsterdam 
Unter diesem Thema versammelten Sie verfügen über keine komplexen 
sich vom 5. bis 7. November 1984 und architektonischen Formen. 
17 Historiker aus fünf Ländern zu Die Vorsicht der venezianischen 
einem internationalen Kollogium in Kommune war sprichwörtlich: Ein 
Venedig. Eingeladen hatte das Insti- französischer Ingenieur kommen- 
tuto di Architettura der Abteilung tierte z. B.: den Grad der Ver- 
für Architektur der Universität wüstung der venezianischen Hafen- 
Venedig. anlagen nicht ohne zu betonen, daß 
Bewertung des Neuen unter städ- die Angst der Venezianer vor der 
tischen Aspekten und den Institu- Zukunft größer sei als ihr Genius. 
tionen der Stadt, Untersuchung der Heute, nachdem der Fortschritts- 
Kultur des 16. Jahrhunderts - das mythos zusammengebrochen ist, 
sind meiner Meinung nach die inte- gewinnt auch das unbegrenzte Ver- Zn 
ressantesten Punkte, die während trauen in die Zukunft, wie es noch 
der Diskussion über die Arsenale das 19. Jahrhundert kannte, neue 
der großen europäischen und medi- Bedeutung. Die Hafenbehörde 
teranen Städte zur Sprache kamen. stellte damals klar, daß die Mün- 
Gemäß diesen Zielsetzungen muß dung des Hafens von Malamocco 
die Aufgabe der Architekturge- (dem Zugang zur Lagune) nicht für 
schichte, ohne „Neuheiten” zu moderne Schiffe geeignet sei, aber 
kreieren heute heißen: Denkmal- auch nicht verändert werden dürfe, . 
pflege und Technikgeschichte. Die weil jeder Eingriff in die Lagune Auseinander-Setzung 
heute Sselbstverständliche Bezie- dem natürlichen Gleichgewicht 
hung zwischen Technik und Stadt- schadete. 
zerstörung ist nämlich durchaus Es war somit ein Kollogium über 
nicht natürlich, sondern stellt ein Arsenale, das sich in Wirklichkeit 
Phänomen dar, das studiert werden mit der Bedeutung von Wissen- . | . 
muß und dessen Ursprünge noch schaft und Technik und deren Ver- Man ist mit der Wirklichkeit so eng keit zu meiden: harter Einsatzan der 
identifiziert werden müssen. pflechtungen mit den städtischen verbunden, daß es eine unnötige Konsumfront und auf den Unterhal- 
Die Politik der Republik Venedig Organisationen und mit der Stadt Anstrengung wäre, sich mit ihr aus- tungsfeldern, zermürbender 
zeichnete sich durch „Vorsicht” aus. selbst beschäftigte. einanderzusetzen. Selbst Tiere mei- Beschäftigungszwang! Und man 
Jenseits dessen muß man sich vor . den den zusätzlichen Aufwand: müßte dauernd Urteile abgeben, be- 
Augen führen, daß die Zusammen- Übersetzung: ea ED setzte der Fisch sich mit dem Meer werten, abgrenzen, Informationen 
fassung der Vernunft zu bestimmten Ersetzung: Rem epe auseinander, säße er auf dem Trok- sammeln, Beziehungen aufdecken 
{nstitutionen im 16. Jahrhundert kenen. und Zustände analysieren, verließe 
noch direkt den traditionellen politi- Es bestehtaber auch wirklichkein man den Raum, in dem alles gleich- 
schen Institutionen Venedigs wider- Anlaß, sich dadurch verzehrende gültig ist. 
sprach. Einsamkeit einzuhandeln, daß man Aber malen wir uns doch nicht 
Ziel des Kollogiums war es, das sich aus dem All-ein-sein der Wirk- aus, wie die Welt aussehen würde, 
venezianische Arsenal mit anderen lichkeit herauslöst. Nicht auszuden- wenn wir mit unserer Intelligenz 
zu vergleichen. Wie D. Ellmers, ken wären die Folgen, wenn man und unseren Fähigkeiten tiefer als 
Direktor des Bremer Schiffahrtsmu- seine Bedeutungslosigkeit leugnen die Tiere fielen; freuen wir uns lie- 
seums ausführte, bestand der größte und die Vergänglichkeit aus den ber darüber, daß wir die einfachen 
Unterschied zwischen den Arsena- Augen verlieren würde; man müßte WUbungen der Wirklichkeit beherr- 
len von Bremen und Venedig: Im dann Begierden entwickeln, die schen und dann mit den überreich- 
Fall von Bremen gab es keine kom- einen aufblähen, und Aggressionen lich verbleibenden Energien den 
plexen Hafenstrukturen wie in einüben, die mit Paranoia genährt endlosen Weg der wunderbaren 
Venedig. Im Gegenteil, die hansea- würden. Überraschungen gehen können. 
tische „Lastadia” sind einfache Was würde es für eine Kraft ko- 
außerstädtische Orte des Schiffbaus. Plan des Arsenals von G. Casoni, 1829 sten, die lange Weile der Wirklich- Michael Zimmermann
	        

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