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Kloster Bebenhausen

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Objekt: Kloster Bebenhausen

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Signatur:
Archiv IGMA
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1985
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen
Jahrgang/Band:
1985, Jg. 18, H. 79-83
Erscheinungsjahr:
1985
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 79: Abschied vom modernen Grundriss
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Arch+-Zeitung
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kloster Bebenhausen
  • Einband
  • Titelseite
  • [Lage, Geschichte, Abstammung]
  • Kosterführung
  • Schrifttum. Verzeichnis der Abbildungen. Verzeichnis der Tafeln
  • Tafeln
  • 1. Bebenhausen von Süden
  • 2. Schreibturm von außen
  • 3. Kirche, Blick gegen Nordosten
  • 4. Kirche, Blick in das Langhaus gegen Nordwesten
  • 5. Kirche, Blick in das Langhaus gegen Südwesten
  • 6. Kirche von Osten
  • 7. Kirche und Kreuzgang von Südwesten
  • 8. Kapitelsaal, Blick gegen Westen
  • 9. Dorment, Blick gegen Süden
  • 10. Sommerrefektorium, Blick gegen Süden
  • 11. Sommerrefektorium, Blick gegen Norden
  • 12. Winterrefektorium, Blick gegen Norden
  • 13. Laienrefektorium, Blick gegen Norden
  • 14. Kreuzgarten, Blick gegen Süden
  • 15. Östlicher Kreuzgang, Blick gegen Norden
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Sprechsaal, 
Die Decke des Saales bilden schwere rundbogige, kuppelartig an- 
steigende Gewölbe (Tafel 8). Ihr System ist noch romanisch, nur die 
Profile der mandelförmig geschnittenen Rippen und der aus 2 Rund- 
stäben mit zugespitzter Mittelleiste zusammengesetzten Gurten zeigen 
jüngere Formen. Die Schlußsteine an den Kreuzungsstellen der Rippen 
haben noch nicht die bekannte Rundform, sind jedoch zum Teil durch 
Verzierungen (Kreuz oder Gruppen von Rosettchen) betont. Schild- 
bogen fehlen noch. Die Rippen fußen an den Wänden auf Konsolen, 
Das Interessanteste an dem Saal sind die 4 Mittelsäulen, 
starke, niedere Rundstützen mit weichen Basen und höchst eigenartiger 
Kopfbildung. Je 8 gestutzte, zum Teil hornförmig gebogene oder 
unten zusammengewachsene Dreiviertelsäulchen (Dienste) mit eigenen 
Kelchkapitellen und Kämpfern bilden miteinander einen mächtigen 
Knauf, der oben durch eine gemeinsame Platte abgedeckt ist. Daß 
die zisterziensischen Bauleute es liebten, die Wanddienste und 
andere Gewölbevorlagen nicht bis auf den Boden herabzuführen, son- 
dern über demselben auf Kragsteinen oder auch ganz unvermittelt 
endigen zu lassen, ist bekannt. Beispiele finden sich fast an allen Bauten 
des Ordens aus dem Ende des 12. und dem Anfang des 13. Jahrhunderts; 
so in Bebenhausen selbst an den westlichen Vierungspfeilern der Kirche 
(Tafel 5 links) und vor allem zu Schönau im Refektorium, dessen Wand- 
vorlagen in manchen Einzelheiten bis auf die genannte Verwachsung 
der Dienste hinaus an Bebenhausen erinnern. Aber ohne Beispiel ist 
es, daß die Steinmetzen in Bebenhausen auch an den F reistützen 
die Dienste abschnitten, krümmten und verflochten, wo dieses Ver- 
fahren unser statisches Gefühl noch mehr verletzen muß, als an der 
Wand. Diese in den Sälen F und H sich wiederholenden Knäufe ge- 
hören zu dem Barocksten, was die Baukunst des Mittelalters hervor- 
gebracht hat. — Die (aufgefrischte) Bemalung der Decke des Saales 
stammt aus dem Jahre 1528. 
Der nächste Raum F war der S’'prechsa al (auditorium, parla- 
torium). So streng hielten die Zisterzienser das Schweigegebot, daß 
für die unumgänglichen Gespräche der Klosterbeamten unter sich und 
mit einzelnen Mönchen ein besonderes Gelaß geschaffen wurde. Einst 
hatte der Saal 2 Türen am Kreuzgang. Die nördliche wird nach der 
Analogie anderer Klöster als Zugang zu der vom Kreuzgang in den 
Schlafsaal emporführenden (heute verschwundenen) Treppe anuf- 
zufassen sein. 
IQ
	        

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