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Die Volkswohnung : Zeitschrift für Wohnungsbau und Siedlungswesen (Jhg. 2, 1920)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Metadaten: Die Volkswohnung : Zeitschrift für Wohnungsbau und Siedlungswesen (Jhg. 2, 1920)

Monografie

Persistenter Identifier:
1581325775362
Titel:
Badische Landesbauordnung
Untertitel:
Textausgabe
Verleger/Verlag:
Beck
Erscheinungsort:
München [u.a.]
Erscheinungsjahr:
1958
Umfang:
93 S.
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Mannheim
Signatur:
C 885
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Kapitel

Titel:
Badische Landesbauordnung (§ 1 - § 177)
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
IV. Abschnitt: Wohnungswesen (§ 146 -§ 170)
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Volkswohnung : Zeitschrift für Wohnungsbau und Siedlungswesen
  • Die Volkswohnung : Zeitschrift für Wohnungsbau und Siedlungswesen (Jhg. 2, 1920)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis des 2. Jahrgangs, 1920
  • Erstes Sonderheft. "Die Volkswohnung" Technik der Lehmbauweise. Sechs Vorträge [...]
  • Heft 1, 10. Januar 1920
  • Heft 2, 24. Januar 1920
  • Heft 3, 10. Februar 1920
  • Heft 4, 24. Februar 1920
  • Heft 5, 10. März 1920
  • Heft 6, 24. März 1920
  • Heft 7, 10. April 1920
  • Heft 8, 24. April 1920
  • Heft 9, 10. Mai 1920
  • Heft 10, 24. Mai 1920
  • Heft 11, 10. Juni 1920
  • Heft 12, 24. Juni 1920
  • Heft 13, 10. Juli 1920
  • Heft 14, 24. Juli 1920
  • Heft 15, 10. August 1920
  • Heft 16, 24. August 1920
  • Heft 17, 10. September 1920
  • Heft 18, 24. September 1920
  • Heft 19, 10. Oktober 1920
  • Heft 20, 24. Oktober 1920
  • Heft 21, 10. November 1920
  • Heft 22, 24. November 1920
  • Heft 23, 10. Dezember 1920
  • Heft 24, 24. Dezember 1920
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

