digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau (1988, Jg. 20, H. [93], Jg. 21, H. 94-97)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Rechte vorbehalten - freier Zugang
Das Werk ist durch das Urheberrecht und / oder verwandte Schutzrechte geschützt, aber kostenfrei zugänglich. Die Nutzung, insbesondere die Vervielfältigung, ist im Rahmen der gesetzlichen Schranken des Urheberrechts oder aufgrund einer Einwilligung des Rechteinhabers erlaubt.

Bibliografische Daten

fullscreen: ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau (1988, Jg. 20, H. [93], Jg. 21, H. 94-97)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1571051867188
Titel:
ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
1.1968-
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Signatur:
Archiv IGMA
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/

Band

Persistenter Identifier:
1571051867188_1988
Titel:
ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau
Jahrgang/Band:
1988, Jg. 20, H. [93], Jg. 21, H. 94-97
Erscheinungsjahr:
1988
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universität Stuttgart, Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 96/97: Dekonstruktive Architektur
Strukturtyp:
Ausgabe

Teil

Titel:
Arch+-Baumarkt
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • ARCH+: Zeitschrift für Architektur und Urbanismus
  • ARCH+ : Zeitschrift für Architektur und Städtebau (1988, Jg. 20, H. [93], Jg. 21, H. 94-97)
  • Heft 94: "Oikos Stadt" - Nachdenken über Ökologie
  • Heft 95: Das Verschwinden der Architektur
  • Heft 96/97: Dekonstruktive Architektur
  • Inhaltsverzeichnis
  • Arch+-Zeitung
  • Dekonstruktive Architektur
  • Arch+-Baumarkt

