digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Ein Jahrhundert Württembergischer Verfassung

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Metadaten: Ein Jahrhundert Württembergischer Verfassung

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1602495396786
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1602495396786_57_1901
DOI:
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Herausgeber:
Fraas, Eberhard
Hell, Carl
Kirchner, Oskar von
Lampert, Kurt
Schmidt, August
Eichler, Julius
Jahrgang/Band:
Bd. 57, 1901
Erscheinungsjahr:
1901
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX965/8
Lizenz:
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.

Teil

Titel:
III. Original-Abhandlungen und Mitteilungen
Strukturtyp:
Teil

Artikel

DOI:
Titel:
Das Klima von Calw nach hundertjährigen Wetterbeobachtungen
Autor:
Müller, Hermann
Strukturtyp:
Artikel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks
  • Deutsches Baugewerks-Blatt : Wochenschr. für d. Interessen d. prakt. Baugewerks (Jg. 56, Bd. 15, 1896)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalts-Verzeichnis des Jahrganges 1886.
  • 46. Jahrgang. No. 1
  • Ueber die Ausführung gemauerter Wasserbehälter von kreisförmiger Grundfläche.
  • Die Praxis projektirter Riesen-Thürme.
  • Mittheilungen aus der Praxis.
  • Wohnhaus in der Karmarschstraße zu Hannover.
  • Erfindungen.
  • Bautechnische Notizen.
  • 46. Jahrgang. No. 2
  • 46. Jahrgang. No. 3
  • 46. Jahrgang. No. 4
  • 46. Jahrgang. No. 5
  • 46. Jahrgang. No. 6
  • 46. Jahrgang. No. 7
  • 46. Jahrgang. No. 8
  • 46. Jahrgang. No. 9
  • 46. Jahrgang. No. 10
  • 46. Jahrgang. No. 11
  • 46. Jahrgang. No. 12
  • 46. Jahrgang. No. 13
  • 46. Jahrgang. No. 14
  • 46. Jahrgang. No. 15
  • 46. Jahrgang. No. 16
  • 46. Jahrgang. No. 17
  • 46. Jahrgang. No. 18
  • 46. Jahrgang. No. 19
  • 46. Jahrgang. No. 20
  • 46. Jahrgang. No. 21
  • 46. Jahrgang. No. 22
  • 46. Jahrgang. No. 23
  • 46. Jahrgang. No. 24
  • 46. Jahrgang. No. 25
  • 46. Jahrgang. No. 26
  • 46. Jahrgang. No. 27
  • 46. Jahrgang. No. 28
  • 46. Jahrgang. No. 29
  • 46. Jahrgang. No. 30
  • 46. Jahrgang. No. 31
  • 46. Jahrgang. No. 32
  • 46. Jahrgang. No. 33
  • 46. Jahrgang. No. 34
  • 46. Jahrgang. No. 35
  • 46. Jahrgang. No. 36
  • Graukeil
  • Einband

