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Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1580125921904
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1580125921904_1882
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Autor:
Jaeger, Gustav
Jahrgang/Band:
Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammer
Erscheinungsjahr:
1882
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/218.4-2,1882
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 8
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Das Farbstoffregime
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)
  • Einband
  • Titelseite
  • Register
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Das Farbstoffregime
  • Zur Lehre von den Wollkrisen
  • Beitrag zur Platinlampe
  • Wolle und Tuberkulose
  • Kleinere Mittheilungen
  • Werbung
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Beilage zu Nr 11: Ueber Krankheit und Heilung
  • Einband

Volltext

e<-wli14 <= 
Wenn man einen stark concentrirten Duftstoff einathmet oder 
eine stark concentrirte flüssige Substanz verschluckt, so ruft sie folgende 
Erscheinungen hervor: Sie hat einen übeln Geshmac> resp. Geruch, das 
mit der Uhr meßbare Tempo der willkürlichen Bewegungen wird ver- 
langsamt, die Glieder haben das Gefühl der Schwere, kurz es sind 
Erscheinungen, wie sie die Müdigkeit oder der Rausch vorführt, 
die Athmung wird erschwert, inSbesondere wenn es sich um einen Duft- 
stoff handelt, das Fleisch wird weich, der Leib treibt sich auf (siehe 
auy pag. 121 dieser Nummer) und meist wird der Herzschlag schneller 
und unregelmäßiger und die Gemüthsstimmung gedrückt, traurig. Sagen 
wir es mit andern Worten, concentrirte Stoffe machen müde, 
kraftlos, sc<laff und traurig, in noch stärkerer Wirkung schließ- 
lich -- todt. 
Verdünnte Stoffe, sowohl Riech- wie Sc<metstoffe, haben 
einen angenehmen Geruch und Geshma>, wir nennen sie mit Recht 
„sein“ =. Das mit der Uhr meßbare Tempo unserer willkürlichen 
Bewegungen wird rascher, in den Gliedern hat man das Gefühl der 
Leichtigkeit und Strammheit, der Athem wird leicht, das Herz schlägt 
voll aber langsam, die Gemüthsstimmung wird heiter; kurz sie machen 
lustig, frisch, kräftig und gesund. Sie sind also Gesundheit3- 
und LebenSsstoffe , während . concentrirte Substanzen Krankheit3- und 
Giftstoffe sind. 
An dor Hand dieser grundlegenden Thatsachen ergeben sich für 
die gesundheitliche Bedeutung der Farbe folgende Hauptsäße: 
Dunkle Farben sind sc<le<hter al3 helle Farben. 
Das itt so zu verstehen: Ein und derselbe Farbstoff ist bekanntlich in 
concentrirtem Zustand dunkel, in verdünntem Zustand hell. Wenn er 
nun verdunstet und von uns eingeathmet wird, so erhalten wir von 
einer dunklen Farbe einen concentrirten Duft, von einer hellen einen 
verdünnten. Dieser Unterschied wird ganz besonders im Sommer auf- 
fällig sein, weil sich ein dunkler Farbstoff im Sonnenlicht stärker er- 
wärmt und deßhalb stärker verdunstet, als ein heller. Deßhalb sind uns 
auch dunkel gefärbte Kleider im Sommer ganz besonders lästig, sie 
versehen uns in eine heiße, „die“, beengende, ermattende Luft. 
Nach dem Obigen ist klar, daß sich ein großer Unterschied ergeben 
muß, je nachdem ein Farbstoff mehr oder weniger leicht ver- 
dunstet. Daraus ergeben sich zwei neue Sätze. 
; 2. Naturfarbe ist besser als Kunstfarbe. Bei einem 
naturfarbigen Haar sizt die Farbe, wenn eine solche überhaupt vor- 
honor ut, nicht an der Oberfläche, sondern entweder ist nur das innere 
ark des Haares gefärbt, oder wenn auch die Haarwand, die aus 
vielen sehr kleinen spindelförmigen Zellen zusammengesetzt wird, gefärbt 
ist, so sibt der Farbstoff im Centrum jeder Zelle, während die Rinden- 
schicht der Zelle farblos ist, Hievon kann sich jeder durch die mikro- 
skopische Betrachtung eines durch Schwefelsäure in seine einzelnen Zellen 
aufgelöSten schwarzen Roßhaars überzeugen. Bei dem künstlich ge-
	        

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