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Mitteilungen der Vereinigung der Elektrizitätswerke (1921, Jg. 20)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Objekt: Mitteilungen der Vereinigung der Elektrizitätswerke (1921, Jg. 20)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1987
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau
Jahrgang/Band:
1987, Jg. 20, H. 88-92
Erscheinungsjahr:
1987
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 89: Schauplätze der Macht
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Schauplätze der Macht - Zum Baugedanken nach 1945
Strukturtyp:
Teil

Artikel

Titel:
Schauplätze der Macht
Autor:
Schindler, Bruno
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Mitteilungen der Vereinigung der Elektrizitätswerke
  • Mitteilungen der Vereinigung der Elektrizitätswerke (1921, Jg. 20)
  • Einband
  • Titelseite
  • Einteilung des Inhaltsverzeichnisses
  • Mitteilung Nr. 280. Jg. 20, I. Januar-Nummer
  • Mitteilung Nr. 281. Jg. 20, II. Januar-Nummer
  • Mitteilung Nr. 282. Jg. 20, I. Februar-Nummer
  • Mitteilung Nr. 283. Jg. 20, II. Februar-Nummer
  • Mitteilung Nr. 284. Jg. 20, I. März-Nummer
  • Mitteilung Nr. 285. Jg. 20, II. März-Nummer
  • Mitteilung Nr. 286. Jg. 20, I. April-Nummer
  • Mitteilung Nr. 287. Jg. 20, II. April-Nummer
  • Mitteilung Nr. 288. Jg. 20, I. Mai-Nummer
  • Mitteilung Nr. 289. Jg. 20, II. Mai-Nummer
  • Mitteilung Nr. 290. Jg. 20, I. Juni-Nummer
  • Mitteilung Nr. 291. Jg. 20, II. Juni-Nummer
  • Mitteilung Nr. 292. Jg. 20, I. Juli-Nummer
  • Mitteilung Nr. 293. Jg. 20, II. Juli-Nummer
  • Mitteilung Nr. 294. Jg. 20, I. August-Nummer
  • Mitteilung Nr. 295. Jg. 20, II. August-Nummer
  • Mitteilung Nr. 296. Jg. 20, I. September-Nummer
  • Mitteilung Nr. 297. Jg. 20, II. September-Nummer
  • Mitteilung Nr. 298. Jg. 20, I. Oktober-Nummer
  • Mitteilung Nr. 299. Jg. 20, II. Oktober-Nummer
  • Mitteilung Nr. 300. Jg. 20, I. November-Nummer
  • Mitteilung Nr. 301. Jg. 20, II. November-Nummer
  • Mitteilung Nr. 302. Jg. 20, I. Dezember-Nummer
  • Mitteilung Nr. 303. Jg. 20, II. Dezember-Nummer
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