OBST, Stand der Normenarbeit im Hochbau. 
Maschinensteine gibt, wird man handwerks- 
mäßig gearbeitete Fenster neben den auch schon 
vor der Normung auf dem Markt befindlichen 
fabrikmäßig hergestellten Fenstern behalten. Die 
Werte guter Handwerksarbeit können durch vor- 
geschriebene Anschlußmaße nicht beeinträchtigt 
werden. Der Handwerker kann seine Erfahrungen 
und sein Geschick bei einer genormten Treppe 
genau so wie bisher zur Geltung bringen, wenn 
er Stufen, Wangen, Pfosten und Geländer zu- 
sammenbaut. Die bessere Arbeit wird auch 
bei genormten Teilen höher bewertet werden. 
Der Wettstreit zwischen Handwerk und Industrie 
wird von der Normung gar nicht beeinflußt, 
höchstens insofern, als man dem Handwerk 
durch die allgemeine Normung die Möglichkeit 
gibt, ähnlich wie die Industrie auf Lager zu 
arbeiten. Die Industrie würde, wenn es keine 
allgemeinen Normen gäbe, sich eigene ausbilden. 
Die gemeinnützige Normung ermöglicht auch dem 
kleinen Handwerker, in Zeiten fehlender Auf- 
träge durch Anfertigung genormter Bauteile 
seinem Betrieb Stetigkeit zu verleihen, denn er 
hat die Sicherheit, daß er für genormte Er- 
zeugnisse Absatz findet. 
Ein Vertreter des I)eutschen Handwerks- 
und Gewerbekammertages begrüßte daher auch 
die Würzburger Tagung mit folgender be- 
merkenswerten Erklärung: „Das Handwerk er- 
kennt die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit 
einer Reform in der Richtung einer Normung 
bis zu einem gewissen Grade an. Die Normung 
darf sich aber nicht auf Qualitätserzeugnisse 
des Handwerks erstrecken, sondern muß sich 
beschränken auf die für die Normung reifen 
Bauteile.“ Diese Äußerung weist noch auf 
andere Grenzen hin, die der Normung gesteckt 
sind. Es lassen sich nur solche Bauteile 
normen, die als Massenware ein Massen- 
bedürfniszu befriedigen haben. Im Hochbau 
sind dies in der Hauptsache Bauteile für den Klein- 
wohnungsbau, für gewerbliche und industrielle 
Bauten. Daneben gibt es immer noch viele notwen- 
dige Sonderausbildungen, die sich nicht normen 
lassen. Eintönigkeit ist daher aus der Normung 
auch nicht zu befürchten. Der gewünschte 
Wechsel und die Unterscheidung werden übrigens 
ın unseren Ortsbildern immer mehr als nötig zu 
erreichen sein. Öffentliche Gebäude und andere 
Bauten, die hervorzuragen verdienen, können sich 
um so wirkungsvoller von den Massenbauten ab- 
heben, je ruhiger und einheitlicher der Hintergrund 
ist, aus dem sie hervortreten. Eigenärtige Unter- 
schiede müssen sich von selbst ergeben, wenn 
ste eindrucksvoll wirken sollen. Die inhaltlosen 
Verschiedenheiten, die heute an Dutzendbauten 
zehäuft werden, stören nur im Straßenbilde 
Durch Normen wird wieder Ruhe und Einheit- 
ichkeit in unsere Heimatbilder gebracht und 
‚erhindert, daß sich unbedeutende Bauten durch 
ınschön auffallende Einzelheiten hervordrängen. 
Es mag in diesem Zusammenhang an einen 
3Zericht von Baurat Lübbert über eine ostpreu- 
3ische Siedlung erinnert werden, in dem es 
1eißt: „In der ganzen Siedlung kehrt das Normen- 
enster mit seiner guten Scheibenteilung und die 
Vormentür wieder. Die Einheitlichkeit dieser 
3Zauteile sichert ein ruhiges, gutes Aussehen 
les einzelnen Hauses und des ganzen neuen 
jorfes — ein beträchtlicher Erfolg in heimat- 
zünstlerischer Hinsicht.“ Der schönheitliche 
Wert der Normung wird erfreulicherweise 
von unseren führenden Architekten eingesehen 
In dieser Erkenntnis arbeiten sie an der 
Normung und helfen mit, den Normengedanken 
zu verbreiten. 
Die Normen erleichtern auch dem Archi- 
;ekten seine Arbeit. Um untergeordnete Einzel- 
heiten braucht‘ er sich nicht immer wieder zu 
»ekümmern. Die Normen sind ihm ein be- 
juemes Werkzeug beim Entwerfen und bei der 
3auleitung. Sollte ein Baukünstler glauben, 
ıuch die Massenbauteile müßten in jedem Falle 
n ihren Abmessungen neu abgewogen werden, 
lie Normung beeinträchtige die künstlerische 
5chaffensfreiheit, so hat er die Aufgabe des 
Architekten nicht erfaßt. Für Bauten, die eine 
jesondere architektonische Durchbildung er- 
ahren müssen, ist die Normung von vornherein 
ılcht bestimmt. Für die immer wiederkehrenden 
\ufgaben, die einem gleichen Bedürfnis genügen 
‚ollen, wird durch die Abmessungen für einige 
„usammenzupassende Teile noch lange nicht 
zn Bauentwurf gegeben. So glaubt heute wohl 
zaum noch ein‘ Architekt, durch die Normung 
wirtschaftlich geschädigt zu werden. 
; Bevor Normen aufgestellt werden, muß der 
zu normende Gegenstand genau durchforscht 
;ein. Die zu wählenden Abmessungen müssen 
zeprüft werden, ob sie wirtschaftlich für den 
Verbraucher und Hersteller sind und ob sie sich 
lien gegebenen Verhältnissen so anpassen, daß 
hre Anwendung in der Praxis ohne Reibungen 
ınd Widerstände möglich ist. Man ist ge- 
zwungen über Dinge nachzudenken, die man 
'rüher aus Gewohnheit gedankenlos übernommen 
nat, auch wenn sie unpassend gewesen sind. Die 
Normenarbeit hat das Ungeeignete auszumerzen, 
sie wırkt so erzieherisch und fördert die technische 
Entwicklung. Als gute Vorbilder haben die .jetzi
	        

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