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ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1985, Jg. 18, H. 79-83)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1985, Jg. 18, H. 79-83)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1985
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen
Jahrgang/Band:
1985, Jg. 18, H. 79-83
Erscheinungsjahr:
1985
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 79: Abschied vom modernen Grundriss
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Grundriss - Organisationen - Wohndispositionen
Strukturtyp:
Teil

Artikel

Titel:
Halle und Nischen. Christoph Schulten im Gespräch mit Sabine Kraft und Nikolaus Kuhnert
Autor:
Schulten, Christoph
Kraft, Sabine
Kuhnert, Nikolaus
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen (1985, Jg. 18, H. 79-83)
  • Heft 79: Abschied vom modernen Grundriss
  • Inhaltsverzeichnis
  • Arch+-Zeitung
  • Grundriss - Organisationen - Wohndispositionen
  • Der befreite freie Grundriss 1900 - 1955
  • Zu diesem Heft: Raumpläne
  • "Hallen für alle"
  • Der Vorrang des Raumes in der Baukunst Wohnungsgrundrisse von Heinz Bienefeld
  • Hallenhäuser - Das Haus Link. Rolf Link im Gespräch mit Nikolaus Kuhnert
  • Halle und Nischen. Christoph Schulten im Gespräch mit Sabine Kraft und Nikolaus Kuhnert
  • Die Geometrie ist die Botschaft. Bericht nach einem Gespräch mit Heinz Mohl
  • "Vernetzung" im Grundriß
  • Entwicklung von Grundrissen
  • Ein Grundriß ist keine Autobahn!
  • Das Haus als Einraum
  • Glossar: Halle
  • Grundrisskritik
  • Bauausstellungen
  • Arch+-Baumarkt
  • Heft 80: Lust auf Lehm
  • Heft 81: Vom landschaftsgebundenen zum ökologischen Bauen
  • Heft 82: Gut Holz
  • Heft 83: Raum, Zeit und CAD-Architektur

