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ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau (1987, Jg. 20, H. 88-92)

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Dieses Objekt ist durch das Urheberrecht und/oder verwandte Schutzrechte geschützt. Sie sind berechtigt, das Objekt in jeder Form zu nutzen, die das Urheberrechtsgesetz und/oder einschlägige verwandte Schutzrechte gestatten. Für weitere Nutzungsarten benötigen Sie die Zustimmung der/des Rechteinhaber/s.

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Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau (1987, Jg. 20, H. 88-92)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1987
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau
Jahrgang/Band:
1987, Jg. 20, H. 88-92
Erscheinungsjahr:
1987
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 88: Hassan Fathy: Architektur aus 1001 Stein
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Arch+-Zeitung
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau (1987, Jg. 20, H. 88-92)
  • Heft 88: Hassan Fathy: Architektur aus 1001 Stein
  • Inhaltsverzeichnis
  • Arch+-Zeitung
  • Hassan Fathy: Architektur aus 1001 Stein
  • Arch+-Baumarkt
  • Heft 89: Schauplätze der Macht
  • Heft 90/91: Le Corbusier
  • Heft 92: Glückliche Gemeinschaften

Volltext

f 
erte Maschinen ersetzt werden 
kann, kommt die Qualifikation 
in die Fabriken zurück, das Per- 
sonalsystem orientiert sich eher 
an dem qualifikations- und auf- 
stiegsorientierten ‚inneren 
Markt’ von IBM. Die Massenwa- 
re ist nicht mehr gefragt, die Di- 
stinguierung verlangt den beson- 
deren Geschmack, dieser das be- 
sondere Produkt. Diese Seite der 
Veränderung wird von dem kauf- 
kräftigen Teil der Bevölkerung 
getragen; er versorgt sich mit 
Wohnungen besser auf dem 
freien Markt. Die andere Seite ist 
die der Dequalifizierten, die mit 
den bad jobs oder ohne jede Ar- 
beit. Die sind für die NH nicht in- 
teressant, muß man sich doch am 
Markt orientieren, wie Ex-Chef 
Diether Hoffmann sagt, und da 
spielen ‚die’ keine Rolle, die ha- 
ben keine attraktive Kaufkraft. 
Daß sich die Gewerkschaften in 
dieser Situation von ihrem Kon- 
zern trennen, darf man sehr wohl 
systematisch interpretieren: 
Zum einen kónnen die Gewerk- 
schaften die Ausdifferenzierung 
des sozialen Mietwohnungsbe- 
standes in gute Eigentumswoh- 
nungen für die sozialen Grup- 
pen, die an den neuen Entwick- 
lungen teilbaben undin schlechte 
Sozialwohnungen für die Ausge- 
gliederten nicht selber vollzie- 
hen. Die Gewerkschaften wollen 
auch mit dem absehbaren Van- 
dalismus, dem Verfall, dem Ab- 
ri& der Bauten nicht assoziiert 
werden. Den Preis, die Entwick- 
ung zu beschleunigen, indem 
man sich für teures Geld aus dem 
Staub macht, nimmt die Gewerk- 
schaftsführung in Kauf. Zum an- 
deren will sich die Gewerk- 
schaftsführung wohl auch den 
Rücken frei machen, um für neue 
Situationen neue Strategien zu 
entwickeln. Nimmt die Profes- 
sionalisierung der Arbeitnehmer 
zu, so muf sich auch das Lei- 
stunesangebot der Gewerkschaf- 
ten individualisieren, die Ge- 
meinwirtschaft ist da ein Klotz 
am Bein. Nimmt gleichzeitig 
auch die Dualisierung der Gesell- 
schaft zu und entstünde, was kei- 
neswegs sicher ist, soziale Unru- 
he unter den Ausgegliederten, so 
hat die Gemeinwirtschaft — ihres 
utopischen Gehalts entkleidet — 
