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Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1580125921904
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Signatur:
XIX/218.4
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Band

Persistenter Identifier:
1580125921904_1882
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Autor:
Jaeger, Gustav
Jahrgang/Band:
Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammer
Erscheinungsjahr:
1882
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/218.4-2,1882
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 2
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Eine Krankheits- und Heilungsgeschichte
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)
  • Einband
  • Titelseite
  • Register
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Eine Krankheits- und Heilungsgeschichte
  • Das Wesen der Krankheit
  • Kleinere Mittheilungen
  • Werbung
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Beilage zu Nr 11: Ueber Krankheit und Heilung
  • Einband

Volltext

1 
und blieb auf, troßdem im Sonnen und Sterne vor meinen Augen 
tanzen sah. Am folgenden Tag, als meine Kameraden mich todt 
wähnten, schleppte ih mich nach dem Badhaus und nahm ein warmes 
Bad. Welche Linderung! 
-Al3 die Luft wärmer zu werden anfing, suchte ich das Sonnen- 
licht auf und blieb lange Stunden im Freien, das Fieber wich aber 
noc< immer nicht. Am 24. Juni hatte ich einen so heftigen Anfall 
mit nachfolgendem Schwitzen, daß ich 7 Nachthemden in zwei Stunden 
durhnäßte und mich endlich, da mein Vorrath zu Ende war, in einen 
Filz einwickeln mußte. J< nahm dann warme Bäder in Helsingborg 
und ging später na; dem Badeort Ramlösa, wo ich wieder meinen 
früheren Arzt traf, der erstaunt war, mich lebendig zu sehen und mir 
wöchentlich zwei warme Bäder mit Kreuznachersalz verordnete. 
Im August stellte mich derselbe einem Kollegen vor mit den Worten : 
„Niemals habe ich einen Menschen gesehen, der so krank gewesen 
ist wie Kandidat L. und der sich wieder erholt hat. Es ist nur der 
Wille zum Leben, der ihn erhalten hat.“ 
Vielmal3 habe ich mich über diesen Ausdruck „Willen zum Leben“ 
gewundert. Jeßt, nachdem ich Jägerianer geworden bin, weiß ich, 
warum ich, menschlich zu reden, habe leben können. 
Vom September 75 bis September 76 hielt ih mich in Smoland 
auf, frei vom Wechselfieber, die Kräfte in stetiger Zunahme und ziem- 
lich gesund. So blieb es, bis sich im April 1880 täglich mehrmaliges 
Hämorrhoidalbluten einstellte. Mein Arzt verordnete Klystiere. Am 
14. August war das Bluten zu Ende, aber seitdem -- ein ganzes Jahr 
lang -- habe ich ohne Klystiere keine Oeffnung. Das Wechselfieber blieb 
1880 aus. 
Am 15. Februar 1881 stellte sich das Wechselfieber neuerdings 
sehr stark ein. Mein Arzt sagte, daß ich Chinin in Menge einnehmen 
müßte, andernfalls müßte ich dießmal sterben. Chinin wurde ein- 
genommen -- aber es half nicht. Da dachte ich an Jtalien -- kaufte 
mir eine Badewanne, nahm zu Hause heiße Bäder (44 * Celsius) und 
wickel.e mich nach dem Bad in einen Filz. Nach 3--4 Bädern war 
das Fieber gebrochen und ich konnte wieder aus8gehen, das erste Mal 
nac einem Monat. Alsdann begann ich täglich ec<hauffirend zu pro- 
mew.en und trieb es so weit, daß ich ohne die geringste Ermüdung 
12 Kilometer gehen kann. Wöchentlich nahm ich ein warmes Bad. 
Von dem Chinin hatte ich aber einen schweren Magenkatarrh bekommen 
und dagegen wurde eine Marienbaderkur zu Hause verordnet. Trokßdem 
ohne Klystier keine Oeffnung. 
- Seit dem Jahr 1867 habe ich täglich um die Mittags- 
zeit heftiges Kopfweh gehabt und vermuthe deßhalb, daß mich 
seit dieser Zeit ein schleichendes Fieber niemals verlassen hat. (Halte 
ich nicht für unwahrscheinlih. Jäger.) 
- Ende August 48814 las ich in einer Zeitung die Ankündigung 
der schwedischen Uebersezung Jhres Buches. I< kaufte es, las und 
Zu
	        

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