digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 57, 1901)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Rechte vorbehalten - freier Zugang
Das Werk ist durch das Urheberrecht und / oder verwandte Schutzrechte geschützt, aber kostenfrei zugänglich. Die Nutzung, insbesondere die Vervielfältigung, ist im Rahmen der gesetzlichen Schranken des Urheberrechts oder aufgrund einer Einwilligung des Rechteinhabers erlaubt.

Bibliografische Daten

fullscreen: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 57, 1901)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1602495396786
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1602495396786_57_1901
DOI:
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Herausgeber:
Fraas, Eberhard
Hell, Carl
Kirchner, Oskar von
Lampert, Kurt
Schmidt, August
Eichler, Julius
Jahrgang/Band:
Bd. 57, 1901
Erscheinungsjahr:
1901
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX965/8
Lizenz:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz/
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.

Teil

Titel:
II. Sitzungsberichte
Strukturtyp:
Teil

Teil

Titel:
Schwarzwälder Zweigverein für vaterländische Natukunde
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
  • Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 57, 1901)
  • Einband
  • Mitteilung an die Vereinsmitlieder
  • Titelseite
  • Inhalt
  • I. Geschäftliche Angelegenheiten des Vereins
  • II. Sitzungsberichte
  • Generalversammlung in Gmünd am 24. Juni 1900
  • Wissenschaftliche Abende des Vereins in Stuttgart
  • Oberschwäbischer Zweigverein für vaterländische Naturkunde
  • Schwarzwälder Zweigverein für vaterländische Natukunde
  • III. Original-Abhandlungen und Mitteilungen
  • Tafel I
  • Tafel II
  • Tafel III
  • Tafel IV
  • Tafel V
  • [Erklärung zu] Tafel VI
  • Tafel VI
  • [Erklärung zu] Tafel VII
  • Tafel VII
  • [Erklärung zu] Tafel VIII
  • Tafel VIII
  • [Erklärung zu] Tafel IX
  • Tafel IX
  • [Erklärung zu] Tafel X
  • Tafel X
  • Tafel XI
  • Tafel XII
  • Tafel XIII
  • Tafel XIV
  • Inhaltsübersicht

Volltext

— CXXIV — 
Ausserdem zeigte Prof, Grützner eine von ihm erfundene interessante 
Methode, um elektrische Ströme aufzuzeichnen. (Hesse.) 
Schliesslich redete Prof. Blochmann (Tübingen) über die Er- 
gebnisse der neueren Malariaforschung. Nachdem man früher 
vergeblich nach Bakterien als Erzeugern des Wechselfiebers gesucht 
hatte, fand vor 20 Jahren LAvERAN im Blute von Malariakranken einen 
Parasiten, der sich als ein Protozoon, ein einzelliges Wesen, erwies, das 
der Gruppe der Sporozoen zugehört. Von den Cocecidien, die der 
gleichen Gruppe angehören und in Darm und Leber der Kaninchen 
Knoten bilden, ist die Entwickelung schon seit einiger Zeit genau be- 
kannt. Die Infektion geschieht durch Sporen, die von dem Kaninchen 
mit der Nahrung aufgenommen werden und in eine Epithelzelle des 
Darms oder der Gallengänge eindringen; dort wächst die Spore auf 
Kosten der Zelle heran und zerfällt dann in eine grosse Zahl von Teil- 
stücken (Merozoiten), die neue Epithelzellen infizieren. Die Neuinfek- 
tion führt entweder wiederum zu Merozoiten, welche die Erkrankung 
im Tierkörper verbreiten, oder es entstehen zweierlei Produkte, grosse 
„Makrogameten‘‘, die sich wie Eier, und kleine „Mikrogameten‘‘, die 
sich wie Samenfäden verhalten; aus der Vereinigung einer Makro- mit 
einer Mikrogamete gehen eine Anzahl eingekapselter Dauerzustände 
hervor, die, mit dem Kote nach aussen befördert, in Sporen zerfallen 
und nun der Infektion neuer Individuen dienen. — Ähnlich verhält 
sich der Malariaparasit: zunächst ist er ein kleines Körperchen, das 
in einem roten Blutkörperchen seinen Sitz hat; dort wächst es an und 
zerfällt dann in einzelne Teile (Merozoiten); entnimmt man einem Malaria- 
kranken drei Stunden vor einem Fieberanfall Blut, so findet man, dass 
die Merozoiten durch Zerfall der sie beherbergenden Blutkörperchen 
frei werden: ihr Eindringen in neue Blutkörperchen bewirkt eben den 
neuen Fieberanfall. Wie aber gelangt der Parasit in das Blut des 
Menschen? Bei der Malaria der Vögel hat man den ganzen Lebens- 
gang des Parasiten zuerst genau verfolgen können: Stechmücken saugen 
mit dem Blut des Vogels die Makro- und Mikrogameten des Parasiten 
ein; in dem Darm geschieht die Befruchtung des Makrogameten; dieser 
dringt dann durch die Darmwand, erzeugt in der Leibeshöhle eine An- 
zahl Dauercysten, und die aus diesen hervorgehenden Sichelkeime (Sporen) 
dringen in die Speicheldrüsen der Schnake ein, von wo sie beim Stechen 
mit dem Speichel in das Blut eines Vogels kommen und diesem die 
Krankheit bringen, indem sie in seine Blutkörperchen eindringen und 
sich dort vermehren. So hat dieser Parasit einen ähnlich verwickelten 
Lebensgang mit Wirt und Zwischenwirt, wie man ihn z. B. von den 
Bandwürmern schon länger kennt. — Den gleichen Entwickelungsgang 
hat man nach einigen Irrgängen auch für den Malariaparasiten des 
Menschen gefunden; der Zwischenträger ist auch hier eine Schnake, 
Anopheles claviger, die überall da vorkommt, wo sich Malaria findet. 
Die Entdeckung giebt nun auch die Mittel an die Hand, mit denen die 
Verbreitung der verderblichen Krankheit zu bekämpfen ist: in Malaria- 
gegenden wird das Schlafen unter dem Moskitonetz das nächste Schutz- 
mittel sein. Vor allem aber wird es wirksam sein, die Brutstätten der
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der fünfte Monat des Jahres?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.