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Romberg's Zeitschrift für praktische Baukunst : zur Kundmachung d. neuesten Erfindungen, Entdeckungen, Erfahrungen u. Ereignisse im Gebiete d. gesammten Hochbauwesens f. Architekten, Hochbauingenieure, Bauherren, Baumeister u. Bauhandwerker (Jg. 1879, Bd. 39, H. 1/24)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Romberg's Zeitschrift für praktische Baukunst : zur Kundmachung d. neuesten Erfindungen, Entdeckungen, Erfahrungen u. Ereignisse im Gebiete d. gesammten Hochbauwesens f. Architekten, Hochbauingenieure, Bauherren, Baumeister u. Bauhandwerker (Jg. 1879, Bd. 39, H. 1/24)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Signatur:
Archiv IGMA
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1985
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen
Jahrgang/Band:
1985, Jg. 18, H. 79-83
Erscheinungsjahr:
1985
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 83: Raum, Zeit und CAD-Architektur
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Raum, Zeit, CAD-Architektur
Strukturtyp:
Teil

Artikel

Titel:
CAD und die Dekanekonferenz
Autor:
Wertz, Elmar
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Romberg's Zeitschrift für praktische Baukunst
  • Romberg's Zeitschrift für praktische Baukunst : zur Kundmachung d. neuesten Erfindungen, Entdeckungen, Erfahrungen u. Ereignisse im Gebiete d. gesammten Hochbauwesens f. Architekten, Hochbauingenieure, Bauherren, Baumeister u. Bauhandwerker (Jg. 1879, Bd. 39, H. 1/24)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalt des 39. Jahrgangs 1879. Romberg's Zeitschrift für praktische Baukunst
  • Heft Nr. 1
  • Heft Nr. 2
  • Heft Nr. 3
  • Heft Nr. 4
  • Heft Nr. 5
  • Heft Nr. 6
  • Heft Nr. 7
  • Heft Nr. 8
  • Heft Nr. 9
  • Heft Nr. 10
  • Heft Nr. 11
  • Heft Nr. 12
  • Heft Nr. 13
  • Heft Nr. 14
  • Heft Nr. 15
  • Heft Nr. 16
  • Heft Nr. 17
  • Heft Nr. 18
  • Heft Nr. 19
  • Heft Nr. 20
  • Heft Nr. 21
  • Heft Nr. 22
  • Heft Nr. 23
  • Heft Nr. 24
  • Zwölf-Apostel-Kirche zu Berlin
  • Beispiele englischer Landhäuser I
  • Beispiele englischer Landhäuser II
  • Niederländische Schlösser
  • Die Abtei St. Arnulf bis zum Jahre 1794. Grundriss der Erdgeschosse
  • Hochschule der Artillerie und des Geniecorps (1850). Grundriss der Erdgeschosse
  • Allgemeines Militaircasino in Metz
  • Grundrisse des allgemeinen Militaircasino in Metz
  • Vierungsthurm der St. Bavokirche zu Harlem.
  • Ansicht der Haupthalle von der Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879. Grundriss nebst Situationsplan der Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879
  • Kreishaus zu Osterode. Vorderansicht
  • [Titel abgeschnitten]
  • Kreishaus zu Osterode. Längenschnitt
  • Kreishaus zu Osterode. Querschnitte
  • Stott'sche Construction bei nicht feuerfesten Anlagen
  • Stott's feuerfeste Construction für Fabrikanlagen
  • Spinnereien und Webereien in England
  • Gasbeleuchtungs-Anstalt
  • Querschnitt der Römerstrasse unweit Castelli Dumnisso (Kirchberg) im Kreise Simmern. Römische Villa auf dem Hunsrück bei Raversbeuren
  • Grundriss zum Wohnhaus in Berlin. Jüden-Strasse 41-42
  • Wohnhaus in Berlin. Jüden-Strasse 41-42
  • E. E. Viollet-Le-Duc [Portrait von]
  • Fig. 1-16
  • Fig. 1. Fig. 2
  • Fig. 3. Fig. 4
  • Holländische Industrie-Ausstellung zu Arnheim 1879
  • Heinrich Pohlenz in Breslau. Verfahren zur Anfertigung von Parquet-Fussböden
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

7 
Baugeschichtliche Wanderungen durch Holland. 