Volltext

Die für Paris projektirten Riesenthürme. 
Diese Stärke des Bodes von 3 Schichten Ziegelsteinen, in 
Tementmörtel gemauert, würde — eine sichere Fundirung des ge- 
sammten Bauwerks vorausgesetzt — genügen. 
Die Sohle des Bassins wird zweckmäßig nach dem Zentrum 
zu kegelförmig verstärkt (a); ebenso erhält die Ecke, in welcher 
das Mauerwerk des Ringes und das der Sohle des Reservoirs 
6na 
Fr5 
sich berühren, eine Verstärkung in Form eines ringförmigen Mauer— 
abjaßes (b), etwa von der Stärke des Sohlen-Mauerwerks. () 
Fig. 5. Eundlich muß, als häufig außer Acht gelassene Vorsicht, 
mpfohlen werden, Reservoire nicht früher mit Wasser zu befüllen, 
als bis der Mörtel im ganzen Mauerwerk gehörig erhärtet 
ist; im allgemeinen kann angenommen werden, daß die Hauptphase der 
serhärtund des Cement-Mörtels innerhalb 3 Monaten abaewickelt ist. 
Die für Paris projektirten Riesen-Thürme. 
Ueber dieses interessante Thema wird uns von geschätzter 
Seite geschrieben: 
Es ist eine bekannte, leicht erklärliche Thatsache, daß jede 
neue Ausstellung irgend einen Hauptanziehungspunkt haben muß. 
Im Jahre 1878 wurde in, Paris in Verbinduug mit der Aus— 
siellug der Trocadero-Palast gegründet, für die im Jahre 1889 in 
Aussicht genommene internationale Völkerzusammenkunft beab— 
sichtigt man in der Seine-Stadt einen Thurm von ganz unge— 
wöhnlichen Abmessungen zu errichten. Der Ingenieur M. Eiffel 
war der erste, welcher dieser Idce Ausdruck verlieh und ein Projekt 
zu einem in Eisen zu konstruirenden Kolossalbau vorlegte, das 
auch in den deutschen technischen Zeitschriften vielfach besprochen 
wurde. Kurz darauf trat der Architekt Jules Bourdais, einer der 
Erbaner des Trocadero-Palastes, mit einem zweiten Projekte zu 
einem 300 m hohen Thurme auf, der jedoch ganz in Mauerwerk 
gedacht ist. Bei der großen Wichtigkeit, welche die Frage über die 
uüberhaupt noch mögliche Höhe eines Bauwerks für den denkenden 
Techniker hat, wollen wir das Bourdais'sche Proiekt einer kurzen 
Besprechung unterwerfen. 
Bereits nach Schluß der elektrischen Ausstellung vom Jahre 
1881 in Paris wurde Bourdais durch den Civil-Ingenieur Sébillot 
veraulaßt, der Frage über die Aufstellung eines sehr starken elek— 
trischen Lichtes in bedeutender Höhe näher zu treten, da man an— 
nimmt, daß die Erzeugung einer einzigen, außerordentlich starken 
Lichtquelle wesentlich ökonomischer ist, als die einer Anzahl kleinerer 
Um jedoch die Strahlen dieser Lichtquelle, dem Bedürfniß ent— 
prechend, nach verschiedenen Punkten möglichst gleichmäßig zu ver— 
cheilen, müssen die divergirenden Strahlen derselben in nahezu 
parallele Lichtbündel, gleich den Sonnenstrahlen, verwandelt werden, 
was Söbillot mit Hilfe eines parabolischen Spiegels zu erreichen 
sucht. Auf die Auwendung dieses Spiegels nabmen Baurdais 
und Söbillot ein Patent. 
Als inzwischen der Plan einer internationalen Ausstellung 
für das Jahr 1889 auftauchte, beschlossen die Erfinder, die Resul— 
tate ihrer laugjährigen Studien einer Belenchtung der Stadt Paris 
dienstbar zu machen und zugleich ein neues Weltwunder durch Er— 
banung eines Riesenthurmes, der den Kölner Dom 3. B. an 
Höhe um das Doppelte übertrifft, zu schaffen. Durch ihr, der 
Sociètèé des ingéenieurs civils und der Socièté centrale des 
Architéctes bereits vor längerer Zeit vorgeführtes Projekt hoffen 
die Erfinder, nicht nur die höchsten Gebäude der Stadt Paris, 
sowie die höchsten und entferntesten Punkte derselben, sondern auch 
die vom Leuchtthurme abgewendeten Sciten der Gebäude und die 
in Folge ihrer Richtung ungünstig gelegenen Straßen noch ge— 
nügend erhellen zu können. 
Von verschiedenen Seiten wurden bei Bekanntwerden des 
Bourdais'schen Projcktes Zweifel lant, ob es überhaupt möglich 
sei, einen Thurm von so gewaltiger Höhe in Mauerwerk zu er— 
richten, ohne daß die zu verwendenden Materialien bereits durch 
ihr eigenes Gewicht zermalmt werden. Nach eingehenden Studien 
über diese Frage stellte Bourdais fest, daß die Grenze für die 
Höhe eines Bauwerks unter alleiniger Berücksichtigung des Eigen— 
