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Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 147, 1992)

Zugriffsbeschränkung

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Rechte vorbehalten - freier Zugang
Das Werk ist durch das Urheberrecht und / oder verwandte Schutzrechte geschützt, aber kostenfrei zugänglich. Die Nutzung, insbesondere die Vervielfältigung, ist im Rahmen der gesetzlichen Schranken des Urheberrechts oder aufgrund einer Einwilligung des Rechteinhabers erlaubt.

Bibliografische Daten

fullscreen: Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 147, 1992)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1591708001224
Titel:
Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/

Band

Persistenter Identifier:
1591708001224_147_1992
DOI:
Titel:
Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg
Herausgeber:
Seybold, Siegmund
Jahrgang/Band:
Bd. 147, 1992
Erscheinungsjahr:
1992
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/965.8
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.

Teil

Titel:
I. Abhandlungen
Strukturtyp:
Teil

Artikel

DOI:
Titel:
Empfehlungen zur quantitativen floristischen Analyse von Grünlandbeständen
Autor:
Briemle, Gottfried
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg
  • Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg (Bd. 147, 1992)
  • Einband
  • Impressum
  • Titelseite
  • Hinweise zum Erscheinen
  • Inhalt
  • I. Abhandlungen
  • Ein weiterer grallatorider Fährentest aus dem Stubensandstein des Strombergs (Nordwürttemebrg)
  • Die Riffkorallen aus dem höheren Oberjura der Schwäbischen Alb. (Walter-Schall-Preis 1991)
  • Lettenkeuper-Stratigraphie im Hohenloher Land von F. A. QUENSTEDT bis G. WAGNER (Trias, Baden-Württemberg)
  • Ergänzungen zu Band 1 und 2 von SEBALD, SEYBOLD und PHILIPPI: Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs
  • Empfehlungen zur quantitativen floristischen Analyse von Grünlandbeständen
  • Solanum triflorum Nuttal 1818 - Ein amerikanischer Nachtschatten als Neubürger in Baden-Württemberg
  • Potamogeton x decipiens NOLTE in Baden-Württemberg
  • Beobachtungen auf Dauerquadraten während der Jahre 1980 bis 1990 im Naturschutzgebiet Irndorfer Hardt (Südwestliche Donaualb)
  • Pollenanalysen in der alten Lauffener Neckarschlinge, Kreis Heilbronn. (Walter-Schall-Preis 2021)
  • Die Ackerflora des Gebiets "Hoher Acker" bei Weissach Kreis Böblingen
  • Neufunde von Flechten und flechtenbewohnenden Pilzen in Südwest-Deutschland und benachbarten Regionen
  • Spinnen aus dem Stadtgebiet Stuttgart
  • Neunachweise seltener und bisher nicht bekannter Wanzen in Baden-Württemberg (Insecta Heteroptera)
  • Die Amphibien und Reptilien im Gebiet der Stadt Friedrichshafen
  • Beitrag zur Ökologie der beiden Quelljungfernarten Cordulegaster boltoni (DONOVAN 1807) und C. bidentatus SELYS 1843 unter besonderer Brücksichtigung synoper Vorkommen (Odonata: Cordulegastridae)
  • Nur selten "saurer Regen" in Ludwigsburg
  • II. Nachrufe
  • III. Berichte
  • Einband

Volltext

L_ Jh. Ges. Naturkde. Württemberg L 147. Jahrgang | Stuttgart, 15. Dezember 1992 
Empfehlungen zur quantitativen floristischen Analyse von 
Grünlandbeständen 
Valı) 
GoTTFRIED BrRıEMLE, Aulendorf 
Mit 1 Tabelle 
1. Einleitung 
Dem Botaniker und Pflanzensoziologen stehen seit den 30er Jahren eine 
Reihe von Methoden zur Verfügung, mit denen er die Vegetation qualitativ 
und quantitativ analysieren kann. Dabei reicht die Auswahl von der bloßen 
Notierung der Pflanzenarten nach ihrer Präsenz über verschiedene Schätzme- 
thoden ihrer Häufigkeit bis hin zu Verfahren, bei denen sehr genau gezählt, ge- 
messen oder gewogen wird. 
Über die Jahrzehnte pflanzensoziologischer Forschung und Vegetationskar- 
tierung hat es nie an Versuchen gefehlt, klassische Aufnahmeverfahren, etwa 
nach der Methode von BRAUN-BLANQUET oder KLAPP/STÄHLIN zu verbessern. 
Ziel war es dabei stets, die Fehler der subjektiven Schätzung zu minimieren um 
ein höheres Maß an Objektivität und Reproduzierbarkeit zu erreichen (KREEB 
1983; FıscHER 1985). So haben sich etwa die sogenannten Punkt-Methoden 
(Punkt-Frequenz-, Punkt-Quadrat- oder Punkt-Interzept-Methoden) vor allem 
im Bereich höherer Deckungsgrade als gut geeignet für eine quantitative Vege- 
tationsanalyse erwiesen (GooDALL 1953; MveELLEr-Domsors und ELLENBERG 
1974; Knapp 1983). Gemessene Parameter sind hierbei: Dichte (Zahl der Indivi- 
duen), Frequenz (Probeflächenauswahl-Methode), Messung der Deckung, 
Blattflächen-Index u. a.). Diese sehr präzisen Aufnahmeverfahren sind jedoch 
sehr arbeits- und zeitaufwendig, und daher nur bei spezieller Aufgabenstellung 
Ddzw. bei genügender Personalausstattung zu realisieren. Geht es aber darum, 
etwa bei der Grünlandkartierung oder — wie es im Versuchswesen der Fall ist 
— jährlich hunderte von Beobachtungsflächen einer Vegetationsanalyse zu un- 
terziehen, so kommen nur Schätzverfahren in Frage. 
Auffallend ist, daß viele Freilandökologen und Botaniker bei der pflanzenso- 
ziologischen Geländearbeit vor allem nach der Methode von BRAUN-BLANQUET 
arbeiten, mit einer Standardmethode also, bei der der Deckungsgrad der Vege- 
tation mit Hilfe einer Klassenbildung geschätzt wird (vergl. BOGENRIEDER 
1989). Dies geschieht auch im Bereich des Grünlandes, obwohl für diese 
Pflanzenformation speziellere Schätzmethoden entwickelt wurden und im 
Hinblick auf die quantitative Vegetationsanalyse auch brauchbarere Werte er- 
bringen. 
ih. Ges. Naturkde. Württ. 147 (1992)
	        

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