wohl kaum noch integrative 
Kraft, cher muB man sich vorstel- 
ien, daB der gewerkschaftlich or- 
ganisierte Hausmeister zum 
Hilfspolizisten avanciert — für die 
Gewerkschaften wáre dies keine 
gute Ausgangslage für politische 
Auseinandersetzungen. 
Die Gewerkschaften hätten 
sich ohnehin von der Neuen Hei- 
mat trennen müssen, da für sie 
der Konzern Instrument fordisti- 
scher Politik war, die nun nicht 
mehr zieht. Doch hätte sie den 
Konzern nicht an den Unterneh- 
mer Schießer verkaufen müssen. 
Angebote zur Dezentralisierung 
hat es in verschiedenen Bundes- 
ländern gegeben. Auch eigene 
Konzepte zur Übernahme des 
Bestandes durch Mieter und 
Kommunen wurden nicht ernst- 
haft diskutiert. So bleibt der 
Schaden, für die gemeinwirt- 
schaftliche Idee, die Sozialdemo- 
kratie, die Gewerkschaft selber 
und vor allem die Mieter. 
Detlev Ipsen 
\nmerkungen 
1) Günter Volkmar: Das Verhältnis der 
Gewerkschaften zu ihren gemeinwirt- 
schaftlichen Wohnungsunternehmen, 
in: R. Petzinger, D. Ipsen, G. Kóhler 
(Hg.), Forum Wohnen. Freiburg 1986. 
S. 108 
2) D. Hoffmann während einer Po- 
diumsdiskussion an der Gesamthoch- 
schule Kassel in op-cit, S. 125 
3) zitiert nach M. Fuhrich, C. NeusuB. 
R. Petzinger u.a., Neue Heimat Ham- 
burg 1983, S. 75 
4) Eine ausführliche Diskussion über 
das Konzept des Fordismus, seine Ent- 
stehungsbedingungen und inneren Wi- 
dersprûche findet sich in J. Hirsch, R. 
Roth: Das neue Gesicht des Kapitalis- 
nus. Hamburg 19864 
LITERATUR WIESE 
Wir wollen unseren Service für 
nicht so leicht zugängliche Fach- 
literatur (Produkte von Selbst- 
verlagen, kleinen Verlagen, Uni- 
versitätspublikationen usw.) ver- 
5essern. Bitte schickt uns jeweils 
ein (kostenloses) Probeexemplar 
entsprechender Veróffentli- 
chungen zu! Wichtig ist auch die 
Angabe der Bestelladresse und 
des Preises! Wir garantieren, daß 
jedes uns zugestellte Probeex- 
emplar kostenlos in unserer Lite- 
ratur-Wiese aufgeführt wird, be- 
halten uns allerdings das Recht 
vor, auch einmal einen Kurz- 
kommentar anzuhängen. Bele- 
gexemplare können nicht zuge- 
sandt werden. Sendungen unter 
dem Kennwort Literatur-Wiese 
bitte an Harald Bodenschatz, Pa- 
riser Str. 52. 1000 Rerlin 15. 
Joachim Brech (Hg.). Konzepte 
zur Wohnraumerhaltung. Bei- 
spiele — Modelle — Experimente. 
1986. 466 Seiten. Vertrieb: Verlag 
für wissenschaftliche Publikatio- 
nen, Ploeniesstr. 18, 61 Darm- 
stadt. 30 DM. 
Berichtsband des 3. internationa- 
en Wohnbundkongresses in 
Münster (September 1985). 
us; 
EITUNG® 
Claus-Peter — Echter, — Werner 
Heinz. | Konzepte städtischer 
Wohnungspolitik. Ergebnisse ei- 
ner Umfrage. difu 1985. 97 Seiten. 
Bezug: difu, Strafe des 17. Juni 
110, 1 Berlin 12. 17 DM 
Ziel der Untersuchung war es zu 
prüfen, ob durch das Vorhanden- 
sein kommunaler Wohnkonzep- 
te kommunales Verwaltungshan- 
deln im Wohnbereich effizienter 
gestaltet werden kann und wel- 
chen — Konzept-Teilbausteinen 
dabei besondere Beachtung ge- 
schenkt werden muß.“ Grundla- 
ge: eine schriftliche Umfrage bei 
54 bundesdeutschen Städten. 
Klaus Brake (Hg.). Stadtentwick- 
lungspolitik und Stadtplanung. 
1985. 149 Seiten. Bezug: Biblio- 
theks- und Informationssystem 
der Universität Oldenburg, Anja 
Lausch, Uhlhornsweg 49-55, 29 
Oldenburg. 
„Es ist das erklärungsbedürftige 
Moment des Wandels in den For- 
