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Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1883, Bd. 2, H. 1/15)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1883, Bd. 2, H. 1/15)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1580125921904
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1580125921904_1882_83
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Autor:
Jaeger, Gustav
Jahrgang/Band:
Jg. 1883, Bd. 2, H. 1/15
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1883
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/218.4-2,1883
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 10
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Nachrichten und Mitteilungen
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1883, Bd. 2, H. 1/15)
  • Einband
  • Vorsatz
  • Titelseite
  • Chronologische Übersicht
  • Alphabetisches Sachregister
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Das halbe Wollregime.
  • Eine Dame über Herrenkleidung.
  • Farbstoffwirkung.
  • Berichte Wollener.
  • Nachrichten und Mitteilungen
  • Werbung
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Heft 13
  • Heft 14
  • Heft 15
  • postscript
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

-<- 173. <== 
„Unter dieser Tunica trugen die Männer häufig noch ein Hemd; beide 
Gewänder waren von Wolle; leinene Hemden kamen erst im vierten Jahrhundert 
nach Christus in Gebrauch. Für das Haus genügte diese Kleidung ; zum Aus- 
gehen zog man, wenigstens in der früheren Zeit, regelmäßig die Toga an, das 
eigentliche römische Nationalkleid =. Diese Toga war ein weißes wollenes Tuch, 
elliptisc<; zugeschnitten.“ 
J< danke dem Herrn Einsender für diese erste authentische Notiz, 
denn es war mir bisher nur im Allgemeinen bekannt, daß die alten Rö- 
mer „Wollene“ waren, wie Griehen und Juden, und ich knüpfe daran 
nur no<h die Bemerkung: Mit welcher Stirne können die „Wasserpanscher“ 
behaupten, die reine Wolltrac<ht führe zur Unreinlichkeit Angesichts der 
Thatsachen, daß die Römer, welche das Badewesen auf einen Höhe- 
punkt entwickelt haben, der alles Heutige hinter sich läßt, „Nein-Wollene“ 
waren, weiter, daß bei den gleichfalls wollenen alten Griechen das 
Baden regelmäßig geübt wurde, und bei den ebenfalls wollenen Juden 
regelmäßige Reinigung5bäder religiöse Vorschrift waren. 
Daß das Baden und Tuschen in Verbindung mit nachheriger Ein- 
fettung des Körpers =- aber nur mit dieser =- oder mit Anfeuchtung 
der Unterkleider den Wollenen sehr gut thut, bestätige ich auch in diesem 
Sommer an mir und den Meinigen. Die Einfettung war auh bei 
Griechen, Römern und Juden obligat. 
Hautschmuß. (Mitgetheilt von Herrn A. Z.) JI< bestätige Ihnen 
Folgendes: Jn meiner alten gemischten Kleidung seßten sich bei mir, wie 
wohl bei allen Nichtwollenen, an den Beinen stets rasc< Schmußplatten an, 
die mich zu Waschungen zwangen. Jn der reinen Wollkleidung verlor sich 
das ganz. Wie Sie wissen, bin ich durch mein noch nicht ganz beseitigtes, 
sondern nur gebessertes Leberleiden der Krisen wegen gezwungen, zeitweilig 
unter Belassung der rein wollenen Oberkleidung wieder zu baumwollener 
Unterkleidung zu greifen; hiebei zeigt sich nun jedesmal wieder eine Ten- 
denz der Haut Schmuß anzusetßen, aber lange nicht mehr in dem früheren 
Maß, ganz entsprechend dem Umstand, daß ich mich jetzt viel wohler fühle, 
als zu der Zeit, wo auch meine Oberkleidung „gemischt“ war. 
Aus Amerika. Sehr geehrter Herr Professor! Mit großer Freude 
habe ich seit meines amerikanischen Aufenthalts den Lauf und die Ver- 
breitung Jhrer Lehre, speziell Jhrer Normalkleidung, verfolgt, um so mehr, 
als. auch in letzter Zeit amerikanische Zeitungen öfters eingehender über 
die Sache geschrieben haben und es keinem Zweifel unterliegt, daß in 
kurzer Zeit Ihre Lehre auch in diesem Lande vollständige Anerkennung 
und Erfolge finden wird. 
Sie kennen das Klima der Vereinigten Staaten: drü>kend heiße 
Sommer und streng kalte Winter, dabei heftiger und plößliher Wechsel 
der Temperatur und Windrichtung. Zst nun der Segen der Normalkleidung 
schon für das mehr gemäßigte Deutschland unermeßlich, so ist sie für ein 
Land wie unseres geradezu unschäßbar, denn sie ist das einzige Mittel, um 
die zahllosen Krankheiten, welche das Umschlagen der Jahreszeiten und der 
täglichen Temperatur hier hervorbringt, von Grund aus zu bekämpfen. 
Wenn Sie eine amerikanische Zeitung zur Hand nehmen, so werden 
Sie über die Menge von Shwindelannoncen und Geheimmitteln staunen, 
welche hier die Leute gegen Erkältungskrankheiten u. s. w. anzuwenden 
pflegen? natürlich ohne irgend Jemand wetter- und seuchenfest machen zu 
önnen.
	        

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