Haarlem wurde schon um 1155 urkundlich eine wohlhabende 
Ztadt genannt; das jetzige Stadthaus soll der ursprüngliche Grafen⸗ 
of sein; es ist ein tüchtiger und malerischer spätgothischer Bau 
nit einem vortrefflichen Anex in holländischer Renaissance. Ein zu 
hm gehöriger, kreuzgangartig umschlossener Platz heißt noch jetzt 
er Prinzenhof. 
Ein Meisterwerk holländischer Renaissance ist das überreiche 
—„chlachthaus neben der St. Bavokirche. Gute Abbildungen nebst 
Lext befinden sich in den Publicationen der maatschappy tot 
devordering van bouwkonst. 
Ein sehr tüchtiger und bei aller Einfachheit schöner Renais— 
ancebau ist ferner die Waag von 1698, dreistöckig mit schönen 
zleiverzierungen auf den Dachlucken. 
Von den Kirchen erwähnen wir zunächst die Bakenißer-Kerk, 
zie zwar nicht viel Interessantes bietet, aber einen der schönsten 
ind zierlichsten spätgothischen Thürme von ganz Holland besitzt. 
die Kirche ist ein einschiffiger spätgothischer Bau von 8 Traveen 
ind 5/70 Chorschluß, hat ein kürzeres südliches Seitenschiff und 
st mit unansehnlichen Holzbohlendecken überdeckt. Die Rund— 
ffeiler haben schlecht profilirte Sockel und Kapitäle. Der Thurm 
st in seinem einfachen Untertheil quadratisch, geht dann über der 
ialengeschmückten Gallerie in's Achteck über und entwickelt sich 
on da in elegantester Strebepfeiler- und Fenstermaaßwerks— 
Urchitektur, die oben mit einer, der für Holland so eigenthüm— 
ichen, durchbrochenen Zwiebelkuppel abschließt. Dieser Obertheil 
st ganz von Holz und mit Blei verkleidet, während das Thurm— 
ichteck ganz von Stein erbaut ist. 
Die Waalsche-Kerk ist ein unbedeutender spätgothischer Bau, 
on welchem nur noch der Chor von 3 Jochen und ꝰ/0 Chor⸗ 
hluß mit Holzbohlendecke besteht, sowie ein uninteressanter West⸗ 
hurm. Die Consistoriekammer, ehemals Sakristei, schmückt ein 
ehr schönes, hölzernes, hängendes Kreuzgewölbe von 9 Feldern. 
Auch die St. Jans-Kerk bietet nichts besonderes; sie hat ein 
Mittelschiff und südliches Seitenschiff von 5 Traveen, Rund— 
feiler, Holzbohlendecke. Der Chor hat 2 Joche und 8/, Chor⸗ 
hluß. Ein hübscher, mit Blei überzogener und dekorirter Dach— 
reiter ziert das Aeußere. 
Die uninteressante Nieuwe⸗-Kerk zeichnet sich durch einen höchst 
xriginellen Thurm in barokker Renaissance aus. 
Die St. Bavo-Kerk soll nach Eijck tot Zuylichem Ende des 
4. Jahrhunderts, nach Brousrius 1472 gegründet worden sein. 
Essenwein hat im Jahrgang 1856 des Organs für christ⸗ 
iche Kunst eine ausführliche Beschreibung von der Kirche gegeben, 
her wir nur noch einige Nachträge beifügen. Sie wird im Augen⸗ 
lick restaurirt und gewinnt durch Entfernung der Tünche sehr 
in Ansehen; bei dieser Gelegenheit wurden an den mächtigen 
rhorpfeilern schätzenswerthe Wandmalereien entdeckt, welche wieder⸗ 
sergestellt wurden. Die Rundpfeiler von Sandstein in ihrer Ur⸗ 
arbe gelassen, heben den großartigen Eindruck des Innern. 
Essenwein versäumte, gerade der Dinge zu erwähnen, welche 
ür manchen Architekten interessanter sein können, wie die Kirche 
elbst: der Kirchenmobilien. 
Vor Allem kommt der prachtvolle Chorabschluß in Betracht, 
ine gothische Schranke von Holz und so breit, wie das Mittel⸗ 
chiff, reich bemalt und vergoldet. 
