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Stuttgarter Uni-Kurier (66/69, 1995)

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Stuttgarter Uni-Kurier (66/69, 1995)

Monografie

Persistenter Identifier:
1590480738508
Titel:
Katalog der Bibliothek der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart
Herausgeber:
Bibliothek der Königlichen Technischen Hochschule in Stuttgart
Verleger/Verlag:
J. B. Metzler
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsjahr:
1902
Umfang:
VII, 618 S.
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
1Aa 78
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Kapitel

Titel:
VIII. Landwirtschaft und Forstwesen.
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Stuttgarter Uni-Kurier
  • Stuttgarter Uni-Kurier (66/69, 1995)
  • Heft Nr. 66 / März 1995
  • Heft Nr. 67 / Juni 1995
  • Heft Nr. 68 / August 1995
  • Heft Nr. 69 / November 1995

Volltext

18 Personalia / Stellenangebot 
ELLE 
Kurz vorgestellt: 1990 übernahm Prof. Sandmaier 
die von ihm aufgebaute Abteilung 
5 Mikrosystemtechnik mit 35 Mitar- 
Prof. Sandmaier veitern und durchschnittlich 20 Di- 
lomanden. Besonders hervorzuhe- 
»jende Entwicklungen waren die De 
nonstration der Elektrolumineszenz 
n porösem Silizium und ein neuarti- 
Jes HIV-Testgerät mit Biosensor. 
zeit 1991 gehört die Entwicklung 
‚on miniaturisierten chemischen La- 
)ors zu seinen Schwerpunktthemer 
Inter seiner Federführung wurde 
in wissenschaftliches Vorprojekt 
ur Erarbeitung der wissenschaftli- 
hen Basis für Integrierte Mikroana- 
/sensysteme IMAS im Förder- 
schwerpunkt Mikrosystemtechnik 
les BMBF initiiert. Acht renommier- 
'e Forschungsinstitute wollen in vier 
Jahren einen ersten Prototyp eines 
MAS mit der Größe einer Zünd- 
1olzschachtel realisieren. 
Entscheidende Voraussetzung für 
aine wirtschaftliche Nutzung der Mi- 
<rosystemtechnik in der mittelstän- 
dischen Industrie ist die standardi- 
jerte Produktion. Prof. Sandmaier 
1at in einem Verbundprojekt erst- 
nalig das Konzept für ASIC’s am 
3eispiel monolithisch integrierter 
Sensoren auf die Herstellung an- 
wvendungsspezifischer integrierter 
Systeme ASIS übertragen. Gemein- 
;am mit sechs Firmen entstanden ir 
drei Jahren eine Palette mechani- 
scher und elektronischer Bausteine 
sowie eine benutzerfreundliche 
Software für den Entwurf am Com- 
Juter. 
Ehrenamtlich tätig ist Prof. Sand- 
maier derzeit in zahlreichen Fach- 
ausschüssen und wissenschaftli- 
zhen Gesellschaften. Gemeinsam 
nit Prof. Stemme, Stockholm, wird 
ar den internationalen IEEE Mikro 
zlectro Mechanical Systems Work- 
shop 1998 organisieren. 
Die Kombination Universität und 
ınwendungsbezogene Forschungs- 
Aänrichtung stellt für Prof. Sand- 
naier einen besonderen Reiz dar. 
le bietet einerseits die Vorausset- 
zung für eine enge Kooperation mit 
ler Industrie und gibt Studenten be- 
eits während des Studiums die 
Möglichkeit, industrienahe Tätigkei- 
en kennenzulernen, andererseits 
;röffnet sie die Möglichkeit der 
3arundlagenforschung auf dem Ge- 
yet der Mikrosystemtechnik. [ 
Mit Wirkung 
vom 1. April 
1995 wurde 
Prof. Dr. Her- 
mann Sand- 
Naier von der 
dahn-Schik- 
<ard-Gesell- 
schaft zum 
‚eiter des In- 
stituts für Mi- 
kro- und Informationstechnik (IMIT) 
in Villingen-Schwenningen berufen. 
Mit der Institutsleitung ist gleichzei- 
tig eine C4-Professur Mikrosystem- 
technik an der Universität Stuttgart 
verbunden. 
