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Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 115, 1960)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 115, 1960)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1602495396786
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1602495396786_23_24_1867_1868
DOI:
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Herausgeber:
Mohl, Hugo von
Fehling, Hermann Christian von
Fraas, Oscar
Krauß, Ferdinand von
Zech, Paul
Jahrgang/Band:
Bd. 23-24, 1867-1868
Erscheinungsjahr:
1867-1868
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX965/8
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.

Teil

Titel:
II. Abhandlungen
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
  • Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 115, 1960)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsübersicht
  • I. Verein für vaterländische Naturkunde
  • II. Berichte
  • III. Nachrufe
  • IV. Abhandlungen
  • Das Alter des Albtaufs
  • Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der Moore in Oberschwaben
  • Stratigraphische und landschaftsgeschichtliche Beobachtungen in der Gegend von Bopfingen (Württemberg)
  • Württembergische Beiträge zur Mikropaläontologie
  • Waldvegetationsgrenzen im Lein-Rems-Gebiet und Limesverlauf
  • Ausbildungsformen von Flachmoor und Eichenhainbuchwald
  • Unsere einheimischen Bartflechten
  • Zur Verbreitung der Kieselalgen in den Quellen Nordwürttembergs
  • Altes und Neues vom Kolkraben in Württemberg
  • Zur geographischen Verbreitung und Ökologie der tricladen Turbellarien in Württemberg
  • Zum Vorkommen von Anatiden im westlichen Nordwürttemberg
  • Bemerkungen zur Faunistik der württembergischen Käfer. II. Haliplidae bis Scaphidiidae
  • Der Bestand des Weißstorchs in Baden-Württemberg 1958 und 1959
  • Zur Rotarienfauna ephemerer Gewässer
  • Kleine Mitteilungen
  • Buchbesprechungen
  • Mitgliederverzeichnis 1960
  • Rückblick und Ausblick. Ansprachen bei der Jahresversammlung am 28. April 1960: Bau-Abschluß in Schloß Rosenstein und neuer Saal über Landschaftsgeschichte
  • Inhaltsübersicht

Volltext

Das Alter des Albtraufs 
71 
850 m, in die gerade noch die kleine Bergkuppe der „Burg“ (Hohen- 
genkingen) hinaufragt. Die übrigen Höhen in der Umgebung liegen um 
oder unter 840 m über N. N. Der Oberlauf des Erpftales endet am Alb- 
trauf bei Höhe 770 m; der charakteristische Gefällsknick, den die meisten 
Seitentäler weiter südlich aufweisen, fehlt hier. Er ist durch die Erosion 
der Wiesaz zerstört. Ein zweiter, viel schwächerer Gefällsknick, der erst 
bei der zehnfachen Überhöhung deutlich wird, liegt am Übergang zwischen 
dem Großen Rinnental und dem Höhlental. Er fällt mit der Einmündung 
des nördlichen der beiden Seitentäler zusammen, die den Höhlenberg 
flankieren. Wahrscheinlich ist das Höhlental noch eine kurze Zeit vom 
Wasser durchflossen gewesen, als das Große Rinnental bereits trocken lag. 
Die starke altpleistozäne Eintiefung der Täler führt LEHMANN auf das 
Herannahen des Eiszeitalters zurück; die „Bindung großer Wassermassen 
in Gestalt von Eis“ bewirkte eine „Neubelebung der Erosionskraft der 
Flüsse in ihrem Oberlauf“ (1957, S. 89), damit ein erneutes Einschneiden 
in die reliefarme Landschaft, die noch wasserreich und weniger verkarstet 
war. Die Konzentrierung der Fauna, deren großer Artenreichtum bei unter- 
schiedlichen Lebensansprüchen, spricht allerdings gegen den Wasserreich- 
tum, eher für die Ansammlung an einer Tränke, etwa einer verstopften 
Doline, deren Boden dann durchbrach und die Bohnerze mit Faunenresten 
an die Höhle abgab. Es fragt sich, ob wir an der Bärenhöhle wirklich „un- 
mittelbar den Beginn des Eiszeitalters“ ablesen können. Aber der Beginn 
der Taleintiefung ist gesichert. Ein Maß für die Dauer gibt uns ein 
zweiter Faunenfundpunkt, eine Spaltenfüllung aus dem Steinbruch Geckeler 
NW von Erpfingen, die bereits 1936 (HELLER) als cromerzeitlich bestimmt 
wurde (vgl. auch HELLER 1958). Die Knochenreste lagen in verstopften 
senkrechten Spalten, ein fluviatiler Transport fand also nicht statt. Sie wer- 
den von dem kleinen Seitental nur wenig unterschnitten, die Taleintiefung 
dürfte wenig später beendet gewesen sein. Die Erpf entspringt heute im 
„Brechlöchle“ am W Ortsausgang von Erpfingen und benutzt das alte Tal 
mit unverändertem Gefälle. Das bedeutet, daß mit der Taleintiefung nicht 
auch der Wasserdurchfluß aufzuhören braucht. Im Gegenteil, damit ist 
wahrscheinlich an vielen Stellen bis ins Jungpleistozän zu rechnen. S. MÜLLER 
(1953) hat bei Oberriffingen (OA, Neresheim) von jungdiluvialer Zertalung 
gesprochen. Vielleicht wäre auch hier mit Wasserdurchfluß allein auszu- 
kommen. Die Erhaltung der Decklehme auf schmalen Spornen wird ja mit 
der geringen Hangneigung (3°) befriedigend erklärt. 
Das Gebiet zwischen Randecker Maar und Heppenloch 
R. WaGEgEr (1985) hat die Karsthöhlungen am Trauf der mittleren Alb 
nach ihrer Höhenlage mit dem Karstwasserspiegel verglichen. Dabei zeigte 
sich, daß einige Höhlen 100 m und mehr unter dem theoretischen, in den 
Neckarbereich hinein verlängerten Karstwasserspiegel liegen. Der Höhen- 
unterschied wurde tektonisch erklärt, denn R. WAGER nahm an, „daß — 
wenn die üblichen Vorstellungen über das Zurückweichen des Albsteil- 
randes richtig sind — die“ in Traufnähe „bereits existierenden Höhlungen 
immer nur kurze Zeit im Einfluß des von der wahren Wasserscheide gegen
	        

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