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Symmetrie und Gleichgewicht

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Symmetrie und Gleichgewicht

Monografie

Persistenter Identifier:
1590480738508
Titel:
Katalog der Bibliothek der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart
Herausgeber:
Bibliothek der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart
Verleger/Verlag:
J. B. Metzler
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1902
Umfang:
VII, 618 S.
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Aa 78
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Kapitel

Titel:
VII. Mechanische Technologie.
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
VII e. Druckverfahren und Buchbinderei.
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Symmetrie und Gleichgewicht
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Wort- und Begriffs-Erklärung
  • Vorbilder in der Natur
  • Symmetrie in der Kleidung und Bewaffnung
  • Symmetrie in der Heraldik
  • Symmetrie in Kunst und Kunsthandwerk
  • Extreme
  • Das Verhalten der conservativen Stile
  • Das Verhalten der oppositionellen Stile
  • Schlußbetrachtungen
  • Äußerungen von Künstlern und Kunstforschern der Gegenwart über die Symmetriefrage oder über unseren Ausstellungsplan
  • Aussteller-Verzeichnis
  • Führung durch die Stuttgarter Ausstellung
  • zu Seite 18. Majolikaschüssel aus Castel Durante
  • zu Seite 31. Altarbild: Legende des Hl. Nikolaus von Bari
  • zu Seite 33. Schwäbisches Damenporträt
  • zu Seite 46. Spanisch-maurische Majolikaschüssel
  • zu Seite 61. Empire-Deckeltasse aus Wallendorf (Thüringen)
  • zu Seite 62. Schokoladenkännchen aus Porzellan (Kopenhagen)
  • zu Seite 70. Innenansicht der Barockkirche von Neresheim
  • zu Seite 75. Leinengewebe mit Bibelszenen
  • zu Seite 76. Empire-Schrank mit vergoldeten Bronzebeschlägen
  • zu Seite 77. Piazza del Popolo presa dalla Porta in Rom
  • zu Seite 79. Plan von Karlsruhe von 1721
  • zu Seite 80. Unausgeführtes Projekt für den Marktplatz von Karlsruhe von Mauritio Pedetti; 1790
  • zu Seite 91. Vergoldete Bronze-Möbelbeschläge aus dem Stuttgarter Residenzschloss
  • zu Seite 97. Vergoldete Rokokoschnitzerei
  • zu Seite 98. Ornamentstich von Gilles Marie Oppenort (1672-1742).
  • zu Seite 159. Bronzefigur von Georges Minne
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

22 
Vorbilder in der Natur. 
Vorbilder in der Natur. 
Der Menfch ift das Maß aller Dinge, oder 
wie man diefe alte, egocentrifcbe Wahrheit 
noch genauer faffen könnte: der Menfch macht 
üch felbft zum Maße aller Dinge. Weil er en face 
in voller Ruhe im allgemeinen fymmetrifch er» 
fcheint, findet er auch an der Symmetrie in den Ge 
bilden feiner Umgebung Gefallen; und weil feine 
Symmetrieachfe eine Verticale ift, und weil feine 
Augen horizontal neben einander geftellt find, 
ift ihm auch die Vertical-Achfe in der Symmetrie 
der Außenwelt fo wichtig, u. z. unendlich lange 
Zeit bevor ein Spiegel erfunden war. Ja, der 
erfte natürliche Spiegel, die fpiegelnde Wafferfläche, 
kommt als Anreger der Spiegelgleichheit kaum 
in Betracht, denn die Übereinftimmung von oben 
und unten würde für die Symmetrieachfe eines 
liegenden Menfcben von Belang fein, während 
der aufrecht Stehende nur nach Rechts und Links 
fragt*)- 
*) Untere Tapetenmufter mit ihren vielfachen Verticalftreifen und 
für die Verticalfymmetrie des gefunden, aufrechten Menfcben berechneten 
Mufterrapporten find aus diefem Grunde für zarter Empfindende fo un» 
angenehm, wenn fich unfer Schlafzimmer einmal in ein Krankenzimmer 
verwandeln muß und der Kranke in feiner liegenden Pofition die Be 
ruhigung der Verticalfymmetrie nicht genießt. Man follte dies beim 
Husmalen oder Tapezieren der Schlafzimmer nicht vergeffen und ftets 
nur ungemufterte Flächen wählen, wie dies in Hofpitälern längft all 
gemein üblich ift.
	            		
Vorbilder in der Natur. 23 Aber felbft vom gäoccntrifcbcn Stand* punkte findet man die Symmetrie betont. Untere Erde hat annähernd die Geftalt einer Kugel, alfo des nach allen Dimenfionen fymmetrifchften Ge» bildes. Überdies fällt untere Verticaladbte mit der Gravitationslinie, mit der Richtung der natür» liehen Schwerkraft zufammen. Je näher wir aber die Symmetrie aller Natur» gebilde betrachten, um fo größer und wefentlicher müffen uns die Abweichungen von der unbedingten Congruenz der beiden Hälften erfcheinen. Hier bandelt cs lieh nicht etwa nur um Präcifions» meftungen, die man nur genügend weit zu fteigern braucht, bis die Untertchiede faft in jedem Falle fettgettellt werden könnten. Wir fprechen von deutlich wahrnehmbaren Incongruenzcn. Schon das Skelett des normalen Menfchen verrät bei genauerem Studium verfdbiedene kleine Unregelmäßigkeiten der rechten oder linken Hälfte. Ungleich auffälliger wird die Afymmetrie, wenn wir nicht nur die Lagerung aller Muskelpartien, fondern auch die der inneren Organe hinzunehmen. Vor allem ift es jedenfalls die unfymmetrifchc Lage des Herzens, die gewiß eine große Rolle fpielt. Inwieweit damit der verfdbiedene Grad der Blutzufubr zu den beiden Gehirnhälften zu» fammenbängt, bleibe uncrörtert. Nur über das eine find die Koryphäen der Medizin miteinander einig, daß die Funktionen der rechten Körper» hälfte in der linken Hirnbälfte ihren Ausgangs» punkt nehmen und umgekehrt, daß wir fomit im phyfiologifcben Sinne nicht von einer bilateralen, fondern von einer diagonalen Symmetrie fprechen

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