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Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1580125921904
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1580125921904_1884
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Autor:
Jaeger, Gustav
Jahrgang/Band:
Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1884
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/218.4-2,1884
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 8
Strukturtyp:
Ausgabe

Artikel

Titel:
Gedanken eines pr. Arztes bei Lektüre dieser Bücher [über die Homöopathie]
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)
  • Einband
  • Titelseite
  • Chronologische Übersicht
  • Register
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Unsere Zeitungen
  • Nachtrag zum Kniebistag
  • Das Anthropin
  • Zur Nationaltrachtfrage
  • Gedanken eines pr. Arztes bei Lektüre dieser Bücher [über die Homöopathie]
  • Kleinere Mittheilungen
  • Beilage: Mein Lebenslauf
  • Werbung
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

-- 194 - 
Manne nicht verlangen, daß er in den ersten Jahren seiner Praxis solch ketzerischen 
Richtungen Toleranz entgegentrage, Aber gottlob habe ich mir den Bli doch 
nie so trüben lassen, daß ich mich selbst gefragt, sollte denn nicht auch auf 
gegnerischer Seite ein Körnehen Wahrheit vorhanden und sollte es denn nicht 
praktisch gleichwerthig sein, als ob ic< meinen Patienten auf dem Wege der 
Allopathie oder der Homöopathie oder mittelst eines Hausmittels der Heilung 
entgegenführe, wenn ich ihm überhaupt nur helfen kann ? Wie viel Unheil hat 
doch dieses Herumreiten auf „Schulweisheit“ schon angestiftet! 
Nach dem Grundsatz : prüfet alles und das Beste behaltet, habe ich in 
letzter Zeit auch Anthropinkügelchen angewendet und kann von Anthropin Nr. 1 
sagen, daß dasselbe u. A. einem mir bekannten, in der Mitte der 30ger Jahre 
stehenden, kräftigen Manne, der manchmal an verstimmten Magen leidet, wie er 
von schlechtem Bier oder verschiedenerlei , niht zusammenpassenden Speisen her- 
rührt, dreimal alsbald so gut gethan, daß ich ihm einen Eylinder habe bestellen 
müssen. J< beabsichtige daher fortzufahren, dieses und die in ihrer Zusammen- 
sehung und Anwendungsweise ähnlichen homöopathischen Mittel in den Kreis 
meiner Prüfung hereinzuziehen, unbekümmert um die Anfechtungen, die keinem 
erspart bleiben, der, wenn auch auf Grund seiner Ueberzeugung jeine Meinung 
modifizirt, seinem Handeln eine andere Richtung gibt. Erleichtert wird letteres 
in diesem Falle dadurch, daß uns Jäger aufgede>t hat, wie und daß diese 
homöopathische Nichtse wirken. Wer bisher daran gezweifelt, dem konnte es am 
Ende nicht verübelt werden, aber wer auch ferner sich in der Thomasrolle gefällt, 
nachdem die Sache auch mathematisch (<ronoskopisch) nachweiSbar sich heraus- 
gestellt, der wird dem Vorwurf eitlen Pharisäerthums und dem Schisal, mit 
der Zeit kalt gestellt zu werden, nicht entgehen können. =- Lassen sich mit dem 
Anthropin ähnliche Erfolge erzielen, wie mit der Wolle, so steht demselben eine 
glänzende Zukunft bevor. I< darf vielleicht in Betreff letzterer erwähnen, daß 
ich nach keinem Sommer, wenn die Temperatur so hohe Grade erreicht hatte, 
wie in den ersten zwei Drittel des letztverflossenen Monats, mich jede Nacht 
eines so ruhigen, erquienden Schlafes erfreute, wie dieses Jahr, zwischen 
Kameel- und Schafwollde>e eingebettet =, daß ich nach keinem Sommer in den 
Nachmittagsstunden zwischen 1 und 5 Uhr mit so freiem, uneingenommenem 
Kopf arbeiten konnte, wie in den Wochen dieses Heumondes, daß meine Schweiß- 
absonderung und mein Durstgefühl sich gegen früher wesentlih vermindert, und 
der Schwellenwerth des Zornes erheblich höher gelegt worden. 
Auf der andern Seite kann ich mich nicht entschließen, nun gewisse sog. 
allopathische Mittel wie Tannin, Chinin, Opium u. s. w., welch letzteres, neben- 
bei gesagt, in der Psychiatrie als „wahrhaft spezifisch gegen Angst und ängst- 
liche Aufregungszustände“ (Krafft-Ebing) geschäßt wird, die ich schon so und so 
oft erprobt gefunden habe, über Bord zu werfen! Ob 3. B. ol. trbuth. erud. 
innerlich von der Homöopathie angewendet wird, weiß ich nicht; aber letzten 
Winter hat mir das Oel, in Milch suspendirt, hartnäckige eitrige Bronchitiden 
so unzweifelhaft vertrieben, daß ich es jederzeit wiederholen werde, so lange mir 
nichts Besseres bekannt. Oder ein anderer Fall: ein mir bekannter homöopath, 
Arzt hat einmal in den in Württemberg erscheinenden homöopath. Monatsblättern 
ein abfälliges , ganz allgemein gehaltenes Urtheil über die Karbolbehandlung 
abgegeben. Je nun, es ist wahr, die Karbolbehandlung leistet nicht immer und 
nicht alles, was man manchmal von ihr verlangt und bei Panaritien, die ich 
sonst mit allen möglichen modernen und modernsten Verbandwässern behandelt, 
empfehle ich schon seit geraumer Zeit das mindestens ebenso gut wirksame, aber, 
wenigstens für meine Patienten , bequemere und billigere Kamillentheebad, 
mehrmals täglich. Allein wird deswegen jemand einen Stein gegen mich auf- 
heben, wenn ich heute ein in meine Behandlung kommendes skrophulöses Ge- 
schwür mit Karbolvaseline (1 : 10) bedeckte, weil mich die Erfahrung gelehrt, daß 
der Kranke auf diese von seinem uleus eito, tuto und wenigstens nicht in-
	        

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