digibus Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 66, 1910)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 66, 1910)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
1602495396786
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Erscheinungsort:
Stuttgart
Erscheinungsverlauf:
18XX
Strukturtyp:
Zeitschrift
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Band

Persistenter Identifier:
1602495396786_66_1910
DOI:
Titel:
Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
Herausgeber:
Fraas, Eberhard
Hell, Carl
Kirchner, Oskar von
Lampert, Kurt
Schmidt, August
Eichler, Julius
Jahrgang/Band:
Bd. 66, 1910
Erscheinungsjahr:
1910
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Band
Standort:
Universitätsbibliothek Stuttgart
Signatur:
XIX/965.8
Lizenz:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Sammlung:
Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e.V.

Teil

Titel:
II. Sitzungsberichte
Strukturtyp:
Teil

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart
  • Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 66, 1910)
  • Einband
  • Mitteilungen
  • Titelseite
  • Inhalt
  • I. Bericht über die geschäftlichen Angelegenheiten und die Sammlungen des Vereins
  • II. Sitzungsberichte
  • III. Original-Abhandlungen und Mitteilungen
  • Erklärung der Tafel I
  • Tafel I
  • Erklärung der Tafel II
  • Tafel II
  • Erklärung der Tafel III
  • Tafel III
  • Erklärung der Tafel IV
  • Tafel IV
  • Erklärung der Tafel V
  • Tafel V
  • Erklärung der Tafel VI
  • Tafel VI
  • Erklärung der Tafel VII
  • Tafel VII
  • Tafel VIII
  • Tafel IX
  • Tafel X: [Nill's Zoologischer Garten]
  • Erklärung der Tafel XI
  • Tafel XI
  • Erklärung der Tafel XII
  • Tafel XII
  • Tafel XIII
  • Tafel XIV
  • Inhaltsübersicht

Volltext

Badekur eine gewisse Rolle. Aus dem neben der Karlsquelle befind- 
lichen Sammelreservoir wird das Mineralwasser in das Badehaus hinüber- 
gepumpt und in kaltem Zustand in die Wanne geleitet. Es wird dann 
erst in den Wannen selbst durch Zuleitung von heißem Dampf auf die 
gewünschte Temperatur gebracht. Es geht auf diese Weise verhältnis- 
mäßig wenig Kohlensäure verloren. Die Wirkungsweise der hiesigen 
Mineralbäder ist schwachen Solbädern vergleichbar entsprechend dem 
etwa 2° igen Salzgehalt des Mineralwassers. Sowohl die Kohlensäure 
als die Mineralsalze üben im Bade einen kräftigen Hautreiz aus und 
es wird die Blutzirkulation in der Körperperipherie wesentlich ge- 
steigert. Auch kann man charakteristische Einwirkungen auf die Herz- 
tätigkeit konstatieren. Die Arbeitsgröße des einzelnen Herzschlags 
wird gesteigert und die Pulsfrequenz ist nach einem Mineralbad lang- 
samer, als nach einem gleichtemperierten Süßwasserbade. Im übrigen 
stimmen jedoch die Forschungsresultate über die physiologische Wirkung 
der verschiedenen Mineralbäder noch nicht so vollständig überein, daß 
man hieraus endgültige Schlußfolgerungen ziehen könnte. Die Zahl, 
die Dauer, die Temperatur der Bäder etc. darf sich nicht nach einem 
Schema richten, sondern es muß bei allen hydrotherapeutischen Pro- 
zeduren stets individualisiert werden, Leider wird von dem kur- 
gebrauchenden Publikum in diesen und andern Dingen oft viel gesündigt 
und mancher, der die Kur nach: seinem eigenen Gutdünken gebraucht, 
klagt nachträglich über einen ungenügenden Erfolg, 
Mit wenigen Worten möchte ich zum Schluß auch noch die Diät- 
frage berühren. Man war früher der Meinung, daß bei Gebrauch einer 
bestimmten Trinkquelle auch eine ganz bestimmte Diät eingehalten 
werden müßte. Besonders in Karlsbad und in Kissingen herrschte in 
dieser Beziehung ein oft ganz gedankenloser Schematismus. Der jetzt 
in Wien tätige Professor von NoorDEN ist seit vielen Jahren in Wort 
und Schrift gegen diesen Diätschematismus aufgetreten und hat die 
Forderung aufgestellt, daß nicht mehr die Trinkquelle, sondern die zu 
behandelnde Krankheit das leitende Motiv für die Gestaltung der Diät 
sein müsse. Kine spezielle balneologische Diätetik gibt es bei wissen- 
schaftlich denkenden Badeärzten nicht mehr. Auch in Mergentheim 
wird mit ganz besonderer Berücksichtigung des Krankheitszustandes 
eine individuelle Ernährung verordnet. Es wird in einem Fall viel, im 
andern wenig Fleisch, es wird fettreiche oder fettarme Kost empfohlen. 
Ebenso verhält es sich mit den Mehlspeisen, mit den Gemüsen, mit dem 
Obst und mit allen andern Nahrungs- und Genußmitteln. Ausschließlich 
die Krankheit und der Gesamtzustand des Patienten und nicht etwa die 
Mineralquelle darf eine maßgebende Rolle dabei spielen, wenn wir einem 
Kurgebrauchenden dieses erlauben und jenes verbieten. Ich wollte es 
nicht versäumen, in diesem Kreise wenigstens unsere‘ grundlegenden An- 
schauungen über diese Fragen festzulegen. 
Ich bin nun am Ende meiner Ausführungen angelangt und be- 
daure lebhaft, daß ich viele wichtige und interessante Fragen nur so 
kursorisch behandeln konnte. Ich würde mich freuen, wenn es mir 
trotzdem gelungen wäre, Ihnen ein ungefähres Bild von den Eigen-
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bild Vorschau Bild Klein ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Bauanatomie : handwerklich-technische Grundlagen des Wohnbaues als Einführung in die Baukunst
1 / 2.839
Kind
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welche Farbe hat der blaue Himmel?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.