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Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 121, 1966)

Zugriffsbeschränkung

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 121, 1966)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1602495396786
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1602495396786_121_1966
DOI:
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Herausgeber:
Janus, Horst
Aldinger, Hermann
Hübler, Eugen
Pflugfelder, Otto
Schüz, Ernst
Walter, Heinrich
Jahrgang/Band:
Bd. 121, 1966
Erscheinungsjahr:
1966
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/965.8
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.

Teil

Titel:
IV. Abhandlungen
Strukturtyp:
Teil

Artikel

DOI:
Titel:
Einige Einzelheiten zum tektonischen Bild der Bebenhäuser Grabenzone zwischen Hagelloch und Bebenhausen
Autor:
Groschopf, Rainer
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
  • Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 121, 1966)
  • Einband
  • Titelseite
  • Das Erscheinen des vorliegenden Jahresheftes [...]
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Verein für vaterländische Naturkunde
  • II. Berichte
  • III. Nachrufe und Ehrungen
  • IV. Abhandlungen
  • Albertus Magnus
  • Aus dem Leben eines "Selbstgelernten"
  • Die natürlichen Grundlagen und die technischen Methoden der Salzgewinnung in Schwäbisch Hall (II). (Geschichte der Salinen in Baden-Württemberg Nr. 13)
  • Zersetzte Kalkbank - Zeuge fossiler Säuerlinge in Bad Mergentheim?
  • Ein Aufschluß an der Remstal-Verwerfung bei Großheppach
  • Eine Pleuromeia sp. aus dem Schilfsandstein
  • Einige Einzelheiten zum tektonischen Bild der Bebenhäuser Grabenzone zwischen Hagelloch und Bebenhausen
  • Ergebnisse neuerer Untersuchungen im Steinheimer Becken (Württemberg)
  • Stratigraphie des Lias α3 (Arietenschichten) auf den Fildern
  • Über die Schichtlagerung im Nordostteil des Blattes Reutlingen
  • Der Söhrenberg bei Waiblingen
  • Das Verhältnis von Sommer- zu Winterschlag und sein Einfluß auf unsere Pflanzengesellschaften
  • Carex hartmani Caj. und Carex buxbaumii Wahlenb. in Nordwürttemberg
  • Zur Verbreitung der Rasen-Segge (Carex caespitosa L.) in Württemberg
  • Zum Durchzug der Pieper und Stelzen am mittleren Neckar
  • Das Vorkommen der Türkenstaube in Württemberg bis 1966
  • Der Kolkrabe (Corvus corax) in Baden-Württemberg
  • Die Zwergschnepfe (Lymnocryptes minimus) in Baden-Württemberg
  • Das Naturkunde-Museum als Arbeitsstätte für den Biologie-Unterricht
  • Kleine Mitteilungen
  • Mitgliederverzeichnis 1966
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

‚4 
Einige Einzelheiten zum tektonischen Bild 
der Bebenhäuser Grabenzone zwischen Hagelloch 
und Bebenhausen 
Von RAINER GROSCHOPF, Geislingen 
Wenige Kilometer nördlich von Tübingen ist in den Keuper des Schön- 
buchs ein schmaler Streifen von unterem Lias eingesenkt. Schon zu Beginn 
des 19. Jahrhunderts sind diese auffälligen Lagerungsverhältnisse erkannt 
und beschrieben. worden. Die Entstehung und die geologischen Verhältnisse 
hat C. DEFFNER, der erste schwäbische Tektoniker, 1861 in ihren Grund- 
zügen geklärt. Später haben sich noch zahlreiche andere Geologen von 
Tübingen aus mit diesem Gebiet beschäftigt, unter anderen SCHNEIDERHAHN 
(1904), DENNER (1920) und STEMMER (1924). Die letzte zusammenfassende 
Bearbeitung erfolgte im Jahr 19380 durch M. ScHmipr in der geologischen 
Karte 1:25 000 Blatt Tübingen mit Erläuterungen. 
In den Sommern 1962 und 1963 fertigte ich als Diplomarbeit eine groß- 
maßstäbliche Kartierung (Maßstab 1:2500 und 1:5000) und eine tektonische 
Aufnahme des Gebiets an. Im wesentlichen konnte dabei die STEMMERSche 
Kartierung bestätigt werden, auf die sich die ScHMmıpTsche Karte stützt. Die 
folgenden Ausführungen beschränken sich auf meine tektonischen Ergeb- 
nisse. Herrn Professor Dr. R. SCHÖNENBERG sei auch hier für die Anregung 
zu dieser Arbeit und für seine Hilfe gedankt. 
Tektonische Übersicht 
Die WSW-ENE streichende Bebenhäuser Zone ist eines der auffälligsten 
Elemente des Albvorlandes. Sie gehört zu einer „Tiefenlinie“, die sich auf 
über 140 km Erstreckung von der Gegend SE Freudenstadt bis über das 
Nördlinger Ries hinaus verfolgen läßt (SeE130LD 1951, SCHMIDT-KAHLER 
1961). 
Die Störungszone kann in Form eines Grabens, einer einfachen Verwer- 
fung oder an manchen Stellen nur als Einmuldung ausgebildet sein. Die 
Absenkung gegenüber den Hochschollen beträgt ungefähr 30 bis 40 m, und 
die Breite überschreitet selten 300 m (CArRLE 1955). Dort, wo herzynische 
(NW-SE) Strukturelemente auf die Bebenhäuser Zone treffen, ist eine ver- 
stärkte Absenkung festzustellen. Dies ist besonders deutlich bei Beben- 
hausen der Fall, wo die herzynisch gerichtete Bromberglinie mit mehreren 
Störungen auf den Bebenhäuser Graben trifft. Hier beträgt die maximale 
Absenkung ca. 120 m. 
Die weite Erstreckung, die erstaunliche Richtungstreue und die regionale 
Stellung veranlaßten SE1BOLD (1951, S. 286) die Bebenhäuser Zone in ihrer 
ganzen Erstreckung als „Schwäbisches Lineament“ zu bezeichnen. Er sieht
	        

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