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Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1602495396786
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1602495396786_33_1877
DOI:
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Weitere Titel:
Württembergische naturwissenschaftliche Jahreshefte
Herausgeber:
Fehling, Hermann Christian von
Fraas, Oscar
Krauß, Ferdinand von
Zech, Paul
Jahrgang/Band:
Bd. 33, 1877
Erscheinungsjahr:
1877
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/965.8
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.

Teil

Titel:
II. Vorträge bei der Generalversammlung
Strukturtyp:
Teil

Artikel

DOI:
Titel:
Über das Ornithologische Centralblatt (Richard König)
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre
  • Professor Dr. G. Jägers Monatsblatt : Zeitschrift für Gesundheitspflege u. Lebenslehre (Jg. 1882, Bd. 1, H. 1/12)
  • Einband
  • Titelseite
  • Register
  • Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Die Prüfungszeiten des Wollregimes
  • Die Platinlampe
  • Kleinere Mittheilungen
  • Werbung
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Heft 11
  • Heft 12
  • Beilage zu Nr 11: Ueber Krankheit und Heilung
  • Einband

Volltext

62 = 
Hrn. Dr. Otto Plarre als Antwort auf die verständnißlose Behandlung 
meiner Seelenlehre in seiner der philosophischen Fakultät in Jena vorgelegenen 
Doktor-Dissertation „Die Erklärung der Abänderungs- und Vererbungserschein- 
ungen“ * 
Ihr nennt meine Lehre Phanta3ma, Theorie, 
Man hat euch zu Jena verdreht das Genie! 
Nehmt ab eure Brille, Theorien sind Dunst, 
Ein Praktiker bin ich, was ich lehre, ist Kunst! 
Die Kunst ist's zu leben und leben zu lassen, 
Die Kunst zu erzwingen so Lieben wie Hassen. 
Die Kunst heilet Kranke, macht Häßliche schön, 
Die Traurigen heiter, hilft Lahmen zum Gehn, 
Sie eint, was sich hasset, schafft Schwachen die Krast, 
Zähmt Thiere und Pflanzen, macht Früchte s<mahaft, 
Erkennet, was giftig und was ist Arznei, 
Und macht dem Instinkte die Bahn wieder frei! 
So steht meine Kunst noch als grünender Baum, 
Wenn Jena'3 Theorien verflogen wie Schaum. 
Ein sehr heiteres Licht auf die in Jena beliebte Ignorirung meiner Funde 
über den Unterschied von Seele und Geist und das Wesen der ersteren liefert 
auch der Titel einer soeben erschienenen Schrift von Dr. W. Preyer, Professor 
ver Physiologie daselbst: „Die Seele des Kindes, Beobachtungen über 
die geistige Entwiklung des Mensc<en in den ersten Leben3jahren.“ 
Der Verfasser merkt niht, daß er mit dem Wort „geistig“ sich selbst auf den 
Mund schlägt und zugesteht, daß eben das, was er Seele zu nennen beliebt, nicht 
das ist, was unsere Sprache Seele nennt, sondern das, was diese seit uralten 
Zeiten bis heute „Geist“ heißt. Zwischen Seele und Geist ist derselbe Unterschied, 
wie zwischen Fühlen und Denken, zwischen Instinkt und Verstand, zwischen Herz 
und Kopf, zwischen Gemeingefühl und Sinne3empfindung , ein Unterschied , den 
eigentlich jeder Mensch im kleinen Finger hat. Jene Herren sehen ihn nicht oder 
wollen ihn nicht sehen, weil er nicht in ihren theoretischen Kram, den sogenannten 
„Moni3mus8“, paßt, mit dem sie freilih weder einen Hund hinter dem Ofen 
hervor, noh eine Krankheit aus dem Leibe zu lo>en vermögen. Bedauerlich ist 
nur, daß diese Spielereien des unpraktischen Gelehrtenthums die Entwi>lung der 
biologis<en Praxis hemmen, weil sie die Jugend auf falsche Bahnen locken. 
Frau Otto M. in S. Jhre Klage, daß Ihr Mann, seit er in der Wolle 
ist, das täglihe Kaltwaschen und Douchen aufgegeben hat und sehr empfindlich 
gegen das kalte Wasser geworden, wäre nur ein Unglü>, wenn er ein Fisch wäre, 
der im Wasser leben müßte. Daß die Empfindlichkeit seines Halses in der 
Wolle nicht ges<wunden ist, beweist für den Fall, als er wirklich das ganze 
Regime vollständig dur<geführt hat, zunächst nur, daß die Krankheit nicht in 
seinem eigenen Kleid und Bett ihren Sitz hat, also keine Selbstgiftkrankheit 
ist. Wo sie sißt, ist aus der Ferne sehr schwer zu beurtheilen, aber ich mache 
Sie auf Grund mehrfacher Erfahrungen in dieser Richtung auf folgendes auf- 
merksam: Wie ich aus Ihrem Briefe schließe, sind Sie nicht in der Wolle; die 
AusSdünstungsstoffe der Frau, unter denen eben auch in Kleid und Bett sich fest- 
sezende Giftjtoffe sind, haben einen mächtigen Einfluß auf den Mann und so ist 
möglicherweise die Krankheitsursache nicht das „Selbstgift“, sondern das „Frauen- 
gift“.. Da Sie schreiben, daß Ihr 2!/, Jahre alter Junge sich beim Wollsystem 
sehr gut befindet, es bei ihm nur günstig wirkt und er zusehends zunimmt, so 
sollte es Sie nicht shwer ankommen, einen Sritt zu thun, der jedenfalls Ihnen, 
höchst wahrscheinlich aber auch Ihrem Gemahl, Vortheile bringen wird. Sollte 
troßbdem die Halsempfindlichkeit bei Ihrem Manne nicht schwinden, dann wird 
eine sachverständige Untersuchung an Ort und Stelle vielleicht die Ursache aus- 
sindis machen, Vor einem Experiment mit der alten Kleidung warne ich ent- 
jeden.
	        

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