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Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1580125921904
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Zeitschriften
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1580125921904_1884
Titel:
Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
Autor:
Jaeger, Gustav
Jahrgang/Band:
Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1884
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/218.4-2,1884
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 9
Strukturtyp:
Ausgabe

supplement

Titel:
Die Cholera
Strukturtyp:
supplement

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1884, Bd. 3, H. 1/12)
  • Einband
  • Titelseite
  • Chronologische Übersicht
  • Register
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Die Wurster-Affaire
  • Die Preise der Normalartikel
  • Mein Humanisierungspatent
  • Bericht eines Wollenen
  • Kalte Waschungen
  • Kleinere Mittheilungen
  • Die Cholera
  • Werbung
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

Populären Zeitschrift für Homöopathie Nr. 17 lautet eine 
Mittb:lung: „Das beste Desinfektion8mittel zur Verhütung der Cho- 
lera ist nach Professor Biermer die frische Luft: „Wo die Fenster 
und Thüren fleißig geöffnet werden, hat man eine gewisse Garantie, 
von der Seuche verschont zu bleiben.“ “ Nun: bekanntlich ist das 
auch das beste Mittel, den Stubenfliegen den Aufenthalt in einem 
Zimmer zu entleiden. Also: der adäquate Instinktstoff für die Stuben- 
fliege und für den Cholerabacillus ist der Menschengestank. 
Wo leben denn überhaupt die gesammten Bacillen und Bacte- 
rien? Sammt und sonders in übelriechenden Flüssigkeiten. Sie sind 
gestankliebende (wer ein griechisches Wort will, bromophile) Parasiten, 
welche durch die Bewegung von Wind und Wasser überall hin gelangen, 
aber nur da sich vermehren und Gährung hervorrufen, wo ein Gestank 
ist. Z. B. dem Volk und den Gährungspraktikern (Bierbrauern, Kellerei- 
besiern 2c.) ist längst bekannt: wenn der übelriehende Menstruaiduft 
in Gährflüssigkeiten dringt, veranlaßt er falsche d. h. Bacteriengährung. 
Noch eines: So lange ich Mikroskopie lehrte, war eines der 
ersten Objekie, das ich meine Schüler studieren ließ, etwas Abschabsel 
von der Oberfläche der eigenen Zunge. Dort sieht man außer den 
Deczellen zahlreiche und verschiedenartige kleine Shmaroßerorganis8- 
mer, darunter auch tausende von Bacillen. Dieselben sind machtlos, 
jo lange der Mensch gesund ist; sobald er aber erkrankt, es also „in 
der Fechtschul- stinkt“, fängt das ganze Korps an sich lustig zu ver- 
mehren un" * 1 für Kranke jo <arakteristischen Zungenbelag zu bilden, 
und im selben Moment erscheint auch die Stubenfliege auf der Bild- 
fläße. Wem das nicht zum Verständniß hilft, an dem ist Hopfen 
und Malz verloren, der ist und bleibt Naturböotier. 
Das waren meine AuzZeinandersezungen in dem berührten Journal- 
artikel und der Shlw“ den ich daraus für das Wollregime zog, lautete: 
wer stubenfliegenfeit ist auch <olerafest, und da der Wollene das 
erstere ist, ist er auch das letztere und die von jeher geübte Volks- 
praxis , bei Cholera überall nach der Wolle zu greifen, stimmt dazu 
vortrefflih. Wer das Wollregime kennt und an sich erprobt hat, weiß, 
daß dasselbe zuerst den Körper deSodorisirt d. h. stinkend e Schweiße 
aus ihm austreibt und wenn das geschehen, die Wiederansammlung 
dieser Stinkstoffe verhindert. Nun gerade diese Stinkstoffe bilden die 
Anziehungskraft sür die Stubenfliege und den adäquaten Instinktstoff 
für die Seuchenpilze, inbesondere den der Cholera. Deshalb werden 
nur solche Wollene, welhe unser modernes Ginstallungssystem 
in Schule, Bureau und wie die Mensc<henställe alle heißen, zwingt 
und deren Kollegen das Deffnen der Fenster verhindern, „damit kein 
Cholerabacillus hereinfliegt“, auf ihrer Hut sein müssen, wenn die 
Cholera kommt. Der Wollene dagegen, welcher sich des uneingeschränk- 
ten Genusses frischer Luft erfreut, kann völlig ruhig sein. Jäger. 
23€
	        

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