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Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 38, 1882)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 38, 1882)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1602495396786
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1602495396786_38_1882
DOI:
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Herausgeber:
Fehling, Hermann Christian von
Fraas, Oscar
Krauß, Ferdinand von
Zech, Paul
Jahrgang/Band:
Bd. 38, 1882
Erscheinungsjahr:
1882
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX965/8
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.

Inhaltsverzeichnis

Titel:
Inhalt
Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart
  • Monatsschrift des Württembg. Vereins für Baukunde in Stuttgart (1893-97)
  • Einband
  • 1893. Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • 1894. Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • 1895. Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • 1896. Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Beton-Brücke mit offenen Gelenken über die Donau bei Inzigkofen
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • 1897. Heft 1
  • Heft 2
  • Heft 3
  • Heft 4
  • Heft 5
  • Heft 6
  • Heft 7
  • Heft 8
  • Heft 9
  • Heft 10
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

3 
unsere heutige technische Hochschule hervorgegangen ist. Fünf seiner 
talentvolleren Schüler, unter denen sich Karl Etzel, der spätere 
Erbauer unserer ersten Eisenbahnen und einer der bedeutendsten 
Eisenbahningenieure überhaupt, sowie unser kürzlich verstorbenes 
Ehrenmitglied Christian Leins, befanden, vereinigten sich nach 
dem Tode des geliebten Lehrers in dem Bestreben, ihre weiteren 
Studien gegenseitig zu fördern und bildeten so den Keim, aus dem 
sich im Lauf der Zeit ein regeres Vereinsleben entwickelte, zuerst 
unter dem Namen Parthenon, später als Architektenverein. 
Letzterer wurde 1840 gegründet und zählte im ersten Jahre 29 Mit 
glieder, unter denen sich die noch unter uns weilenden Veteranen 
unseres Vereins befanden: v. Landauer, v. Morlok, v. Schlier 
holz, und bald hinzutretend: v. Egle und Gansser. Wenige 
Tage nach Gründung des Architektenvereins, am 30. November 1840, 
starb Oberbaurat Eberhard v. Etzel, Vater des Eisenbahn 
ingenieurs, Erbauer der sogenannten „Neuen Weinsteige", der stei 
nernen Neckarbrücke bei Cannstatt und vieler anderen Jngenieurwerke 
des Landes. Dieser Todesfall gab dem Vereine Veranlassung, der 
Verehrung für den Dahingeschiedenen Ausdruck zu geben durch 
einen Wettbewerb unter seinen Mitgliedern zu einem Etzel-Denkmal. 
Leins wurde Sieger, und nach seinem Entwürfe ist das Denkmal 
ausgeführt worden, welches noch heute nahe dem oberen Endpunkte 
der Weinfteige ins Stuttgarter Thal hinab schaut. Die feierliche 
Grundlegung dazu fand am 30. November 1842, dem zweiten 
Jahrestage von Etzels Tode, statt, in Gegenwart der staat 
lichen und städtischen Behörden, sowie einer größeren Zahl älterer 
und jüngerer Bautechniker des Landes. Diese Feier gab den Anlaß 
zur Gründung eines neuen erweiterten Vereins, in welchen der 
Architektenverein durch Uebertritt seiner Mitglieder allmälig auf 
gegangen ist. Er nannte sich Verein für Baukunde; er hat 
seitdem 50 Jahre lang unausgesetzt und unter demselben Namen 
fortbestanden, und da er sich einer kräftigen Gesundheit erfreut, so 
dürfen wir wohl nach üblicher guter Sitte dieses Fest feiern, welches 
wir von dem eigentlichen Geburtstage des Vereins, dem 30. November, 
verlegt haben auf den Tag der zu Anfang jedes Kalenderjahres 
stattfindenden Hauptversammlung. 
Das seit jenem Gründungstage vergangene halbe Jahrhundert 
ist, wie wir alle wissen, überaus reich gewesen an bedeutungsvollen 
Ereignissen und Fortschritten, wie kaum ein früheres: reich für unser 
liebes deutsches Vaterland, denn es umfaßt die Jahre 48, 66 und 70, 
die drei Etappen der Wiederaufrichtung des mächtigen deutschen 
Reiches; segensvoll für die Kulturentwickelung der ganzen Menschheit 
durch den vorher nicht geahnten Aufschwung des Verkehrs- und 
Prodnktionswesens infolge der Erfindung der Dampfeisenbahneu und 
der Nutzbarmachung mächtiger Naturkräfte; reich auch für den Stand 
der Bautechniker, welcher Aufgaben von noch nicht dagewesener Be 
deutung zu lösen bekam, welcher sich demzufolge von einem mehr- 
handwerksmäßigen Gewerbe emporgearbeitet hat zu seiner jetzigen 
wissenschaftlichen und künstlerischen Höhe, und auch im sozialen 
Kampfe eine Stellung errungen hat, die nicht mehr fern liegt von 
dem ihm gebührenden Platze neben den älteren Ständen der Rechts 
und Verwaltungskundigen. 
Der Wellenschlag dieser großen Bewegungen hat auch Württem 
berg nicht unberührt gelassen. Im Bereiche unseres Faches geben 
davon die entstandenen Bauwerke beredtes Zeugnis. Welch ein ge 
waltiger Fortschritt von dem damaligen Stuttgart zu dem heutigen! 
