digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 62, 1906)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 62, 1906)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1602495396786
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1602495396786_62_1906
DOI:
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Herausgeber:
Fraas, Eberhard
Hell, Carl
Kirchner, Oskar von
Lampert, Kurt
Schmidt, August
Eichler, Julius
Jahrgang/Band:
Bd. 62, 1906
Erscheinungsjahr:
1906
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/965.8
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.

Teil

Titel:
II. Sitzungsberichte
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
  • Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 62, 1906)
  • Einband
  • Mitteilungen
  • Titelseite
  • Inhalt
  • I. Bericht über die geschäftlichen Angelegenheiten und die Sammlungen des Vereins
  • II. Sitzungsberichte
  • III. Original-Abhandlungen und Mitteilungen
  • Bücheranzeige

Volltext

1Ä 
artig breitgedrückt erscheint. Europa besitzt in den Mittelmeerländern 
nur drei Vertreter dieser Zunft (aus dem Genus Zmpusa), die übrigen 
gehören Afrika und den wärmeren Ländern Asiens an. Mit ihren nahen 
Verwandten, den Blattiden, sind sie als die ältesten bekannten Insekten 
zu bezeichnen, wurde ja doch ein Vertreter der Zunft, die Lithomantis 
carbonaria, schon in der Kohlenformation Englands aufgefunden. 
Sämtliche Mantiden besitzen die in der Ruhe eigentümlich erhobenen 
Vorderbeine, die Anlaß zu Benennungen wie GFottesanbeterin, Mantis 
religiosa, pröcheur, louvadios geben, mit denen aber ihre Natur sehr 
in Widerspruch steht. Es sind gefräßige Raubtiere, die mit ihren 
großen Augen auf freibeweglichem Kopfe nach allen Richtungen Um- 
schau halten können und sich von anderen Insekten, aber auch von 
kleinen Vögeln, Eidechsen und Fröschen .nähren, Daß sie auch ihre 
eigenen Genossen auffressen, und daß namentlich das schwächere g 
von dem viel kräftigeren Q nach der Begattung aufgefressen wird, 
ist eine vielfach beobachtete Tatsache. Die Kraft, die sie in ihren 
Raubbeinen (Vorderbeinen) besitzen, ist sehr groß; angegriffen wehren 
sie sich mit denselben heftig und ritzen die Finger oft blutig. Meist 
von beträchtlicher Größe besitzen viele überaus abenteuerliche Formen 
und schöne Färbung, z. B. bunte Augenflecke auf den Unterflügeln. 
In Form und Farbe ahmen sie die Örtlichkeiten, auf denen sie leben, 
in bewunderungswürdiger Weise nach, wodurch sie sich einerseits 
vor ihren Feinden schützen, anderseits ihre Beute unbemerkt ühber- 
fallen können. 
Ihre Eier werden in eigentümlichen, für die einzelnen Arten 
charakteristischen Haufen an Pflanzen, Steine etc. abgelegt und sind 
mit einer schlammartigen, nach dem Ablegen erhärtenden Masse als 
Schutzhülle umgeben. . 
Sie sind Bewohner der wärmeren Erdstriche und halten sich meist 
auf Pflanzen, insbesondere auf Buschwerk und Bäumen auf, wo sie be- 
hende klettern und von ihren Flügeln Gebrauch machen. Einzelne Arten 
Jeben aber auch auf gänzlich vegetationslosem Gelände, z. B. in der 
Sand- und Steinwüste und zeichnen sich durch große Schnelligkeit im 
Laufen aus, wobei sie das Flugvermögen durch Verkümmerung der Flügel 
verloren haben. 
Nach dem neuen Katalog des British Museum sind gegenwärtig 
850 Arten, die sich auf 210 Genera und 8 Zünfte verteilen, bekannt. 
Nur 20 Arten leben in Europa, von denen Mantis religiosa früher auch 
in Deutschland bei Frankfurt a. M. und bei Freiburg i. Br. vorkam, 
nunmehr aber durch Kultur und vielleicht auch klimatische Veränderungen 
ausgerottet ist, (Krauß.) 
Herr Prof. Dr. Koken legte einige Reste eines riesigen fossilen 
Fisches vor, nach dessen Kiemendeckel und Flossenstacheln auf ein 
Tier von mehreren Metern Länge zu schließen ist. — Herr Professor 
Dr. Blochmann erwähnte einen eigentümlichen Fall von Parasitismus, 
An seit einigen Jahren im zoologischen Institut gezüchteten Stabheu- 
schrecken (Bacillus Rossii) zeigte sich, daß von den als Nahrung dienenden 
Rosenzweigen eine auf diesen vorkommende Schildlaus (Lecanium rosarum)
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet die vierte Ziffer in der Zahlenreihe 987654321?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.