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Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)

Collection Object

Persistent identifier:
1580125921904
Title:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Place of publication:
Stuttgart
Regularity of issue:
18XX
Structure type:
Periodical
Collection:
Periodicals
License:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Collection Object

Persistent identifier:
1580125921904_1882
Title:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Author:
Jaeger, Gustav
Volume:
Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12
Publisher:
W. Kohlhammer
Year of publication:
1882
Language:
german
Structure type:
Volume
Physical location:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Shelfmark:
XIX/218.4-2,1882
License:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Collection:
Periodicals

Collection Object

Title:
Heft 8
Structure type:
Issue

Collection Object

Title:
Wolle und Tuberkulose
Structure type:
Article

Contents

Table of contents

  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)
  • Cover
  • Title page
  • Register
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Das Farbstoffregime
  • Zur Lehre von den Wollkrisen
  • Beitrag zur Platinlampe
  • Wolle und Tuberkulose
  • Kleinere Mittheilungen
  • Advertising
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Beilage zu Nr 11: Ueber Krankheit und Heilung
  • Cover

Full text

121 
nach beendetem Vortrag nach Ihrer Anleitung Mittheilung von der 
Döbereiner Lampe machte. 
Am auffallendsten bei diesem lezten Unwohlsein war mir der 
Umstand, der mir bei meiner vegetarianischen Lebensweise noch nie passirt 
war, nämlich daß ich Verdauungsstörungen empfand. Der Leib war 
aufgetrieben und schmerzhaft, in den Gedärmen- rumorten die Gase fast 
überlaut. So wie der Platindraht zu glühen anfing, nahmen die 
Schmerzen und das Poltern im Bauche ab. Die Aufgetriebenheit blieb 
wohl noch bestehen, war aber weniger unbequem, und als ich im Freien 
war , entwichen die Gase ganz geruchlos. J< bin sehr geneigt, diese 
Wirkung dem glühenden Platindrahte zuzuschreiben. = 
Taß ich ob meiner vom Gewöhnlichen sehr abweichenden Jäger- 
traGt-Gier anfänglich vielen Spöttereien u. s. w. ausgesezt war, brauche 
ich wohl nicht erit sonders * 1 betonen, obgleich Jedermann findet, daß 
die Tracht sehr kleidsam i<. Dies fand auch mein Chef, dem seines 
Reißens8 wegen von seinem Hausarzt Dr. J. die Wolle empfohlen war, 
der sich aber noch nicht reht dazu entschließen kann. =- JI schließe, 
indem ich mir erlaube, mein jüngstes Conterfei beizulegen, mit der 
Versicherung, daß ich niemals der Wolle untreu werden will. 
Ihr hochachtungsvoll ergebenster 
St., 28. März 1882. H. M. 
Wosle und Tuberkulose. 
Bericht von F. Sc. in A. (Sachsen). 
Kochgeehrter Herr Professor! Im Oktober 1879 erkrankte ich 
an  * „äng2. Vom Januar 1880 bis Mai 81, mit Unterbrechung 
der . „mmormonate Juni, Juli, August 1880, habe ich die Kur in 
Dav.» “7165 und mich während des dortigen Aufenthalts troß 
au „bers ziemlich wohl befunden. Nach Ausspruch des bekannten 
: 2 Davos wäre meine rc<hte Lu“ 5e bis zur .. Rippe infiltrirt, 
t „rationen aber nicht zusammenhäagend, jedoch entzündliche Pro- 
„anden. Auf der Spike der linkea Lunge wäre noch ein kleiner 
“ vorhanden. = Za den lezten 3 Monaten meines Davoser 
u18 stellten sich bei mir Anfangs vereinzelte Kongestionen nach 
err: - „m, später wracen dieselben taglich in ven Nachmittagsstunden, 
öl „eeremal des Tages jedeSmal mit jo großer Heftigkeit auf, 
du. „.q<tben häufig 3--4 Stunden anhielten und die. größte Gefahr 
v“2ganden war. Dagegen war nichts zu thun, als fortwährende starke 
Ei8uwschläge auf Kopf und Brust, die mir Erleichterung brachten. Herr 
Dr. 1. erflärte dieses Leiden für Herzfehler, später aber als ein 
Nervenleiden höchster Art und rieth zur sofortigen Abreise des Höhen- 
klimas wegen. In Weesen a. Wallensee, woselbst ih zur Nachkur hin- 
geschickt wurde, ging es mit den Kongestionen etwas besser; sie trate 
seltener auf, doh stellte sich bald Fieber ein, welches immerfort zwisch 
38--39,5 * schwankte. Während der lezten 3 Monate hatte me
	        

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