wichtes sehr weit gesteckt, daß aber der Einfluß des Winddrucks 
un sehr bedeutender sei. Beispielsweise berechnete sich für eine 
Pyramide mit auadratischem Grundriß aus Porphyr. dessen zu— 
Die Nichtbeachtung eines der vorstehend besprochenen 
Momente genügt oft, das Reißen des Zisternen-Mauerwerks herbei— 
zuführen und damit Kosten zu veranlassen, die bei Aufwendung 
jenügender Vorsicht vermieden werden können. — 
iStadtbaurath Er. 
ässige Belastung zu P-247 Kg pro qem, dessen spezifisches Ge— 
vicht zu 8- 2,871 augenommen wurde, die erreichbare Höhe unter 
illeiniger Berücksichtigung des Eigengewichts zu 26850 m, für Granit 
Pp 80, 8 - 2,700) zu 900 mm für Kalkstein von Bogneux (p 44, 
52,400) zu 540m, für Eisen (p - 600, 8- 7,800) zu 2280 m. 
Für einen prismatischen Körper würden sich naturgemäß diese 
Werthe auf ein Drittel herabmindern. 
Wird nun als größter Winddruck auf den Quadratmeter 
300 Kg angenommen und die Voraussetzung gemacht, daß die 
HMtittelkraft aus Winddruck und Eigengewicht eines Prismas mit 
suadratischer Grundfläche die letzten in einem Abstande von der 
Nitte treffen soll, der gleich einem Viertel der Seite dieses 
Auadrates ist, und daß das mittlere spezifische Gewicht des Stein— 
naterials s— 2,400 beträgt, so ergeben sich für die Höhen 10, 
.00, 300 m als Quadratseiten 1,66, 5, 8,7 m. Das Verhältniß 
wischen Höhe und Seitenlänge der quadratischen Grundfläche er— 
nittelt sich demnach für diese Höhen zu 6, 20, 34, es wird also 
nit zunehmender Höhe immer günstiger. Entgegen der vom 
Ingenieur Eiffel ausgesprochenen Meinung fand Bourdais durch 
hergleichende Berechnungen, daß das erforderliche Eisengewicht 
m Falle, daß ein Thurm von 316m Höhe aus diesem Material 
errichtet würde, 71,3 mal so große Kosten, als eine annähernd 
»nlindrische Säule aus Mauerwerk verursachen würde. 
Bourdais dehnte seine Studien nun auf die verschiedensten, 
ür solche Thürme in Frage kommenden Körperformen aus und 
and dabei, daß man mit Räückhksicht auf die Standfähigkeit mög— 
ichst die cylindrische Form ausschließen müßte, während anderer— 
eits die ästhetischen Rücksichten wieder auf eine Säulenform hin— 
rängen. Diese Gegensätze suchte er in folgender Weise durch 
ein Projekt möglichst auszugleichen: Der von ihm geplante Leucht— 
hurm erhebt sich auf einem quadratischen Unterbau von 66 m Höhe, 
»er als Museum für Elektrizität eingerichtet werden soll und in 
einen sechs Stockwerken 10 000 qm nutzbaren Raum bieten würde, 
ein terrassenförmig angeordnetes Dach kann 2000 Personen auf— 
iehmen. Die Balustrade desselben soll mit den Statuen der be— 
»eutendsten französischen und fremden Gelehrten, die sich auf dem 
bektrischen Gebiet ausgezeichnet haben, geschmückt werden. Im 
Antergeschosse sind die Motoren für das elektrische Licht auf der 
Zäule untergebracht. Auf diesem Unterbau erhebt sich die in fünf 
dauptgeschosse gegliederte Säule, deren Kapitäl 35 m Durchmesser 
sat und auf seiner Plattform für ungefähr 1000 Besucher Raum 
jewährt, die von hier ans ganz Paris in der Vogelschau über— 
licken würden. Das Innere dieser kolossalen Säule ist ein senk— 
echter Schacht von 8 Durchmesser, der für die verschiedensten 
vissenschaftlichen Versuche, z. B. über den freien Fall der Körper, 
Verdichtung von Gasen oder Dämpfen ꝛc. bestimmt ist. Um diesen 
Schacht sind in jedem der fünf Stockwerke 16 Zimmer von 5m 
Höhe und 15 qm Grundfläche angeordnet, welche für Luftkur-Ver— 
uche dienen sollen. Die reine, unter geringerem Drucke stehende 
Luft in dieser beträchtlichen Höhe würde für viele Leidende einen 
zjewissen Ersatz der Gebirgsluft bieten können. 
Ueber der letzten Plattform erhebt sich dann der eigentliche 
ꝛlektrische Leuchtthurm, dessen Kuppel durch eine Statue, den Genius 
»er Wissenschaft darstellend, gekrönt wird; der Kopf derselben wird 
ich 360 m über dem Erdboden befinden. Im Innern der Säule 
ind eine Anzahl Aufzüge für die verschiedensten Zwecke vorgesehen.
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein Bild Mittel ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.