Volltext

N zn MARKE 
ANNE 
ren, wenn Sie etwa an die berühmte Kolo- nicht zu Ende gedacht oder manchmal Nein. Die Impulse, z.B. für das Themader 
nialausstellung in Paris denken, bei der auch Angst haben vor der Festlegung und Tageslichtumlenkung, sind immer von 
das Thema ‚Son et Lumiere‘ aufkam. vor der Eindeutigkeit einer Beleuchtungs- Architekten ausgegangen, und Qualität 
Denken Sie auch an die große Zahl von lösung. Ich bekenne mich eigentlich mehr von Architektur ist eigentlich immer ganz 
Automobilsalons mit ihren raffinierten zudenletzteren, d.h. Räume sozuplanen, wesentlich davon abhängig gewesen, in- 
Lösungen von leuchtenden Decken, von daß Raum und Licht zusammengehen, wieweit es dem Architekten gelungen ist, 
phantasievollen, großformatigen Be- daß das Licht den Raum ergänzt und eine die früher einzig verfügbare Lichtquelle 
leuchtungskörpern. Diese Entwicklungist Lichtstimmung sui generis entsteht, die auszunutzen, mit der Sonne umzugehen. 
leider abgebrochen. Nach dem Kriege be- sich auf die Architektur bezieht. Die heu- Lange Zeit ist dies vergessen worden in 
gann dann die große Welle der Dramati- tige Tendenz der Rückkehr zur diffusen dem Glauben, es auf künstliche Weise viel 
sierung, die ihren Ursprung in Amerika oder großflächigen Beleuchtung, die an- besser zu können. Sicher gab es auch wirt- 
hat und originär vom Theater, aus der dere Räume, klare Räume schafft, ent- schaftliche Gründe, das Tageslicht, das ei- 
Welt der Bühne kommt. Ganz wesentlich wickelt sich sicher zum Teil aus der Archi- nen Raum klimatechnisch oft nur belastet, 
dazu beigetragen hat die Erfindung des tektur, aber auch aus einem gewissen _herauszulassen, was im Schulbau zum Teil 
Downlights in den fünfziger Jahren. Es UÜberdruß an zu viel Dramatisierung. zu abstrusen Auswüchsen führte. Was 
waren die Amerikaner, die dieses imagi- Licht wird heute wieder selbstverständli- man heute wiederentdeckt, ist die Tatsa- 
näre Loch in der Decke entdeckt haben cher verwendet und dazu, den Raum zur che, daß man mit dem Tageslicht über eine 
und es durch die Berechnung von Reflek- Wirkung zu bringen. Dies ist auch als ein dynamische Lichtquelle verfügt im Ge- 
torkonturen, die die Leuchtdichte herab- Verdienst der Postmoderne zu sehen, der gensatz zu einem statischen elektrischen 
setzen, so manipuliert haben, daß manun- Wiederentdeckung des großen Raumes. Environment, obwohl auch dieses heute 
ter normalen Blickwinkeln das Licht nicht ganz gleich, wie man dazu steht. mit den Möglichkeiten der Elektronik, 
sieht, sondern nur in seiner Wirkung er- des Dimmens, der vielleicht auch in naher 
fährt. In diese Erfindung spielt sicherlich R Zukunft im Büroraum wirksamen Spek- 
der Zeitgeist hinein, auch eine gewisse Rückkehr zum tralveränderung flexibler geworden ist. 
Vorstellung von Warenästhetik sowie die natürlichen Licht Wie sehen nun die Veränderungen im Um- 
Erfahrung des Showbusiness. Das Down- : Hd ; KH 
m N S . . gang mit natürlichem Licht aus? Wir sind 
lighting hat ein Zurücknehmen des Rau- [st diese Entwicklung nur im Zusammen- ; ; 
: . . e heute in der Lage, durch spezielle Fenster 
mes und die Betonung der Horizontalen hang mit dem Kunstlicht zu sehen, oder Licht lt ir kö durch 
Folge. Nehmen Sie einen Raum wie bahnt sich Neues auch im Umgang mit na- icht zu fen, WE TEEN TEN COM: 
AB ser MiesimS  Buil  ärlichem Lichtan? tergesteuerte Gläser bestimmte Strahlun- 
din UMS Menilcstation N KON SChURIEH türlichem Bichtvan: gen selektieren, sie klar bis diffus werden 
Lö eh ern ın der Decke: das Licht NG nt Auch die Tageslichtarchitektur wird wie- lassen, eine diaphane Haut erzeugen, Pris- 
sichtbar, wirksam nur inder Plastizität der der phantasievoller, wobei natürlichener- men zwischen Gläsern installieren, Tages- 
Horizontalen durch steile Schatten. Dies getische Aspekte eine gewisse Rolle spie- licht umlenken, zwischen Licht und Sicht 
War der. erst Be Einfluß: der na <h Eu: len, auch der Wunsch nach Sicht und der differenzieren etc. Das Fensterglas wird in 
en N Ss EEE et mn N NEN tt vitalisierenden Erfahrung des Wechsels absehbarer Zeit für den Bereich des natürli- 
d ) die Berchler er d Se en m v von Licht. Licht ist auch Zeit; am Licht chen Lichts die gleiche Funktion ausüben 
Sn MEAN OMSCHIENEN mißt man die Tages- und Jahreszeiten. wie heute die Leuchte für das Kunstlicht, 
technik. Das diffuse, großflächige Licht 
OD 7 A n d.h. zu beleuchten, und zwar gefiltert, far- 
dagegen ist eigentlich nach den fünfziger Es gibt also in der Gegenwart eine Ten- „. ; ; N 
