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Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1883, Bd. 2, H. 1/15)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1883, Bd. 2, H. 1/15)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1580125921904
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1580125921904_1882_83
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Autor:
Jaeger, Gustav
Jahrgang/Band:
Jg. 1883, Bd. 2, H. 1/15
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1883
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/218.4-2,1883
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 11
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Laie und Fachmann.
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1883, Bd. 2, H. 1/15)
  • Einband
  • Vorsatz
  • Titelseite
  • Chronologische Übersicht
  • Alphabetisches Sachregister
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Laie und Fachmann.
  • Vom Geruchssinn.
  • Der Blumenduft.
  • Nachrichten und Mitteilungen
  • Werbung
  • Heft 12
  • Heft 13
  • Heft 14
  • Heft 15
  • postscript
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

= 4485 = 
„Bettenkofer fand in einem behaglichen? Wohnzimmer 0,54--0,7 Pro- 
mille Kohlensäure, während er sie in übelriechenden sc<lecht ventilirten 
Krankenzimmern zu 2,4 Promille = in Schulzimmern zu '7,2 Promille (also erst 
3/4 Prozent) bestimmte. Dieser an sich selbst im schlechtesten Falle (Schulzimmer!). 
no< absolut niedrig zu nennende Kohlensäuregehalt der Luft ist an sich nicht 
im Stande, die Gesundheit zu beeinträchtigen. Wir empfinden, wenn auf 
<hemisc<em Wege reine Kohlensäure in derselben Quantität entwidelt 
und der uns umgebenden Luft beigemischt wird, keinerlei Belästigung. 
Wir verspüren dagegen eine solche sogleich dann, wenn “die eingeschlossene Luft 
in Folge des. Aufenthalt3 von Menschen einen nur minimal gesteigerten 
Kohlensäuregehalt zeig. E38 ist nicht die Kohlensäure: selbst, 
welche uns eine eingeschlossene Luft unbehaglich macht; es thun 
da38 die durch die Rejpiration und Perspiration des Mensc<hender 
Luft außer Kohlensäure noh beigemishten anderen flüchtigen 
Stoffe (also das wa3 ich „Düfte“ nenne, Jäger): Wasserstoff (sehr unschäd- 
lich! Jäger) Kohlenwasserstoff, Shwefelwasserstoff, Ammoniak, Weingeist aus 
alkoholischen Getränken, flüchtige Fetttsäuren 2x. Da es nicht gelingen würde, 
diese minimalen Stoffmengen mit “der für quantitative Vergleiche erforderlichen 
Schärfe zu bestimmen, so kann uns nac< Pettenkofer's Vorgang die Kohlen- 
säure, wenn durch Athmung der Luft beigemischt, ein Maaß abgeben: für 
den Grad der Verunreinigung.“ 
Also die Anschauung, daß Kohlensäure die Ursache der Luft- 
verderbniß sei, ist fals<, und daß das gleiche von der andern An- 
s<hauung, die Ursache der Verderbniß sei zu geringer Sauerstoff- 
gehalt, gilt, können die Herren Dr. Aßmann und Paulsen auf 
pag. 538 finden. Dort heißt es: 
„No<h bei 44,8% 0 Sauerstoffgehalt sind die Athembewegungen 
ganz regelmäßig. Da bei dem Menschen der Sauerstoffgehalt in der 
AuZathmungsluft zwischen 44 und 18% schwankt, so genügt dieselbe 
Luft also noh weiter zur normalen Erhaltung des Lebens.“ 
Dem füge ich das in jedem Conversationslexikon enthaltene zu- 
erst von Ramon Torres Munos de Luna gemadte Experiment bei: 
Die Luft eines gebran<hten dunklen Sclafzimmers enthielt vor der 
Ventilation 20,42 */o Sauerstoff, na< der Ventilation 20,64"/0, also 
der ganze Unterschied zwischen frischer und verdorbener Luft war nur 
0,22 %/0 Sauerstoff, während der Mensch noch bei einer Verminderung 
von 50 ungehindert athmet. 
Also, wenn es die Herrn Universitätsgeshulten so schwer an- 
fommt, bei mir in die Schule zu gehen, so bitte ich sie, die Com- 
pendien ihrer Lehrer etwas genauer zu studiren, dann werden sie 
unschwer finden, daß bei der Luftfrage und der Perspirations- 
frage das Punctum Saliens nicht die leicht kontrolirbaren Massen- 
stoffe wie Kohlensäure und Wasserdampf, sondern jene =- wie Ranke 
sagt =- minimalen der quantitativen Analyse sich entziehenden, der 
Nase dagezen sehr zugänglichen (siehe Ranke 552) Stoffe sind 
und diese heißt man „Düfte“, und wenn sie stinken, heißt man sie 
„Ekelstoffe“, und wenn die Kleidung eines Menschen stinkt, dann lebt 
er in verdorbener Luft, wenn auch die Außenluft noch so schön ist.
	        

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