Prof. Sandmaier wurde am 
3.11.1955 in Ruhstorf, Bayern gebo- 
ren. Nach dem Abschluß der Fach- 
hochschultreife legte er 1976 die 
Vorprüfung an der Fachhochschule 
Regensburg ab. Von 1976 bis 1982 
studierte er an der Technischen 
Universität München im Fachbe- 
reich Elektrotechnik und Informa- 
tHonstechnik. 
Am Fraunhofer-Institut für Fest- 
körpertechnologie (IFT) in München 
trat er nach dem Studium in die 
Gruppe Sensorik ein und beschäf- 
tigte sich als wissenschaftlicher Mit- 
arbeiter mit dem Entwurf und der 
technologischen Realisierung von 
Sensoren für mechanische Größen. 
In Zusammenarbeit mit der Indu- 
strie wurden Niederdrucksenoren 
entwickelt, die heute kommerziell 
erhältlich sind. Parallel zur primär 
industrienahen Tätigkeit entwickelte 
er nichtlineare Theorien zur Be- 
schreibung der Charakteristik von 
Niederdrucksensoren; die Promo- 
tion erfolgte auf diesem Gebiet 1988 
Anschließend übernahm er am 
IFT verschiedene Aufgaben und be- 
faßte sich unter anderem mit me- 
chanischen, chemischen und bio- 
chemischen Sensoren, Aktoren und 
der Mikrooptik. Unter seiner Verant- 
wortung wurde 1989 die kleinste 
Pumpe der Welt mit den Außenma- 
ßen von 7x7x1 mm8® entwickelt. Für 
die Arbeiten auf dem Gebiet der Mi- 
krosensorik wurde ihm der Schlum- 
berger Förderpreis für Wissenschaft, 
Technologie und Forschung verliehen 
Frei Otto 70 Jahre „Das hängende Dach“. Bereits wäh- 
end dieser Zeit gewann Frei Otto 
aufgeschlossene Partner, wie den 
Constanzer Zeltbauer Peter Stro- 
meyer. Gemeinsam schufen sie hei- 
v‚er-beschwingte Zeltkonstruktionen 
wie zum Beispiel auf den Bundes- 
gartenschauen in Kassel (1955) und 
(öln (1957). 
1964 wurde Frei Otto auf Anre- 
gung des damaligen Direktors des 
Instituts für Massivbau und späteren 
Rektors der Universität Stuttgart, 
Fritz Leonhardt, nach Stuttgart beru 
fen: als Professor und Leiter des für 
:hn praktisch maßgeschneiderten 
„Institut für leichte Flächentraawer- 
ke“ (IL). 
Die leichten und weitgespannten 
Tragwerke wurden zum Leitmotiv 
Jon Frei Ottos Arbeit und, obwohl 
am IL in den letzten Jahren zuneh- 
nend Grundiagenforschung betrie 
en wurde, haben die Ergebnisse 
dieser zunächst praxisfern anmuten 
len Projekte schnell die internatio- 
ale Baupraxis beeinflußt. 
In Zusammenarbeit mit Rolf Gut- 
)rod, Fritz Leonhardt und Peter 
stromeyer konzipierte Frei Otto den 
Deutschen Pavillon“, eine Seilnetz- 
‚onstruktion, für die Weltausstel- 
JNng „Expo '67” im kanadischen 
Aontreal. Von diesem vielbeachte- 
en Projekt beeindruckt schlug Gün- 
her Behnisch für die olympischen 
Spiele 1972 eine Adaption dieser 
3austruktur als Dachlandschaft übe 
len Sportstätten Münchens vor und 
Aann Aaralt An Uta 
Kein anderer hat wie der am 31. 
Mai 1925 im sächsischen Siegmar 
als Sohn eines Steinmetzen gebore- 
ne Frei Otto als Wanderer und Mitt- 
ler zwischen den Fakultäten gewirkt 
Kaum ein anderer widersetzt sich 
den üblichen Kategorisierungen, 
überspringt die engen Grenzen der 
Disziplinen wie er. Ist er Architekt, 
Ingenieur, Konstrukteur, Künstler 
der Wissenschaftler? 