Damals neben den Monumentalbauten der beiden Königlichen Schlösser 
und einzelner Kirchen fast nur elende Fachwerkshäuser, deren Be 
wohner das von den Dächern abfließende Regenwasser mühsam auf 
sammelten und allnächtlich in den mit Oel spärlich beleuchteten 
Straßen die durch Abfuhr verpestete Luft atmen mußten. Heute 
massive, künstlerisch ausgestattete öffentliche und Privatbauten, mit 
ausgiebiger Wasserversorgung und Kanalisation, mit taghellem Bogen- 
und Gasglühlicht! Aehnlich verhält es sich mit anderen Städten! 
Und welche Fortschritte im Verkehr! An die Eisenbahnen wagte 
man vor 50 Jahren nur von ferne zu denken; heute besitzen wir 
trotz ungünstiger Geländebildung ein bestorganisiertes Eisenbahnnetz, 
durch dessen enge Maschen selbst die entlegenen Bezirke unseres Landes 
dem Weltverkehr erschlossen sind, dessen Betrieb an Schnelligkeit, Be 
quemlichkeit und Sicherheit kaum noch zu wünschen übrig läßt. Und 
daneben unsere bescheidene Wasserstraße des Neckars, welche mit dem 
eisernen Arm ihrer Kette einen gewaltigen Verkehr herangezogen hat, 
desselben Neckars, über dessen oberen Lauf bei Cannstatt sich jetzt 
mächtige eiserne Bögen spannen! 
Wie aber verhält sich unser Verein zu diesen Großthaten im 
Baufache? — Nicht nur, daß es fast ausnahmslos seine Mitglieder 
sind, welche die hervorragenden Architektur- und Jngenieurwerke des 
Landes entworfen und ausgeführt haben, sondern auch der Verein 
als solcher hat fördernd in die große Bewegung eingegriffen, durch 
Meinungsaustausch unter seinen Mitgliedern, durch Klärung wissen 
schaftlicher und sozialer Fragen, durch Anregung und Unterstützung 
der Staats- und Gemeindebehörden bei zeitgemäßen Organisationen. 
Ein Blick auf die Verfassung, Entwickelung und Thätigkeit des 
Vereins wird hierüber Aufschluß geben. 
Das erste Geschäft des neugegründeten Vereins war die Auf 
stellung von Statuten, welche inzwischen dreimal umgearbeitet 
worden sind und die heutige Fassung mit der Bezeichnung „Satz 
ungen" im Jahre 1885 erhalten haben. Als Zweck des Vereins 
wurde ursprünglich bezeichnet: „Fortbildung im Fache der Baukunst, 
neben Begründung eines geselligen, freundschaftlichen Verhältnisses 
unter seinen Mitgliedern." In der neuesten Fassung der Satzungen 
ist beigesetzt worden: Mitteilung der Ergebnisse der technischen Wissen 
schaft und Praxis an die Mitglieder und weitere Kreise"; ferner 
„Wahrung der Interessen des technischen Standes". 
Mitglieder können nach jenen ersten Statuten sowohl würt- 
tembergische Architekten und Ingenieure, als auch solche aus anderen 
Staaten werden. Sowohl das hier gebrauchte Wort „Ingenieur", 
als auch schon der Name „Verein für Baukunde" an Stelle der 
früheren Bezeichnung „Architektenverein" lassen erkennen, daß neben 
der früher vorherrschenden Baukunst auch deren jüngere, weniger 
ideal als praktisch angelegte Schwester, das Jngenieurwesen, als 
gleichberechtigt vom Vereine gepflegt werden sollte. Und in der That, 
beide Richtungen, die mehr künstlerische des Architekten und die mehr 
wissenschaftliche des Ingenieurs, sind von Anfang an bis heute un 
gefähr gleichmäßig im Verein vertreten gewesen, ohne daß jemals 
irgend ein Zwiespalt entstanden wäre; vielmehr haben sich beide stets 
in bester Harmonie mit einander vertragen, im richtigen Bewußtsein, 
von einander lernen, sich gegenseitig unterstützen und heben zu können. 
Ueber den Bildungsgrad der Mitglieder enthält weder die erste, 
noch die spätere Fassung der Statuten eine klare Bestimmung; doch 
ist es Regel geworden, eine höhere Vorbildung, so wie sie an un 
seren technischen Hochschulen erworben wird, als Aufnahmebedingung 
anzusehen. 
Die Leitung des Vereins war zuerst einem fünfgliederigen, 
jährlich zu wählenden Komitee übertragen, welches den Vorstand, sowie 
die anderen Vereinsbeamten aus seiner Mitte zu bestimmen hatte. 
Später ist die Zahl der Komiteemitglieder bis auf 9 erhöht worden; 
die wesentlichste Aenderung ist aber die Bestimmung der jetzigen 
Satzungen, daß die Person des Vorstandes direkt von der Haupt 
versammlung gewählt wird, und zwar mit je zweijährigem Wechsel, 
während früher die Amtsdauer durch Wiederwahl beliebig verlängert 
werden konnte. 
Zur Entwickelung des Vereins übergehend erlaube ich mir, 
zunächst auf die Namen der Vorstände und ihre Amtszeit, wie sie 
im Nachstehenden verzeichnet sind, aufmerksam zu machen; denn die 
Vorstände haben auf das Vereinsleben einen hervorragenden Einfluß. 
Es sind der Reihe nach folgende gewesen: 
Name und Beruf. 
Jahres 
zahlen. 
Amts 
dauer. 
v. Fischer, Architekt, Oberbaurat und lang 
jähriger Vorstand der polytechnischen Schule 
in Stuttgart 
1843 
3 Jahre 
v. Etzel, Ingenieur, Oberbaurat 
1846 
2 „ 
Duttenhofer, Ingenieur, Baurat beim 
K. Finanzministerium 
1848 
1 „ 
v. Böheim, Ingenieur, Oberbaurat beim Mi 
nisterium des Innern 
1849 
2 
8 Jahre
	        

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