men von Stadtplanung, das ganz 
wesentlich bedingt ist durch 
Stadtentwicklungsgeschichte als 
dem Prozeß, in dem soziale und 
ökonomische Interessen an der 
Stadtstruktur politisch bewertet 
und zur Aufgabe gemacht wer- 
den “ 
Klaus Brake. Johann Heinrich 
Thünen und die Entwicklung der 
Raum-Strukturtheorie. Beiträge 
aus Anlaß der 200. Wiederkehr 
seines Geburtstages. Schriftenrei- 
he der Univ. Oldenburg. 1985. 91 
Seiten. Heinz Holzberg Verlag. 
Beitráge von V. Bóventer, Lüpp- 
le. Bade und Brake anläßlich ei- 
nes Symposiums an der Universi- 
tät Oldenbure vom 24.6.1983. 
Filman Harlander!/Gerhard Fehl 
(Hg.) Hitlers sozialer Woh- 
nungsbau 1940-1945. Wohnungs- 
politik, Baugestaltung und Sied- 
lungsplanung. Hans Christians 
Verlag. Hamburg 1986. 446 Sei- 
ten 
Aufsätze und Rechtsgrundlagen 
aus der Zeitschrift „Der Soziale 
Wohnungsbau in Deutschland“ 
mit einer umfangreichen Einfüh- 
rung der Herausgeber in diese 
„noch recht dunkle und wohl 
auch lange bewußt dunkel gehal- 
tene Phase der Entwicklung des 
öffentlich geförderten Woh- 
nungsbaues* 
Arbeitsgemeinschaft Wohnbera- 
tung e.V.. Wohnen mit Kindern. 
1985. 32 Seiten. 3 DM zuzügl. 
Porto und Versandk. Bezug: AG 
Wohnberatung e.V., Heilsba- 
cherstr. 20, 53 Bonn I. 
„Angefangen von den Wohnbe- 
dürfnissen der Kinder in ver- 
schiedenen Altersstufen werden 
Kinderbetten, Wickelplätze, 
Hochstühle, Spielmöbel, Möbel 
zum Aufbewahren, Spieltische 
und Schularbeitstische beschrie- 
ben. Daneben wird auch auf Si- 
cherheitsaspekte, Farbgebung, 
richtiges Licht, Raumklima unc 
Schalldäiämmung eingegangen.“ 
BUND-Informationsmappe: 
Umweltfreundliches Bauen. 53 
Seiten. Erhältlich: BUND, Rote- 
bühlstr. 84/1, 7 Stuttgart 1. 
Schutzgebühr 3,50 DM (in Brief- 
marken bitte beilegen). 
Aus der Reihe „Sachbezogene 
Informationsmappen", in ‘der 
u.a. auch Mappen zum „Wasser 
im Haushalt“, „Naturschutz in 
der Gemeinde“ erschienen sind. 
Hans Stimann. Stadterneuerung 
in Ost-Berlin vom ,sozialisti- 
schen Neuaufbau“ zur „komple- 
xen Rekonstruktion". Hg. IBA 
Berlin. 1985. 73 Seiten. 
Bisher umfassendster Überblick 
über die Geschichte der Stadter- 
neuerung in Ost-Berlin. 
Brigitte Jacob/Wolfgang Schä- 
che/Clarissa | Soltendiek. Die 
Deutsche Mitte. Ein Freilichtmu- 
seum. TRANSIT Buchverlag. 
Berlin 1986. 39 Seiten. 10 DM. 
Pamphlet zum Wettbewerb für 
den „Platz der Republik“ in 
West-Berlin: „Der hier doku- 
mentierte Beitrag zur Formie- 
rung der Deutschen Mitte verei- 
nigt alle Tugenden, die heute 
wieder als zeitgemäß gelten: den 
Mut zur Größe, das positive Ver- 
hältnis zur Geschichte und die 
mitreißende, unbestechliche 
Klarheit der Konzeption.“ 
Manfred Throllu.a. Kulturforum 
und zentraler Bereich Berlin. Zur 
Auseinandersetzung zwischen 
Moderne und Postmoderne im 
Zentrum Berlins. TU Berlin. 
1986. 291 Seiten. Vertrieb: UB der 
FUB, Strafe des 17. Juni 135, 1 
Berlin 12. 
Dokumentation einer Projekt- 
reihe am Fachbereich Architek- 
tur der TU Berlin 
Humustoilette 
Locus aus Schweden 
jetzt auch in Deutschland 
erhältlich 
mehr als 
100000 Toiletten 
in Skandinavien 
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kein Sammelbehälter erforderlich 
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15032 Stallerhoimen Geisfelderstr. 7a 
Schweden 8600 Bambera 
yn
	        

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