Er selbst wollte Bildhauer wer- 
jen, hat 1948-53 an der TU Char 
ottenburg (Berlin) Architektur stu- 
diert und promovierte 1954 mit ei- 
ner Arbeit, die mehr den konstrukti- 
A inch na halt FAR 
Kurz vorgestellt: 
Prof. Steiner 
Im Oktober 
letzten Jahre: 
ıat Privatdo- 
zent Dr. Rein 
hard Steiner 
den Ruf auf 
eine C 3-Pro- 
fessur für All- 
gemeine 
Kunstge- 
schichte des 
Mittelalters und der Neuzeit ange 
ı1ommen und lehrt seit dem WS 
34/95 am Institut für Kunstge- 
schichte. Reinhard Steiner, geb. 
950, hat an der Universität Mün- 
3hen Kunstgeschichte, Philosophie, 
Archäologie und Ethnologie studier! 
ınd 1987 über Leonardo da Vinci 
»romoviert. 1979/80 war er Stipen- 
diat des Max-Planck-Instituts an der 
3ibliotheca Hertziana in Rom, da- 
ıach bis 1986 Akademischer Rat 
3.Z. an der Universität München. Ir 
Jen letzten Jahren lehrte er unter 
anderem an den Universitäten Bam 
berg. Düsseldorf, Osnabrück, Re- 
gensburg und Leipzig. 
Standen in der Dissertation Pro- 
)leme der Kunsttheorie und -philo- 
;ophie im Vordergrund, so in der 
dabilitation solche der ikonologi- 
schen Methode und ihrer Tragfähig 
ceit. Bei der vergleichenden Unter- 
suchung verschiedener Fassungen 
des Prometheus-Motivs in bildender 
Kunst, Philosophie und Literatur 
wurden auch anthropologische Fra- 
Jestellungen erprobt, denen bislang 
n der Kunstgeschichte noch wenig 
ıachgegangen wird. Ziel der Be- 
schäftigung mit der Kunst des Fin 
Je Siecle und des 20. Jahrhunderts, 
die zu mehreren Aufsätzen (unter 
anderem Makart, Braque, Bacon) 
ind zu einer Monographie über 
zgon Schiele führten, ist die Analy- 
ze von spezifischen kritischen Phä- 
ıomenen der Moderne wie etwa 
lem der „Deformation”. Ein andere: 
°orschungsgebiet sind die epocha- 
en Umbrüche an der Schwelle von 
Mittelalter und früher Neuzeit. Auch 
er stehen Aspekte der Reflexion 
über. Bild und Abbild sowie die For- 
nation eines neuen Begriffes von 
<unst im Zentrum des Interesses. C 
Kein anderer als Frei Otto machte 
dieses Projekt letztlich baubar, in- 
dem er mit seinem „Institut für 
leichte Flächentragwerke“ die kon- 
struktiven Formen der Seilnetze al- 
ien Unkenrufen zum Trotz auf expe 
rimentelle Weise, zum Beispiel 
durch aufgespannte Seifenhäute 
Und durch statisch / elastisch ge- 
treue Drahtmodelle, entwickelte. 
Zunehmend wurde ihm das Trei- 
Jen seiner Zunft, seien es nun Ar- 
zhitekten, seien es Ingenieure, su- 
;pekt, und so suchte er nach den 
Antworten auf seine Fragen bei an- 
deren Fachgebieten. Psychologen, 
3iologen und Bauhistoriker gingen 
dei ihm ein und aus. Realisierte 
3auten sind für ihn mehr und mehr 
n den Hintergrund getreten gegen: 
iber den Ideen und Prozessen, die 
;ormen und Konstruktionen entste- 
ıen lassen und damit erst Bauten 
armöglichen. 
Auch die „Multihalle“ auf der 
3undesgartenschau in Mannheim 
1975, Arch. Carlfried Mutschler) 
verdankt ihre ungewöhnliche Ge- 
stalt Frei Ottos grundlegenden Un- 
ersuchungen und Experimenten zu 
Sitterschalen. Diese Arbeiten wareı 
auf Initiative des japanischen Archi 
ekten Kenzo Tange in den Jahren 
970 bis 1973 am IL in einem japa- 
üsch-deutschen Forschungsprojekt 
lurchgeführt worden. 