f . . big, flexibel zu beleuchten. Die technologi- 
Jahren vergessen worden, was zum Teilan denz, den Raum nicht mehr durch seine Ra nt 
x ; n « na N . ee. schen Anstrengungen, die sich im Verlauf 
der Verbreitung von Bildschirmarbeits- Künstlichkeit, durch seinen artifiziellen RE . en 
8 . . der letzten fünfzig Jahre auf die Entwick- 
plätzen lag. Der Bildschirm hat das Thema Charakter von der Außenwelt abzuheben, f 
. A « . lung von Lampe und Leuchte richteten, 
der ‚Darklight-Technik‘, d.h. einer Wei- sondern zu versuchen, die Außenwelt - n N 
icklunm.d Seht {ö durch das Licht, durch die Veränd ; werden sich nun auch auf den Filter zwi- 
terentwick ung des Downlightings, geför- urch das Licht, durch die Veränderungim ‚po Raum und Sonnenlicht konzentrie- 
dert; mit ihr begann die Dramatisierung Tagesverlauf wieder in das Gebäudeeinzu- 
und die Möglichkeit, Theaterbeleuchtung beziehen? D e N 
im Raum zu verwenden. =” S jese Entwicklung wurde allerdings 
Wenn ich über die zwei grundlegenden Genatırdie Transparenz kehrtzurück, der durch Überlegungen ausgelöst, die das 
vn ® Bezug Innen-Außen, auch die Sensation S 5 
Möglichkeiten des Lichteinsatzes rede . | Fenster als Störquelle sahen, denn bei al- 
; a . 2 „> des Tageslichtes; ein Hauch von Paul A ; Sa Ni 
zeichne ich immer eine ‚red line‘ und eine « en lem Bemühen, das Kunstlicht für die Bild- 
NEE rk . Scheerbart und seinen Visionen von Glas- ; ; an! 
blue line‘; die eine ist ‚hot‘, die andere ist x "Ma schirmarbeit zu beherrschen: beim Fen- 
R Cara We Kun architektur, die ja nie ernsthaft gedacht . On N RE 
‚cool‘. Die heiße Linie ist das Dramatisie- 7 ; . ster gelingt uns dies nicht. Es gibt die Mög- 
; en wurden. Die Curtain-Wall-Bauweise der ı.; ns . A 
ren, das Akzentuieren, das Bühnenhafte. Ds & 7 lichkeit, die hohe Leuchtdichte drastisch 
ds . x fünfziger Jahre arbeitete zwar mit Glas, . 41: 
Sie ist immer hart und down, entspricht im Grunde genommen jedoch eine Ar insem oder aber das Zenitlicht 
dem Prinzip des ‚Downlighting‘, des An- Sn NN nic xt BC CH über die Decke in die Raumtiefe umzulei- 
strahlens. Damit schafft man eine gewisse 0X -AATCMEKTUF. ten und zu verhindern, daß es auf den Bild- 
dramatische Atmosphäre, die aberim we- Nun gibtes einerseits die Tendenz, mit den schirm fällt. Es bestehen hier sehr intelli- 
sentlichen objektbezogen ist. Für Archi- Mitteln der Lichttechnologie jedes Gebäu- gente Ansätze, die aber ganz gewaltig in 
tekten wie Ungers, die bestimmte Vorstel- de und jeden Raum eines Gebäudes zu ei- die Fassadentechnik eingreifen und für die 
lungen von Raum haben, ist dies undenk- nem Theaterereignis zu stilisieren, ande- Zukunft ganz andere Fassaden erfordern. 
bar. Ungers versucht, über indirektes rerseits deutet sich eine Entwicklung an, die Es ist eine Frage der Phantasie der Archi- 
oder flächiges Licht den gesamten Raum Dichotomie von natürlichem und künstli- tekten, wie sie die erforderlichen Prismen 
zu definieren und ist nicht derjenige, der chem Licht zurückzunehmen, künstliches und Reflektoren einsetzen und zu welchen 
den Strahler und den damit gegebenen Licht etwa zur Unterstützung von natürli- gestalterischen Qualitäten sie diese ent- 
Fingerzeig unterstützt. Die ganze Strah- chem einzusetzen, wenn wir beispielsweise wickeln; vielleicht kommen wir auf die- 
lertechnik, die Philosophie des Anspot- an die Sonnenschaufel der Hongkong und sem Weg auch einmal zu den Glaswänden, 
tens hat ja letztendlich auch zu einer ge- Shanghai Bank denken. Sind diese unter- von denen Scheerbart geträumt hat. Inder 
wissen Art der Normierung oder Typisie- schiedlichen Konzeptionen des Umgangs Landeszentralbank in Köln beispielsweise 
rung der Architektur geführt; von New mit Licht mit Personen verbunden, verber- hat die Technik der Tageslichtumlenkung 
York bis Oberammergau gibt es den gen sich vielleicht Schulen hinter den Na- zu dunklen Raumdecken geführt, die ei- 
Strahler als Ersatzlösung und last-minute-- men Malotki, Bartenbach, Schnetz, Eng- nen einzigen großen, metallischen Reflek- 
decision für Architekten, die entweder le? tor darstellen. Dies entfernt sich natürlich 
im
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Bild Mittel ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Konkurrenz-Entwürfe für ein Rathaus in Stuttgart
4 / 2.760
Die Beiden
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welches Wort passt nicht in die Reihe: Auto grün Bus Bahn:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.