204 
Mitteilungen der Vereinigung der Elektrizitätswerke. Nr. 294. Aug. 1921 
der durch das Okertal. Auch hier gehen die In- 
teressen der Wasserkraftnutzung und des Natur- 
Schutzes zusammen. 
Die Aufgabe, die das Okertal der Wasser- 
kraftnutzung in landschaftlicher Hinsicht stellt, steht 
nun zu den im Bodetal auftauchenden Fragen in 
beachtenswertem Gegensatz. Während es sich an der 
Bode um den Schutz der größtenteils noch un- 
berührten Landschaft handelt, ist der großartige 
Granitdurchbruch der Oker zwischen Kahberg und 
Käste der Wasserkraftnutzung durch 6 Holz- 
schleifereien bereits zum Opfer gefallen. Hier ent- 
steht nun die Frage, ob dieses großartige Natur- 
denkmal mit dem von riesigen und unförmlichen 
Granitblöcken erfüllten, von schroiffen Fichtenhöhen 
eingerahmten Flußbett der Oker, dem jetzt fast das 
ganze Jahr hindurch und vor allem in der besten 
Jahreszeit das belebende Wasser fehlt, nicht gerade 
durch eine rationelle Wasserkraftnutzung in seiner 
alten Pracht wieder hergestellt werden könnte. Ich 
habe diese Frage bereits früher in einem Artikel 
„Naturpark Okertal“ (Jllustrierte Rundschau, Han- 
nover 1912, Nr. 40, S. 679) behandelt. Danach ist 
eine umfassende Wasserkraftnutzung im Okertal im 
Zusammenhange mit der dort geplanten Riesental- 
sperre, aber. genau wie im Bodetal auch ohne 
diese, möglich und gleichwohl der Flußlauf in an- 
sehnlicher Fülle zu erhalten. Nimmt man an, daß 
der Oker tagsüber mindestens !%4 Sekundenkubik- 
meter Wasser verbleiben soll, so wären immer noch 
rund 85%, zur Kraftnutzung verfügbar. (Die 
Wassermengen von Oker und Bode verhalten sich 
etwa wie 1:3). Trotz einer Wiederherstellung der 
jetzt verödeten Flußstrecke würde sich bei voll- 
ständiger Verwertung der Hochwässer die Krait- 
leistung der Fabriken noch rund um 30% steigern 
iassen. Zu fordern wäre dann unbedingt die Ent- 
jernung aller Dampimaschinen und Schornsteine 
aus der Talschlucht. Die ideale Lösung wäre, daß 
wenigstens die 4 oberen Fabriken — etwa tal- 
aulwärts nach Altenau oder talabwärts nach Oker 
und Vienenburg — verlegt und die vorhandene 
Krait in der Nähe des Waldhauses zu einem großen 
Kraftwerk von rund 6000 PS Höchstleistung ver- 
einigt würden. © 
Sollte die Ausführung der geplanten Riesen- 
calsperre im ÖOkertal oberhalb Romkerhall (gegen 
den Entwurf läßt sich nicht viel einwenden, zu er- 
wägen wäre nur noch, ob man die Staumauer nicht 
besser unmittelbar unterhalb der Talgabel errichten 
und den Inhalt auf 40—50 Millionen cbm erhöhen 
könnte) vorläufig noch nicht möglich sein, so kann 
man doch ebenso wie im Bodetal zunächst die 
Wasserkraftwerke ausbauen. Wie bereits oben er- 
wähnt, kann man durch Ausbau der Clausthaler 
Höhenteiche die Abflußverhältnisse im Okertal 
bereits bedeutend verbessern. Weitere Stauräume 
zur Zurückhaltung kleinerer Hochwassermengen 
kann man jedoch im Rahmen des großen Tal- 
sperrenprojekts in sehr origineller Weise schaffen, 
wie hier angedeutet werden mag. Die bei Aus- 
führung der großen Talsperre anzulegenden neuen 
Uferstraßen müssen auf hohen Dämmen durch 
zwei Seitentäler, durch das Kalbe- und das Bramke- 
:al geführt werden. Man kann diese später doch 
ı1otwendig werdenden Dämme nun schon jetzt 
„auen, mit einer Dichtungsschicht versehen und so 
als Talsperren ausnutzen. In Verbindung mit 
Grabenleitungen können sie einen vorläufigen Er- 
zatz für die große Talsperre bieten und die gleiche 
Nasserkrafit wie diese, wenn auch weniger gleich- 
näßig liefern. — 
Da das Eckertal ein besonders schönes Natur- 
denkmal im Harze ist, die Anlage einer Talperre 
Jort teuer ist und das Kraitwerk den Flußlauf mit 
Yerödung bedroht, ist von mir der Vorschlag ge- 
nacht worden, die Hochwasser von Ecker und 
zadau zur Ausnutzung in die Okertalsperre zu 
eiten, das obere Eckertal sonst aber in seiner ur- 
vüchsigen Schönheit unberührt zu erhalten. — — — 
Zum Schluß mag noch ein Ueberblick über die 
Größe der im Harze vorhandenen Wasserkräifte 
zegeben werden, die in den Veröffentlichungen der 
Gesellschaft zur Förderung der Wasserwirtschaft im 
larz ziemlich gering (20 000 PS) erscheinen. Bereits 
rüher hat R. Hempel in der Zeitschrift für Ge- 
wvässerkunde (Band V, Heft 3) die im Harze theo- 
‚etisch vorhandenen Wasserkräite geschätzt. Er 
ıahm die Ausdehnung des Gebirges zu 2500 qkm, 
lie Niederschlagsmenge im Mittel zu 850 mm oder 
2125 Millionen cbm an. Die in ihrer Höhe voll- 
kommen ausgeglichene Gebirgsmasse wird das um- 
zebende Gelände um 180 m überragen. Da die 
Nassermasse mindestens zur Hälite oberirdisch ab- 
ließt, durchläuft sie ein Nutzgefälle von 180 m und 
itellt eine Arbeitskraft von rund 81 000 PS. dar. Die 
Priebkräfite der Harzflüsse werden im Vorlande 
.benso groß sein, so daß im ganzen rund 160 000 PS 
m Dauerbetriebe oder fast 500000 PS im acht- 
stündigen Tagesbetriebe vorhanden wären. 
Neuerdings hat die Landesanstalt für Gewässer- 
zunde „die Wasserkräite des Berg- und Hügel- 
andes in Preußen und benachbarten Staats- 
zebieten“ bearbeitet (Berlin 1914, Verlag von 
=. S. Mittler u. Sohn). Ich habe daraus die Abfluß- 
nengen der wichtigsten Harzflüsse und ihre Kraft 
zusammengestellt. Die Jahresabflußmenge betrug 
:twa 850 Millionen cbm; da aber eine Reihe 
<leinerer Bäche unberücksichtigt geblieben sind, 
wird man mit einer Abflußmenge von rund einer 
Milliarde cbm rechnen können, so daß die Hem- 
jelsche Schätzung annähernd das richtige trifft. 
"ie Zusammenzählung der Wasserkräfte im Gebirge 
argab 51355 PS, vor dem Gebirge 41607 PS, zu- 
;ammen also 92962 PS im Jahresmittel. Doch 
ehlen in der Aufstellung noch viele Kräfte, nämlich 
lie der kleineren Bäche sowie die der Flüsse des 
Fieflandes. Die Kräfte, in PS angegeben, verteilen 
ch folgendermaßen auf die einzelnen Flüsse (in 
len Klammern ist dabei zuerst die Summe der im 
jebirge, dann die der vor dem Gebirge ermittelten 
<räite angegeben): Zorge. 5826 (3051 und 2775); 
Nipper 2562 (1197 und 1365); Selke 3035 (1508 
ınd 1527); Bode 25798 (19695 und 6103); 
lolzemme 4386 (2773 und 1613); Oker mit Radau, 
äcker und J]ise 20612 ( 11725 und 8887); auf die 
Jker allein entfallen davon 9723 (5373 und 4350); 
nnerste 12067 (5314 und 6753); Söse 3868 (2253 
ınd 1615); Sieber 4947 (3378 und 1569); Oder 9861 
3865 und 5996)
	        

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