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Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1580125921904
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1580125921904_1884
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Autor:
Jaeger, Gustav
Jahrgang/Band:
Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1884
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/218.4-2,1884
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 6
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Mein Vortrag in Würzburg am 14. Mai 1884
Autor:
Jäger, Gustav
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1889, Bd. 8, H. 1/12)
  • Einband
  • Titelseite
  • Chronologische Uebersicht
  • Alphabetisches Sachregister
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

202 - 
verständlich sind es junge, frische, fesche Frauen und Mädchen, an 
denen er mit besonderer Liebe herums<hnuppert, So. erklärt er zum 
Beispiel im Roman „Ventre de Paris“, daß die blonde Claire um 
sich einen fris<en Duft verbreite, wie er aus Scilfrohr und See- 
rosen emporzusteigen pflegt. Die sc<höne Wursthändlerin Lisa riecht 
stet8 nach fettem Fleisc<, während ihrer temperamentvollen Rivalin 
ein Geruch wie von einem appetitlichen, gewürzten Seefisch entströmt. 
Cadine, das verhätschelte Kind der Halle, riecht angenehm vom Kopf 
bis zu den Füßen wie ein lebendes, warmes Blumenbouquet, und 
aus den Röcken der Sariette entströmt ein kräftiger Pflaumengeruch, 
während ihr Halstu<ß nach Erdbeeren riecht. Daß aber aus Zolas 
Romanen zumeist eine betäubende Fülle widerwärtiger Gerüche auf 
uns eindringt, ist bekannt, und seine Nase muß sehr gut gelaunt 
sein, wenn sie, wie in den angeführten Beispielen, liebliche Düfte 
v2: ürt..: Professor Bernard, der ein unbedingter Bewunderer 
Zol "3 ist, findet aber einen besonderen Vorzug in Zolas Romanen 
gerad“ darin, daß er die Eindrücke seiner Nase in so klarer und 
umfassender Weise wiederzugeben vermochte. Die Sache selbst er- 
klärt Professor Bernard folgendermaßen: Der Duft ist gleichsam 
die subtile Secle der Dinge. Jedem Körper entströmt eine Fülle 
von riec<hbaren Atomen, die uns schmeichlerisch gefangen nehmen oder 
unangenehm verühren. Diese Ausströmungen wirken unablässig auf 
unsere Nasen . sie dringen in uns ein und üben ihren Einfluß auf 
uns aus. Sie reden zu uns in einer Sprache, welche der Geist 
nicht immer begreift, die aber unsere Sinne vortrefflich verstehen: 
eine dunkle geheimnisvolle Sprache, die allerdings nicht in klare 
Gedanken, wohl aber in Empfindungen, Erregungen, in Wünsche 
und in Gefühl... der Abnc'aun3 und Zuneigung sich auflöst.“ 
Nun, in diesem Ausypru«) von Professor Bernard hat meine 
Seelenlehre eine Zustimmunn »efunden, wie sie in dieser AuSsdehnung 
nach Tiefe und Breite auch m „zrankreich noch nicht dagewesen ist, die 
aber von Frankreich aus drei Gründen erwartet werden durfte: 1. weil 
ein Volk, das für „riechen“ und „fühlen“ nur Ein. Wort (sentir) be- 
sitt, leiht zur Erkenntnis gelangen wird, daß erstens die „sentiments* 
gerochen werden können und zweitens, daß man die Gerüche nicht bloß 
riecht, sondern daß sie nebenbei infolge der Einatmung „sentiments* 
erzeugen; 2. weil den Franzosen die Prüderie nicht bei seinen Forsch 
ungen. hindert; 5. weil die französische Wissenschaft nicht von der 
Scolastik geknevclt ist. 
- „Die Nase, dieses Stiefkind de8"menshlichen Antlißes, ist älso 
nunmehr in ihre Rechte eingesebt. Sie hat eine viel größere 
Mission zu erfüllen, als man bisher glaubte. Sie ist in der ge- 
heimen Werkstätte des Dichter3 ein bedeutsamer Faktor. Wir haben 
bis jeht einen Menschen nach seinen Thaten beurteilt. Das ist eine 
umständliche und schwierige Arbeit, die in den meisten Fällen mit
	        

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