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Die Logik der Dichtung

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Bibliographic data

fullscreen: Die Logik der Dichtung

Collection Object

Persistent identifier:
1602495396786
Title:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Place of publication:
Stuttgart
Regularity of issue:
18XX
Structure type:
Periodical
Collection:
Society for Natural History in Württemberg
License:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Collection Object

Persistent identifier:
1602495396786_38_1882
DOI:
Title:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Editor:
Fehling, Hermann Christian von
Fraas, Oscar
Krauß, Ferdinand von
Zech, Paul
Volume:
Bd. 38, 1882
Year of publication:
1882
Language:
german
Structure type:
Volume
Physical location:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Shelfmark:
XIX965/8
License:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Collection:
Society for Natural History in Württemberg

Collection Object

Structure type:
Cover

Contents

Table of contents

  • Die Logik der Dichtung
  • Cover
  • Title page
  • Imprint
  • Widmung an Thomas Mann
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Problem und Aufgabe einer Logik der Dichtung
  • Die logischen Grundlagen
  • I. Die Begriffsbildung 'Dichtung und Wirklichkeit'
  • II. Die logischen Ichbegriffe
  • Die fiktionale oder mimetische Gattung
  • I. Die epische Fiktion
  • II. Die dramatische Fiktion
  • III. Die filmische Fiktion
  • Die lyrische oder existentielle Gattung
  • I. Das System der Wirklichkeitsaussage und der Ort der Lyrik
  • II. Die Beschaffenheit des lyrischen Ich
  • Die Sonderformen
  • I. Die Ballade und ihr Verhältnis zu Bild- und Rollengedicht
  • II. Die Icherzählung
  • Abschluß und Ausblick: Zum Symbolproblem der Dichtung
  • Colour checker
  • Cover

Full text

20 
Die logischen Grundlagen 
tur impliziert ist und nur von dieser her entwickelt werden kann. Denn ein 
‘dramatisches Ich’ existiert als solches nicht. - Die Aufnahme des histori 
schen Ich in den dichtungstheoretischen Zusammenhang ist dadurch be 
gründet, daß es uns zum Erkenntnisinstrument, zum tertium comparationis 
dient und für die Erhellung der Verhältnisse, um die es geht, von entschei 
dender methodischer Bedeutung und Funktion ist: es ist das Instrument des 
Vergleichs, dessen wir als Methode der Untersuchung bedürfen. Zum Ter 
minus ‘historisches Ich’ sei hierbei erwähnt, daß der Begriff historisch noch 
eine engere, eine Teilbedeutung des Ichbegriffes ist, mit dem wir in späteren 
Zusammenhängen zu arbeiten haben werden. Wir haben den Begriff hier vor 
läufig dem Beispiel angepaßt, dem historischen Dokument des Rilkebriefes, 
dessen wir für die Strukturanalyse der epischen (und dramatischen) Dichtung 
im nächsten Kapitel bedürfen. Für dieAnaly se und Bestimmung der Lyrik wird 
dann eine Erweiterung des Begriffes historisches Ich nötig werden. -In einem 
anderen und entscheidenderen Sinne vorläufig aber ist der Begriff ‘episches 
Ich’. Diesen Terminus haben wir in diesem vorbereitenden Abschnitt in 
Angleichung an die übliche Terminologie gesetzt. Seine Analyse, bzw. die 
des durch ihn bestimmten Phänomens, wird zeigen, daß der übliche Termi 
nus einer logisch falschen Auffassung der erzählenden Dichtung entsprun 
gen ist und durch einen anderen ersetzt werden muß. 
Der Zweck dieses Abschnittes war also ein vorbereitend präliminarer. Er 
umreißt nur skizzierend das Problem, dessen Ergründung die Aufgabe die 
ses Buches ist, indem er durch die gleichfalls vorläufige Bestimmung der 
Aussage die Richtung angibt, in der wir uns orientieren müssen, um die 
Struktur der Dichtung von der Struktur des allgemeinen Sprach- und damit 
Denksystems abscheiden zu können. Dieser Abschnitt bedeutet also, cum 
grano salis, zunächst einen weiteren Ausbau des Hegelschen Satzes, der die 
prekäre Stellung der Dichtung vorsichtig anleuchtet, aber doch eben damit 
schon die Richtung weist, in der sie in ihrer Prekärität dennoch mit Präzision 
zu bestimmen ist. Denn wenn es auch zutrifft, daß sie die Kunst ist, bei wel 
cher die Kunst sich aufzulösen in Gefahr ist, nämlich »ihren Übergang in 
die Prosa des wissenschaftlichen Denkens« zu nehmen, so enthält sie doch 
(was Hegel nicht erkannt hat) selbst die Elemente, die dieser Gefahr steuern.
	        

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