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Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1580125921904
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
XIX/218.4
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1580125921904_1882
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Autor:
Jaeger, Gustav
Jahrgang/Band:
Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammer
Erscheinungsjahr:
1882
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/218.4-2,1882
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 10
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Aus Briefen von Wollenen
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)
  • Einband
  • Titelseite
  • Register
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Die gegürteten Lenden
  • Die Behandlung der Säuglinge
  • Aus Briefen von Wollenen
  • Kleinere Mittheilungen
  • Werbung
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Beilage zu Nr 11: Ueber Krankheit und Heilung
  • Einband

Volltext

=- 454. - 
lederne Reithosen, wohl aber Normalhemd, Ro> und Hut. Das Bett 
ist b18 auf die Matraße rein wollen (Kissen aus Flanellbarchet und 
Flanellüberzug mit Flaumfüllung) und bekommt mir seit einem Jahre 
ausgezeichnet, indem ich geistig und körperlich jeden Morgen mich er- 
munterter und erfrischter fühle, als es früher der Fall war. Vorüber- 
gehender Mangel an Wäsche und die Sucht des Experimentirens ließ 
mich fürzlich einen seit Jahren im Kasten liegenden Papierkragen an- 
ziehen, der mich während der vorletzten kalten Maiwoche nicht im 
mindesten körperlich beeinflußt hat. Als ich aber an einem Nachmittag 
bei körperlicher Arbeit heftig shwißte und dabei die. Vorsicht außer 
Acht ließ, den Kragen abzulegen, erhielt ih plößlich Abends in einem 
hohlen Zahn heftige Schmerzen, verbunden mit einer Anschwellung des 
Backens. Die Sache wurde unerträglich, bis ich mich ins Bett legte, 
den Kragen auszog und mich tüchtig in die wollenen De>ken wicelte. 
Der Schmerz ließ sehr rasch nach, während die Geschwulst in demselben 
Maße zunahm und ich schlief allmälig ein. Am andern Morgen war der 
Backen noch sehr geschwollen, der Zahn bei Berührung empfindlich. 
I<h gurgelte Creosotwasser, was mir eine sehr in die Augen fallende 
Linderung brachte, legte Normalkleidung sammt Caschmirkragen an, rieb 
den Backen mit Campher - Terpentin - Spiritus ein, und am selben 
Vormittag war am Backen nichts mehr zu sehen, nach 24 Stunden 
war das Gefühl einer stattgehabten Geschwulst verschwunden. Waren 
es wohl specifische Giftstoffe des Kragens oder nur. angesammelte 
Duftstoffe desselben, welche da gewirkt haben? (Letzteres! Jäger.) 
Schwikßen, Duftstoffentwilung, Einathmung, Afficirung eines 
schwachen Körpertheiles (des hohlen Zahnes), rasche Beseitigung des 
Duftstoffes im Wollbett und in der Wollkleidung, alles, glaube ich, 
liegt hier klar vor Augen. Von Erkältung war keine Rede. 
Erlauben Sie, verehrter Herr, noh die Mittheilung, daß ich diesen 
Winter auch bei der langen Luftdruckssteigerung nur geringe catarrha- 
lische Affektionen erdulden mußte. Zu einer Zeit, als unsere An- 
stalt8zöglinge der Reihe nach von den überall stationären Halsübeln 
dur<seucht wurden und ich selbst im Hals etwas empfindlich wurde, 
bekamen mir Gurgelungen und Hinaufschnupfen in die Nasenhöhlen 
von Creosotwasser (3 Tropfen auf '/, Liter Wasser) sehr gut. I< 
habe das Wasser sogar öfters geschluckt, ohne Schaden. Die Sache 
wurde mir zar Gewohnheit, und ich verbinde damit jetzt stets Morgens die 
Zähne- und Mundreinigung, ziehe von dem Creosotwasser so viel in die 
Nase hinauf, daß ein Theil in die Mundhöhle gelangt, worauf ich 
mich jedesmal unendlich behaglich fühle, und noh nie hatte ich ein solches 
Gefühl von absoluter Reinheit und Athemlust. Die Schleimabsonderung 
in der Nase bleibt sich stet8 gleihmäßig normal. Da Creosot sich sehr 
rasch verflüchtigt, ist jeder Carbolgeruch bald verschwunden, und eben 
vermöge ihrer raschen Verflüchtigung gelangen die Gase in alle Winkel 
u: Labyrinthe der Nasenhöhle, und es findet eine gründlihe Des- 
nfection dieser Catarrhhöhlen statt. Da auch der Wollene bekanntlich
	        

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