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Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Schrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (1937 / Sonderdruck)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Volltext: Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Schrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (1937 / Sonderdruck)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Aachen
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Signatur:
Archiv IGMA
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1988
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau
Jahrgang/Band:
1988, Jg. 20, H. [93], Jg. 21, H. 94-97
Erscheinungsjahr:
1988
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 96/97: Dekonstruktive Architektur
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Arch+-Zeitung
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bauplatz und Werkstatt : Monats-Zeitschr. d. Staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe / hrsg. vom Württembergischen Landesgewerbeamt
  • Für Bauplatz und Werkstatt / Monats-Schrift der staatlichen Beratungsstelle für das Baugewerbe (1937 / Sonderdruck)
  • Einband
  • Heft Nr. 1
  • Heft Nr. 2
  • Heft Nr. 3
  • Heft Nr. 4
  • Zum Vierjahresplan: "Bauschäden", 4. Fortsetzung
  • Heft Nr. 5
  • Heft Nr. 6
  • Heft Nr. 7
  • Heft Nr. 8
  • Heft Nr. 9
  • Heft Nr. 10
  • Heft Nr. 11
  • Die Welt der Formen im Wandel der Zeit im Hinblick auf das Handwerk
  • Bauformen für die Praxis (4. Fortsetzung)
  • Bauformen für die Praxis (5. Fortsetzung)
  • Bauformen für die Praxis (6. Fortsetzung)
  • Bauformen für die Praxis (7. Fortsetzung)
  • Bauformen für die Praxis (8. Fortsetzung (Schluss))
  • Bücherbesprechungen
  • Richtzeiten
  • Preisausschreiben zum Vierjahresplan
  • Sparsame Verwendung von Holz
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Abb. 54 
Links Bohrlöcher d. NADELHOLZBOHRKÄFERS mit 1-1,5 mm 
Durchmesser. 
Rechts Fraß- und Brutgang (Leitergang) des BUCHENNUTZ- 
HOLZKÄFERS Leiterbreite ca. 190 mm. 
Abb. 55, Bohrlöcher des linierten LAUBHOLZBOHRERS in 
zesundem Holz. (Verkleinert) 
Der Schaden des Buchdruckers wirkt sich im Bauholz 
wenig aus, dagegen ist er ein sehr gefürchteter Forst- 
schädling. Für das Bauholz gefährlicher sind die wei: 
teren Vertreter der Familien. 
Der Nadelholzbohrkäfer (Xyloterus lineatus Ol.), 
2ain kleines schwarzes Käferchen von ca. 3 mm Länge 
nit gelblichen Längsstreifen auf den Flügeldecken, 
lie fein punktiert sind (s. Abb. 54). Käfer und Larven 
lieser Holzbrüter leben im gesunden Holz von Kie- 
‚er, Tanne und Fichte. Man erkennt den Befall eines 
Stammes durch die am weißen Bohrmehl, zum Unter- 
schied von anderen ungefährlichen Arten, die aus 
Ainde bestehendes braunes Bohrmehl ausstoßen. 
m Inneren geht der Käfer in radialer Richtung tief 
ns Holz. In kleinen Abständen werden vom weib- 
‚ichen Käfer im Fraßgang je ein Ei abgelegt. Die sich 
hier entwickelnden kleinen Larven fressen vom 
sog. Muttergang weg in senkrechter Richtung rechts 
ınd links, wodurch die charakteristische Bohrgang- 
verästelung entsteht, die sog.Leiter (s. Abb. 54). Die 
Gänge und ihre weitere Umgebung werden bald 
schwarz, wodurch das Holz entwertet wird. Die Bohr- 
löcher sind 1—1,5 mm im Durchmesser. Die Larven 
sind 3—5 mm groß, weiß, weich, fußlos und bauch- 
seits etwas eingekrümmt und fein behaart 
Ganz ähnlicher Art ist der Buchennußholzbohr- 
käfer (Xyloterus domesticus Ol.), der eine Größe 
von 3 mm hat und Buchen, Eichen, Ahorn, Birken 
und Erlen befällt (s. Abb. 54). 
Ferner der linierte Laubholzbohrer (Xyloterus 
signatus F.) dem vorigen ähnlich (s. Abb. 55), der 2 mm 
schwarze oder braune Xyleborus sacensi, der 
Xyleborus monographus F., beides rotbraune 
Käfer von 2—3,2 mm Länge, und der Eichenkern- 
käfer (Platypus cylindrus F.). 
Alle diese winzig kleinen Käfer sind Holzbrüter, d.h. 
sie leben im Holz, legen dort ihre Eier ab, die sich 
zu Larven entwickeln und Fraßgänge verursachen, 
und dringen nach ihrer Verpuppung beim Aus- 
schlüpfen durch kleine runde Fluglöcher von 1-1,5mm 
Durchmesser ins Freie — meist im Frühjahr oder in 
den ersten Sommermonaten — um dann zur Paarung 
zu gelangen. 