Ferner sind zu erwähnen die trefflichen gothischen Chorstühle 
m Westtheil der Kirche, einige gothische Kirchengestühle an der 
RNtwand derselben, viele hübsch geschnitzte gothische Holzthüren, 
Welt von flaneurs. Neben einem herrlichen, wohlgepflegten 
Zirschpark werfen die Springbrunnen ihre Garben in die Luft, 
ind daneben schaart sich die Menge um einen Militärmusikkiosk 
des vornehmen ersten Casino's der Stadt, welches die Musikgrößen 
Furopa's zu Concerten einzuladen und, wie man erzählt, mit 
000 Gulden pro Abend zu honoriren im Stande ist. 
Suchen wir das Centrum der allerliebsten Stadt auf, so 
interessirt uns nach all' dem Naturgenuß ein weiteres Unicum 
daarlenes, die acht großen Bilder von Franz Hals im städtischen 
Museum, mit 86 überlebensgroßen Portraits und in Summa 
chon auf 8 Millionen Gulden geschätzt. 
Natur und Malerei können uns in Haarlem einen ganzen 
cag fesseln, nicht minder die Architekturen der Stadt. 
Wir wollen sie nach Brousrius der Reihe nach besprechen. 
Von den prachtvollen Stadtthoren besteht nur noch eines; 
der moderne Volksgeist in Holland gefiel sich in den letzten Jahren 
nn der Vernichtung alter Baudenkmäler; er will von sich den 
Vorwurf des Altmodischen abstreifen, er möchte sich seinen festge⸗ 
vachsenen Zopf selbst mit den Zähnen abknappern, er will auch 
einmal liberal sein, das „finstre Mittelalter“ und die Inquisition 
ind die Zeit der Bilderstürmerei in Vergessenheit bringen, und 
da müssen es vor Allem die alten Stadtthore büßen. Die pracht⸗ 
volle kleine Hout-poort (Holzthor), ein viereckiger, in's Achteck 
ind dann in's Runde übergehender Bau mit vier Eckthürmchen 
und einem zweithürmigen Vorbau, wurde 1571 gestiftet und nach 
den Plänen des seltsamen Malers Martin Heems Kerk errichtet, 
der unter Anderem auch Sanct Peter in Rom während des 
Baues portraitirte und sich so um die Baugeschichte dieses Riesen⸗ 
werkes verdient gemacht hat. Dieses Thor ist in den Publikationen 
der maatschappy tot bevordering van bouwkonst abgebildet. 
Auch die große Hautpoort, 1590 an Stelle eines älteren Thor⸗ 
baues errichtet, welches während der Belagerung der Stadt, 
1571, zerstört wurde, ist in den letzten Jahrzehnten abgerissen 
worden. Sie war ein mächtiger quadratischer Bau mit quadra— 
ischem Oberstock, welchen Eckthürmchen zierten, und einem zwei⸗ 
chürmigen Vorbau. 
Die Zylpoort soll schon 1155 von Graf Dietrich VI. er⸗ 
richtet worden sein; 1628 wurde sie ganz erneuert. Bei Brousrius 
st sie zweithürmig abgebildet. 
Die Schalkwykerpoort soll zwischen 1440 und 1468 erbaut 
worden sein. 
Zwei alte Mauerthürme von 1589, welche die Katharinen⸗ 
»der Spare-Brug flankirten, bestehen ebenfalls nicht mehr. 
Einzig und allein die wohlerhaltene Spaarwouder-poort oder 
Amsterdam'sche Poort zeugt noch von der Gediegenheit der ehemaligen 
Festungswerke. Welche Bedeurung sie ehemals als Thor hatte, dafür 
pricht der Umstand, daß 1727 in einem ganzen Jahr allein 
35481 Personen von da mit der Trekschuit nach Amsterdam 
uhren und 103 153 Menschen an dieser Poort von dorther kom⸗ 
mend anlandeten. Sie soll zwischen 1440 —68 erbaut worden 
ein, was mit ihrer Architektur gut übereinstimmt; (schon 1380 
ioll eine Poort hier bestanden haben) sie ist spätgothisch, quadra⸗ 
isch, zweistöckig mit vier Eckthürmchen und einem mächtigen Vor—⸗ 
dau, dessen Rundthürme mit achteckigem Sockel oben wieder in's 
Achteck übergehen. 
Nach der Belagerung der Stadt, 1572, wurde wohl der 
Renaissancegiebel nach der Stadtseite aufgeführt. Das höchst 
malerische Thor ist ein Backsllkeinbau mit Sandsteindetails
	        

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