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Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1883, Bd. 2, H. 1/15)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1883, Bd. 2, H. 1/15)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1580125921904
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1580125921904_1882_83
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Autor:
Jaeger, Gustav
Jahrgang/Band:
Jg. 1883, Bd. 2, H. 1/15
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1883
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/218.4-2,1883
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 9
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Zur Abwehr.
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1883, Bd. 2, H. 1/15)
  • Einband
  • Vorsatz
  • Titelseite
  • Chronologische Übersicht
  • Alphabetisches Sachregister
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Die Hygieneausstellung in Berlin.
  • Zur Abwehr.
  • Der Kniebistag.
  • Nachrichten und Mitteilungen
  • Werbung
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Heft 13
  • Heft 14
  • Heft 15
  • postscript
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

15: 
Ein anderer Normalartikel , dessen Auftauchen Staub aufgeworfen 
hat, ist der Schirm. Hierüber Folgendes: 
Von Herren wie Damen, die länger in ver Wolle waren, habe ich 
Mittheilung darüber , daß sie keinen Strohhut mehr tragen können, die 
einen erklären ihn für lästig, ekelhaft, und solche, die früher an Kopfweh 
gelitten haben, gegen das kein Arzt helfen konnte und die ich durch 
das Wollregime befreit habe, erklären mir, daß sich ihr Kopfweh wieder 
zeige, wenn sie einen Strohhut aufseßen. So gut sich ein Krankheitsstoff 
in einen Strohhut hineinsehen kann over in Polstermöbel oder in 
eine Tapete, kann er sich auch in einen Schirm hineinziehen, der bei 
uns im Zimmer in unserer Atmosphäre steht, den wir mit den Händen be- 
rühren und in welchen unsere senkrecht aufsteigende Körperausdünstung, 
wenn wir ihn über uns tragen, so gewaltig hineindringt, daß es uns unter 
Umständen angst und bange werden kann, eine Erfahrung, die gewiß schon 
viele ver Leser gemacht haben. 
Wenn der Geruch eines im Zimmer stehenden Blumenstraußes einem 
empfindlichen Menschen Kopfweh bereiten, das Gift in einer Tapete eine ganze 
Familie krank machen kann, ist es da wunderbar, wenn ein Sonnen- oder 
Regenschirm, der Selbstgift oder Fremdgift enthält, einem auch nur mäßig 
nervösen Menschen Unbehagen oder gar Schnupfen, Husten, Kopfweh, wenn 
auch nur vorübergehend, erzeugt. Weiter: 
Daß ein gifthaltiger Schirm stinkt, ganz besonders wenn er naß 
wird, kann jeder riechen, der eine Nase hat und die Wollenen gehören zu 
den Leuten, die eine ganz besonder3 feine Nase haben resp. bekommen und 
demgemäß diesen Uebelstand eines falschen Schirms sehr deutlich merken, 
sollen diese einen verstunfenen Schirm in der Hand tragen, wenn man ihnen 
ebensogut einen wohlriechenden offeriren kann ? 
Endlich: Was sind meine persönlichen Erfahrungen mit dem Schirm? 
Ich war von jeher ein Feind ves Schirmtragens, mir fehlte es, wie 
ich meinte, an Luft. Als ich das Wollregime annahm, war ich unter an- 
derem auch darüber froh, daß ich der Gesundheit wegen keinen Schirm mehr 
zu tragen brauchte. Nun wird miy der „Wollschirm“ präsentirt und siehe 
da: jeht erst wird mir klar, warum ich früher das Schirmtragen perhorres- 
cirte = unter vem naturbraunen Wollschixm ist es mir ganz behaglich, wäh- 
zend ich unter meinem alten schwarzen Schirm das gleiche Unbehagen ver- 
jpüre, wie früher. I< bin deßhalb für mich jeht glü>lich, denn es gibt 
eben Situationen, wo es ungeschickt ist, wenn man pudelnaß ist. Anderen 
wird es wohl ebenso gehen. 
Das ist die eine Seite der Sache, die ich ebensogut an den Sexr- 
vietten und Tischtüchern illustriren könnte, die andere ist folgende: 
Diejenigen, die sich am eigenen Leibe überzeugt haben, daß baum- 
wollhaltige und giftfarbige Kleider schädlich sind , wollen einfach bei allem, 
was sie in dieser Branche gebrauchen, sichere Bezugsquellen für 
reine Waaren und meine Garantie dafür haben, und das ist gar tein 
Wunder, wenn man. so wie ich fast tagtäglich erfährt, wie absolut unzu- 
verlässig in dieser Nichtung selbst die als rein wollen ausgebotenen gewöhn- 
lichen derartigen Artikel sind. . 
Es ist ganz falsch, wenn man glaubt, solche Konzessionirungen von 
neuen Artikeln seien veranlaßt durch Offerte von Geschäftsleuten, die etwas 
verdienen wollen; im Anfang war von solchen Offerten gar keine Rede, und 
wenn jebt solche kommen, so weise ich sie zurük. Der Anstoß geht immer
	        

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