Aus der Familie der Bohrkäfer 
sind zu nennen: der 5—12 mm lange Werftkäfer 
Lymexylon navale L.), ein schmaler schlanker Käfer, 
der früher in Schiffswerften großen Schaden anrich- 
:ete. Er ist ab und zu in Eichen zu finden. Das Männ- 
chen ist schwarz, das Weibchen gelb. Seine Flug- 
zeit fällt in die Monate Juni und Juli (s. Abb. 56). 
Einige ganz ähnliche Vertreter der Bohrkäfer sind 
der sägeförmigeBohrkäfer(Lymexylon dermesto- 
ides L.), von 8—18 mm Länge, dessen Männchen 
schwarz ist und braune Beine hat, während das 
Weibchen rötlich-gelb gefärbt ist. Seine Flugzeit ist 
April und Mai, wo er auf Buchen, Birken und Eichen 
zu finden ist, und ferner der kammhörnige Bohr- 
käfer (Lymexylon flabellicornis), der kammartige
	            		
Abb. 56. Bohrgänge des WERFTKÄFERS in gesurn dem. Eichenholz. Durch Spalten des Holzes freigelegt (Etwas verkleinert} Abb. 57. Vom HOLZWURM befallene Holzstücke, links Ge- änderstäbe einer Holztreppe, rechts Möbelfuß, der im Innern zollständia zerstört ist. (Verkleinert} Fühler aufweist und Buchenstümpfe bevorzugt. Zum Unterschied von anderen Familien sind es hier auch die Käfer selbst, die Bohrgänge im Holz verursachen. Die Pochkäfer (Anobien). Der bekannteste Vertreter dieser Art ist der Holz- wurm — auch Totenuhr genannt — (Anobium do- mesticum Geoff. oder Striatum Ol.), ein graubraunes 3—4 mm großes Käferchen, das man selten zu Ge- sicht bekommt, das aber durch seine oft verheeren- den Schäden bekannt ist (s. Abb. 57). Es tritt sowohl an altem trockenem Holz wie z. B. an Dachgebälken, Holzböden, in Holzschuppen, an Türpfosten u.dergl. als auch an Möbeln auf. Die Käfer verlassen das Holz nur ganz kurz in den Hochsommermonaten Mai bis Juli zur Paarung. Die Käfer haben ihren Namen von tickenden Ge- räuschen, die sie durch Aufschlagen des Kopfes auf das dünne trockene Holz hervorbringen. Das Holz wird in unregelmäßigen Gängen vornehm- lich im Splint durchzogen, wobei die Oberfläche sorglich geschont wird. Die Larven leben ca. 9—18 Monate im Holz, ehe die Verpuppung stattfindet. Wärme begünstigt die Entwicklung. Charakteristisch sind die kreisrunden Bohrlöcher und das heraus: rieselnde weiße Bohrmehl. Weitere Arten der Pochkäfer sind u. a. der bunte Klopfkäfer (Xestobium rufovillosum Deg.), 5—6 mm lang, graugelb, fleckig und braun behaart. Sein Flugloch ist 4 mm im Durchmesser. Der weiche Klopfkäfer (Ernobius mollis L.) rostrot und 5 mm lang, der Trogykopf(Anobium pertinax L.), braun und 4,5—5 mm lang, Flugloch 3 mm Durch- messer. Der gekämmte Pochkäfer (Ptilinus pectinicornis L.) graubraun, seidenglänzend behaart, 3—5 mm lang hauptsächlich in trockenzm Hartholz vorkommend, Seinen Namen hat er wegen seiner kammartig ver- zweigten Fühler. Alle diese Arten finden sich in Dachgebälken, Dachböden usw. und können recht unangenehm auftreten, wenn man sie nicht bekämpft. Bekämpfung: Nachdem das Holzmehl aus den Bohrlöchern gründlich entfernt ist, u. U. unter Ver- wendung eines Staubsaugers, wird Petroleum in die einzelnen Bohrlöcher eingeträufelt. In den Balken- ‘achen tut Kalkstaub gute Dienste. Bei Holzkonstruk- ijonen in Dächern werden in neuerer Zeit die überall zäuflichen und bekannten Holzschutmittel unter Druck auf und in das Holz gespritt. Beim Aufstrei- hen ist auf möglichst satte Tränkung zu achten. Das Aufstreichen hat mehrmals zu erfolgen. Bei befal- enen Fußböden müssen diese ebenfalls mit Schub- mitteln mehrmals aufgewischt werden, damit die 7lüssigkeit gut eindringt. Selbstverständlich muß auch die gesamte Außenhaut aller Hölzer mit einem Messer probeweise abgespickt und untersucht wer- den. Stellt sich heraus, daß unter der meist heilen Außenhaut das Holz innerlich zerfressen ist, so müs- sen alle Teile bis zum festen Kern sorgfältig ent- fearnt und vernichtet werden.

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