Im Zentrum der Neugier Frei Ot- 
0s standen seit Ende der siebziger 
lahre zunehmend die „Natürlichen 
Ta 9 Ibieam "ba Arn im in 
Stuttgarter Uni-Kurier Nr. 68/ August 199: 
END 
mittelumsatz des Institutes beträgt 
Zum Tod von mehrere Millionen DM. 
Professor Bloss Die Maxime seines Handelns wa 
stets, gesellschaftlich relevante, zu- 
kunftsorientierte Forschungsaktivitä- 
ten zu initiieren, die dem Wohle de 
Gesellschaft dienen. So konzentrier 
ten sich die Forschungsarbeiten an 
nstitut auf die Gebiete Sonnenene 
Jie (insbesondere auf Dünnschich: 
Solarzellen und solaren Wasser- 
stoff), Bildverarbeitung mit Anwen- 
dungsschwerpunkt im medizini- 
schen Bereich (Krebsfrüherkennuncg 
und Zündung, Entflammung und 
Verbrennung von Kraftstoffen in 0 
to- und Dieselmotoren. Mit der Ve 
wertung eines dabei entstandenen 
Patentes konnte die „Stiftung zur 
Förderung der Forschung und Ent- 
wicklung auf dem Gebiet der Physi 
<alischen Elektronik“ gegründet 
werden, deren Erlös hauptsächlich 
der Förderung talentierten Nach- 
wnuchses dient. 
Das Engagement und die Aktivi 
äten von Professor Bloss be- 
schränkten sich jedoch nicht auf 
den Bereich seines Institutes. So 
war er bereits im Jahre 1973 maß 
Jeblich an der Gründung der „Instı 
:utsgemeinschaft zur Nutzung sola 
’er Energie“ und später der Verein 
Jung „INSOLAR“ — sie schloß auct 
lie DLR ein - beteiligt. Er war fer- 
rer Initiator des deutsch-saudiarab' 
schen Gemeinschaftsprojektes HY 
SOLAR, dessen Zielsetzung die Er- 
ZeUugung und Nutzung solaren Was 
serstoffs ist, und des Sonderfor- 
schungsbereiches „Wasserstoff alc 
=nergieträger” an der Universität 
Stuttgart. Außerdem geht die Grür 
dung des „Zentrums für Sonnen- 
anergie- und Wasserstoff-Forschur- 
3aden-Württemberg” (ZSW) ganz 
wesentlich auf seine Initiative zurück 
Für seine Verdienste um die Sc 
larenergie wurde Professor Bloss 
1989 mit dem Solarpreis der Deut 
schen Sektion der Internationalen 
Gesellschaft für Sonnenenergie 
(ISES) und 1991 mit dem Becquere 
Preis der Kommission der Europäi- 
schen Gemeinschaften ausgezeichne! 
Neben seiner Lehr- und For- 
schungstätigkeit war Professor Blos® 
ıNn vielen nationalen und internatio 
nalen Gremien beratend tätig. Im 
Jahr 1990 wurde ihm das Bundes- 
verdienstkreuz 1 Klasse verliehen |! 
Mit Bestürzung und tiefer Trauer 
nußten wir den frühen Tod von 
?rofessor Bloss, dem Direktor des 
nstituts für Physikalische Elektronik 
zur Kenntnis nehmen. Er verstarb 
am 6. Juni dieses Jahres, kurz nact 
seiner Emeritierung, über die der 
Jni-Kurier in seiner letzten Ausgabe 
jerichtet hatte. Mit Professor Bloss 
/erlor die Universität Stuttgart eine 
hrer hervorragendsten Persönlich- 
xeiten und das Institut seinen Leiter 
der die Richtung und die Ziele vor- 
gab, dem aber auch die Sorge um 
das persönliche Wohlergehen sei- 
ner Mitarbeiter ein stetes Anliegen 
war. Seiner Führung und Fürsorge 
gilt unser aller herzlicher Dank. 