Volltext

CHRISTOPH SCHULTEN IM GESPRACH MIT SABINE KRAFT 
UND NIKOLAUS KUHNERT* 
Haus Schulten - Halle die Diele im Grunde genommen mehr die Funktion eines Distanz- 
Christoph Schulten: Die Halle ist zugleich Treffpunkt und Durch- 14Umes zwischen Eingang und Halle. Ein anderer Grund, der für 
gangsraum, u. a. auch zu den beiden Seitenflügeln. Die Seitenflügel INS Diele sprach, War, daß das Grundstück an SI Hohlweg An 
haben zwei Türen, weil ich vorher nicht genau wußte, wie ich die N abschüssigem Terrain jcet So war es möglich, m Star ken 
langen Seitenflügel unterteile. Sie sind etwa 10 m lang. Es hätte z. B. iveauunterschieden zwar beiten: Erdgeschoß gleich Grundstücks- 
sein können, daß ich Arbeitszimmer und Schlafzimmer durch eine 19VSau, Straßenniveau gleich Kellergeschoß - Um nun diese Höhen- 
Mauer trenne. Es hat sich aber so nicht ergeben. Genauso hatte ich S°PIUn8e aufzufangen, habe ich quasi als Zwischengeschoß die Diele 
ursprünglich vor, zwischen Küche und Bad im anderen Seitenflügel eingeplant, die die Verbindung zwischen Keller und Halle herstellt 
eine Mauer einzuziehen. Auch diese Überlegung erübrigte sich, da und dem Haus den Charakter eines Ein-Raum-Hauses gibt. 
ich mich gerne beim Baden und Kochen unterhalte. Zwischen Hal- 
le und Diele gibt es Schiebetüren aus Glas, aus Glas deshalb, weil Empore 
man, wenn man das Haus betritt, dann den gesamten Raum über- CS.;Zur Empore führt eine schmale Stiege hinauf. Sie ist gut zu be- 
blicken kann. Wenn ihr die Diele betretet und unten steht, dann gehen, weil das Geländer, wie auf einem Schiff eng an der Wange 
kann man durch ein kleines Fenster in die Küche schauen, das sitzt. Zur Zeit haben wir Besuch aus Kanada. Er schläft hier, sonst 
Arbeitszimmer erahnen und die anderen Räume, durch die Mauer- hält sich meine Mutter auf der Empore auf, wenn sie bei uns wohnt. 
öffnungen in den Keller sehen, mit einem Wort man erlebt das von hier aus läßt sich sowohl der Eingang wie auch der Garten 
Haus auf einen Blick. Dieser Gesichtspunkt war mir wichtig. überblicken. Für den Gartenblick ist das Fenster so dimensioniert 
ARCH"”: Wo haltet Ihr euch denn am häufigsten auf, in der Halle worden, daß man bequem vom Bett aus hinausschauen kann. 
oder in den angrenzenden Nebenräumen? ARCH*: Wenn sich Deine Mutter bei Euch aufhält, gibt es dann 
C. $.: Ja, das ist so eine Frage. Ursprünglich hatte ich gedacht, daß Probleme mit der Akustik? Falls ihr bspw. den Fernseher laufen 
sich das Leben in der Halle konzentriert. Stimmt aber überhaupt 1aßt oder Musik hört ... 
nicht! Man zieht sich in die Seitenräume zurück. C. $.: Überhaupt nicht. Denn in einem Haus, wo es keinerlei Schall- 
ARCH"”: Seitenräume heißt Arbeitsraum, Schlafraum ... schutz gibt, nimmt man sehr viel mehr Rücksicht aufeinander. 
C. $.: ...Küche, Bad, aber auch die Empore hat die Funktion eines Wenn ich z. B. abends lange arbeite, dann stelle ich selbstverständ- 
Rückzugsraumes. Dort lebt meine Mutter, seit sie zu uns gezogen lich das Radio leise, sodaß meine Mutter oben in Ruhe schlafen 
ist, kann. 
Die Halle hat mehr die Bedeutung eines Treffpunktes für unter- ARCH“:Ist denn von oben eine hier unten stattfindende Unterhal- 
schiedliche Gelegenheiten, z. B. wenn ich arbeiten will, oder wenn tung zu hören? 
viele Leute zu Besuch kommen, setzten wir uns in die Halle. Aber CS: Ja, natürlich. 
meistens sind wir in der Küche und hocken dort zusammen. ARCH'": Sicherlich gäbe es Schwierigkeiten, würdest du dich mit 
deiner Mutter nicht so gut vertragen? 
Diele C. S.: Ja, aber dann kann man auch nicht miteinander zusammen- 
ARCH'": Die Diele im unteren Teil der Halle besteht aus einem leben. Man muß sich von vornherein klarmachen was es bedeutet, 
Kamin und Treppen zur Halle und zum Keller. Haltet Ihr euch in einem solchen Haus miteinander zu wohnen. Sonst ist das nicht 
denn tatsächlich hier auf? machbar. 
C. S.: Ganz selten! Im Grunde ist die Diele ein optischer Luxus, von ARCH*: Was sollte ursprünglich auf der Empore passieren? 
dem man meinen könnte, es sei gänzlich überflüssig. Stimmt aber C. S.: Die Empore sollte mein Arbeitsraum werden, wo man mir 
nicht. Während der Bauzeit hatte die Diele mit den Sitzbänken eine nicht so einfach auf den Tisch schauen kann. 
große Bedeutung. Immer wenn wir Besuch bekamen oder wenn wir ARCH'*: Hat es dir keine Schwierigkeiten bereitet, nach vorne zu 
pausierten, haben wir uns an diesem Ort aufgehalten und das war ziehen? 
einfach gemütlich. Aber jetzt, nach Fertigstellung des Hauses hat C.S.: Überhaupt nicht. Denn während ich hier alleine hauste, war 
Seitenflügel, 
Zentralraum arbeiten, schlafen 
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