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The waves

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: The waves

Monografie

Persistenter Identifier:
1587378836253
Titel:
The waves
Autor:
Woolf, Virginia
Verleger/Verlag:
The Hogarth Press
Erscheinungsort:
London
Erscheinungsjahr:
1963
Umfang:
211 S.
Sprache:
englisch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Bibliohtek der Institut für Linguistik und Literaturwissenschaft, Universität Stuttgart
Signatur:
VEN7--WOO2/29
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Einband

Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • The waves
  • Einband
  • Titelseite
  • Impressum
  • The Waves
  • Einband

Volltext

Evolution und Stammesgeschichte der Angiospermen 
41 
kenheit kommen in der Zeit von Jura und Unterkreide vor allem bestimmte 
Bereiche im Innern der großen Kontinentalmassen Gondwana und Laurasia 
in Frage. RAven und AxeLRoD (1974) glauben aus den Pollenfunden und den 
Makrofossilien auf das westliche oder nordwestliche Gondwana schließen zu 
können. Hingegen nahm SmiTH (1973) aufgrund der Tatsache, daß die meisten 
rezenten urtümlichen Pflanzenfamilien und -gattungen im südostasiatisch-aust- 
ralisch-ozeanischen Raum und dort im tropischen Berg- und Gebirgswald 
beheimatet sind, an, daß dieses Gebiet auch der Entstehungsort der Angiosper- 
men sei. Jedoch ist es wahrscheinlicher, daß es sich dabei um eine museale 
Erhaltung von relativ primitiven Formen handelt. Tropische Wälder sind 
(solange der Mensch nicht eingreift) sehr stabile Okosysteme, die über lange 
Zeiträume bestehen bleiben und dabei nur in ihrer Ausdehnung schwanken. 
Daher ist dort die Extinktionsrate gering, und Altformen konnten erhalten 
bleiben. Tropische Wälder enthalten dementsprechend ein breites Spektrum 
von Angiospermenarten von sehr primitiven bis zu sehr abgeleiteten Familien. 
In einem semiariden Gebiet mit jahresperiodischer Dürre besitzen die 
Angiospermen-Merkmale beträchtliche Selektionsvorteile. Die für eine Blüten- 
und Samenbildung günstige Jahreszeit ist hier relativ kurz; es besteht daher ein 
Selektionsdruck in Richtung auf raschere Entwicklung der Fortpflanzungsor- 
gane, rasche Befruchtung und Embryoentwicklung. Wenn die Gametophyten 
zu wenigzelligen Gebilden reduziert sind, kann ihre ganze Entwicklung 
rascher erfolgen. Erst die doppelte Befruchtung führt zur Ausbildung des 
sekundären Endosperms, das als Nährgewebe für den Embryo dient. Dieses 
entsteht also nur, wenn tatsächlich Befruchtung eintritt, und nicht, wie das pri- 
märe Endosperm bei den Gymnospermen, schon als vegetatives Gewebe des 
Gametophyten. Hierin liegen zwei Vorteile: Energieersparnis und zeitliche 
Abkürzung des Entwicklungsablaufs, der somit besser in eine klimatisch gün- 
stige Zeit eingepaßt werden kann. Die Kombination der Tierbestäubung 
(weniger Pollen erforderlich) mit geschlossenen Karpellen (Samenanlagen sind 
dem Tier unzugänglich und vor Trockenheit besser geschützt) war ein weite- 
rer wichtiger Selektionsvorteil. Durch die Tierbestäubung wird aber dennoch 
die Menge an Pollen, die durchschnittlich auf eine Narbe gelangt, gegenüber 
Windbestäubung im Allgemeinen deutlich erhöht. Somit besteht beim Wachs- 
tum der Pollenschläuche eine verstärkte Konkurrenz, und daher wirkt die 
Selektion auch intensiver auf die gametophytische Entwicklungsphase (Mu_- 
CAHY 1979). Dies verringert die Wahrscheinlichkeit eines möglicherweise ver- 
geblichen Energieaufwandes: Viele genetisch stark benachteiligte Sporophy- 
ten, die sonst als Jungpflanzen zugrundegingen, entstehen gar nicht. 
Die Variationsmöglichkeiten des Fortpflanzungssystems der Angiospermen 
waren wichtig für die Ausbildung neuer Isolationsmechanismen (Spezifität der 
Bestäuber, Narbenerkennung usw.). Dies führt im Rahmen eines Koevolu- 
tionsprozesses zu hohen Artbildungsraten. Die charakteristischen Merkmale, 
durch die heutige Angiospermenfamilien morphologisch definiert sind, betref- 
fen bei der Mehrzahl der Taxa in erster Linie das Gynaeceum. In einigen 
Gruppen, so bei vielen Asteridae, bei Liliales und Orchidales, erfolgt die Festle- 
gung vor allem durch Merkmale von Androeceum und Perianth (STEBBINS 
1981). Man kann daraus erschließen, daß die Differenzierung bezüglich der 
Jh. Ges. Naturkde. Württ. 138 (19£3
	        

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