Professor Werner H. Bloss, Jahr 
Jang 1930, aus Winterbach im 
zemstal, studierte Physik an den 
Jniversitäten Tübingen und Stutt- 
Jart. Im Jahr 1955 kam er als wis: 
senschaftlicher Mitarbeiter an das 
damalige „Institut für Gasentla- 
dungstechnik und Photoelektronik“ 
Jnd promovierte und habilitierte dor! 
nit Arbeiten über elektronische Ener 
Jiewandler. 1967 nahm er eine Gast 
)rofessur in Gainesville, Florida, an 
Nach seiner Rückkehr aus den 
JSA wurde er zum Ordinarius beru- 
en und übernahm am 1.10.1970 
das in „Physikalische Elektronik“ 
ımbenannte Institut, das damals 15 
Mitarbeiter zählte. Innerhalb weni- 
Jer Jahre gelang es ihm, dem Insti 
‘ut in vielen Bereichen internationa: 
es Ansehen zu verschaffen. Das In 
stitut zählt heute 50 wissenschaftli 
che Mitarbeiter, der jährliche Dritt- 
sentlichen von ihm ins Leben geru- 
fenen Sonderforschungsbereichs 
230, der Ende diesen Jahres abge- 
schlossen wird. Dieser SFB zielt auf 
ein umfassendes Verständnis von 
anthropogenen und biologischen 
Konstruktionen ab. 
Dabei sollen nicht nur Natur und 
Technik in bezug auf die gebaute 
Jmwelt in Einklang gebracht wer- 
den, es interessieren beispielsweise 
ıuch die mikroskopisch kleinen bio- 
ogischen Bauformen ebenso wie 
»rganische Formationen, der lei- 
stungsfähige Bau der Gräser ebensc 
wie das Tragverhalten der Ober- 
schenkelknochen. Für Frei Otto 
stand bei all diesen Forschungen 
immer die Frage im Zentrum wie 
‚Gestalt wird”. 
Besonders intensiv und umfas- 
send waren unter diesem Gesichts- 
punkt seine Untersuchungen von 
Jnter innerem Druck stehenden For- 
men und Strukturen, den sogenann- 
ten Pneus. 
Seine Anregungen und Ideen ver 
breitete Frei Otto nicht nur in einer 
3igenen Schriftenreihe des IL, son- 
tern auch in zahlreichen Gastpro- 
fessuren, vor allem in den USA, 
aber auch der inzwischen legendä 
en Hochschule für Gestaltuna in 
Ulm. 
Überall sind seine Ideen auf 
ruchtbaren Boden gefallen. Noch 
1eute, lange nach seiner Emeritie- 
ung im Jahre 1990, pilgern zahllose 
3esuchergruppen aus dem In- und 
Arsland zum Aahäude das Inetitute 
für leichte Flächentragwerke. Ur 
sprünglich als Experimentalbau 
für die Expo in Montreal gebaut, 
wurde es 1986 zum Institutsgebä 
de ausgebaut und dauerhaft eta 
bliert. 
Viele in- und ausländische Orga 
nisationen haben Frei Otto in Würc 
gung seiner Verdienste zum Ehren 
Mitglied ernannt: unter anderem 
das American Institute of Archi- 
tects, 1986, das Royal Institute of 
3ritish Architects, 1982, und die Ir 
ternational Academy of Architectu 
'e, Berlin 1987. 
Insbesondere hat Frei Otto höct 
ste Anerkennung gewonnen durch 
die Verleihung der Ehrendoktorwü 
den der: Washington University St 
LOuis/ USA, 1973, University of 
Bath/GB, 1980 und der Universität 
Essen. 1990. R Häölter/.J. Hennick: 
Stellenangebot 
Am Institut für öffentliche Bau 
ten und Entwerfen ist ab 1. Ja 
nuar 1996 die Stelle der 
Institutssekretärin 
(BAT VII/VI b) 
ıeu zu besetzen. Die Entscheidung 
iber die Stellenvergabe soll frühze: 
ig erfolgen. Bewerbungen sind da: 
ıer bis spätestens 14. September 
995 an Prof. Szyszkowitz-Kowalsk: 
öB, Keplerstraße 11, 70174 Stutt- 
Yyart zu richten
	        

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