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Beschreibung des Oberamts Tettnang (14)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Beschreibung des Oberamts Tettnang (14)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
1589266706646
Titel:
Beschreibung des Königreichs Württemberg
Personen:
Württemberg / Statistisch-Topographisches Bureau
Herausgeber:
Württemberg / Statistisch-Topographisches Bureau
Verleger/Verlag:
Cotta
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
18XX
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1589266706646_14
Titel:
Beschreibung des Oberamts Tettnang
Weitere Titel:
Zweite Bearbeitung
Herausgeber:
K. Statistisches Landesamt
Jahrgang/Band:
14
Verleger/Verlag:
W. Kohlhammer
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1915
Umfang:
IX, 929 S., [24] Bl.
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1G 2245
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Monografien

Kapitel

Titel:
Allgemeiner Teil
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
I. Natürliche Verhältnisse
Autor:
Schmidt, Martin
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Beschreibung des Königreichs Württemberg
  • Beschreibung des Oberamts Tettnang (14)
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Allgemeiner Teil
  • Einleitung
  • I. Natürliche Verhältnisse
  • II. Altertümer (Vor- und frühgeschichtliche)
  • III. Geschichte
  • IV. Volkstümliche Überlieferungen und Mundart
  • V. Kunstgeschichtliche Überlieferung
  • VI. Wirtschaftliche Verhältnisse
  • VII. Öffentliche Verhältnisse
  • VIII. Geographische Übersicht
  • Anhang
  • Ortsbeschreibung
  • Anhang
  • Register
  • Graukeil
  • Karten des Oberamts Tettnang

Volltext

Schmidt, Geologifidhe Berhältniffe, 
55 
Diluvialterraffen. AWber die Berwitterungsfchicht ift weniger mächtig 
oder fehlt, fodaß die Böden felbft ganz oben mit verdiünnter Salz- 
jäure noch branfen. Ihre Mineralkraft ift alfo bedeutend, aber 
ihre meift fehr feuchte Lage geftattet nicht überall eine Verwendung 
als Acerboden. Dann tragen fie teil8 Auwälder, teils die im 
Wirtfhaftsbetriebe der Bodenfeegegend fo wichtigen, hochbewerteten 
Sireumiefen, 
Eine befondere Gruppe der Aluvialböden bilden fcHließlich 
die Humusböden. Teil8 auf reinem Humus, dem Torf, teils 
auf der an mineralifchen Nührftoffen viel reicheren Yoorerde 
entftehen Böden, die bei KHinftlicher Düngung und Senkung des 
Wafferfpiegel8 als. Wiefen oder fogar al Ackerflächen ehr 
zufriebenftellende Erträge geben. (Cine für Wiefen und Weiden 
geeignete Form der Moorkultur wird dabei angewendet durch Uber- 
fahren der Moorflächen mit Diluviallehm.) Zur Kultur der {con 
genannten Streuwiefen auf Moorboden bedarf eS Keiner befonderen 
Maßregeln. Doch Lohnen auch fie, befonders auf den nährftoff= 
armen Torfflächen, die Zufuhr mineralifchen Düngers durch ftarfe 
Steigerung der Erträge. Befonder8 gefchäßt ift au der großen 
Bahl der (wilden) Streugewächfe das PfeifengraS (Porft, Molinia 
caerulea), deffen Verbreitung vielfach auch fünftlich gefördert wird. 
Tecdhnifch nugbare Ablagerungen, 
Im Anfdluß an die Würdigung der Tor flächen als Kultur- 
den liegt e8 nahe, auch ihres Öehalte8 an Brennftoff zu 
gedenken. Auf den erften Bli {Heinen hier auch in unferemt 
Sebiet große Reichtämer vorhanden zu fein. Aber man darf 
nicht vergeffen, daß die Wbbanmirdigkeit felbft reiner Torflager 
ft mit etwa 60 cm Mächtigteit beginnt. Darum würde eine 
Stotiftif, die die Flächen mit weniger mächtiger Torfdede und 
vielleicht fogar die für Brennzwede viel zu afchenreiche Moorerde 
ohne Unterfchied mit den tiefen Torflagern vereinigt, eine gänzlich 
verfehrte Bafts der, Beurteilung {chaffen, vor allem in unferer 
Gegend, wo die Torfmoore durchweg nicht befonderS müchtig find 
und von jenen unbenugbaren Anhängieln an Fläche weit über 
Wogen werden. Immerhin find genügend ihrer Müchtigkeit nach 
abbauwürdige Moore vorhanden und e& muß auffallen, daß ihre 
Ausbeutung nicht Lebhafter betrieben wird, troß der Preisfteigerung 
der übrigen Brennftoffe. Zum Teil mag der Orund darin Liegen, 
daß die. unumgänglihe Entwäfferung der Lager zu große Koften
	        

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