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Die Stuttgarter Stadterweiterung

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Inhalt / Download: Die Stuttgarter Stadterweiterung

Monografie

Persistenter Identifier:
1618468612554
Titel:
Architectura civilis oder Beschreibung und Vorreissung vieler vornehmer Dachwerck, als hoher Helmen, Creutzdächer, Wiederkehrungen, welscher Hauben, auch Kelter, Fallbrücken
Weitere Titel:
Item, allerley Pressen, Schnecken oder Windelstiegen und andern dergleichen Mechanischen Fabrichen
Autor:
Wilhelm, Johann
Verleger/Verlag:
Fürst
Erscheinungsort:
Nürnberg
Erscheinungsjahr:
1675
Sprache:
deutsch
Strukturtyp:
Monografie
Standort:
Institut für Architekturgeschichte, Universität Stuttgart
Lizenz:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de

Teil

Titel:
Kurtzer / doch Grundrichtig- und deutlicher Bericht / von denen in der löblichen Bau-Kunst wolbekandten und so genandten / Fünf Säulen / Samt einer ausführlichen Unterweisung / wie derselben Grund-Riße und Capitäl aus rechtem Fundament aufzureißen und auszutheilen seyen...
Autor:
Erasmus, Johann Georg
Verleger/Verlag:
David Funcken
Erscheinungsort:
Nürnberg
Erscheinungsjahr:
ca. 1678
Ort:
Nürnberg
Strukturtyp:
Teil

Kapitel

Titel:
Anweisung über das 5. Kupfferblat von der Jonica
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Stuttgarter Stadterweiterung
  • Einband
  • Titelseite
  • Stuttgart im Jahre 1900
  • Inhaltsübersicht
  • Einleitung
  • Begleitschrift zum projektierten Stadterweiterungsplan
  • Die Stadterweiterung unter volkswirtschaftlichem Gesichtspunkt
  • Erwiderung von Stadtbaurat Kölle auf die Schrift des Gemeinderats Dr. Rettich
  • Gutachten des I. Stadtarztes Dr. Knauss
  • Hygienisches Gutachten
  • Bericht der Kommission für die Begutachtung des Projekts der Stadterweiterung vom künstlerischen Standpunkt aus
  • Die Hauptgesichtspunkte der Stuttgarter Stadterweiterung
  • Auszug aus der Schrift "Weiträumiger Städtebau und Wohnungsfrage"
  • Vorschläge des Architekten- und Ingenieur-Vereins zu Hannover
  • Vortrag zum Städtebau
  • Übersichts-Plan über die projectierten Stadterweiterungen mit den von Oberbaurat Baumeister vorgeschlagenen Abänderungen an Strassen
  • Übersichts-Plan über die projectierten Stadterweiterungen
  • Farbinformation
  • Einband

Volltext

von 
Dr. H. Rettich, 
zweiter besoldeter Gemeinderat und Vorstand des Statistischen Amts der Stadt Stuttgart. 
A. Einleitung. 
In der Ausarbeitung eines Stadterweiterungsplanes liat, man bisher lediglich eine 
technische Aufgabe erblickt. Man liess dabei ausser acht, dass ein derartiges Werk nicht, 
wie etwa ein Kunstwerk des Malers oder Bildhauers, oder auch wie der Prachtbau eines 
Architekten, um seiner selbst willen ausgeführt wird, sondern dass es ausschliesslich einem 
höchst realen Zweck zu dienen bestimmt ist. Es soll nichts mehr und nichts weniger als 
das Wohnungsbedürfnis derjenigen befriedigen helfen, welche aus irgend einem Grunde die 
städtische Wohngemeinschaft anstreben müssen und damit die Stadt nötigen, sich als solche, 
d. h. als eine Masse in geregelten Verbänden zusammengedrängter Gebäude weiter auszu- 
delmen. Ohne dieses Bedürfnis ist ein Stadterweiterungsplan vollkommen gegenstandslos, 
und es würde niemanden einfallen, mit einer solchen Arbeit sich zu beschäftigen, auch wenn 
sie an sich Gelegenheit gäbe, das beste technische Können zu entfalten. Hieraus folgt aber 
auch sofort, dass die genaue Kenntnis des ortsgemässen Wolmbedürfnisses nach Muss und 
Art, wie sie die heutigen Gesellschaftswissenschaften, insbesondere aber die Bevölkerungs 
und Berufsstatistik zu vermitteln im stände sind, die erste und notwendigste Voraus 
setzung ist, auf der die Pläne einer Stadterweiterung beruhen müssen, die ihren Zweck mög 
lichst vollkommen erreichen will. Ohne diese Kenntnis der Bevölkerung, ihrer wirtschaft 
lichen und sozialen Zusammensetzung, ohne Kenntnis der Entwickelung, welche das Ver 
hältnis der einzelnen Bestandteile zu einander voraussichtlich nehmen wird, schwebt ein 
jedes Stadterweiterungsprojekt, auch wenn es technisch noch so vollkommen ist, mehr oder- 
weniger in der Luft und kann unter Umständen die Entwickelung der Stadt auf die 
ungünstigste Weise beeinflussen. Biese Gefahr liegt ganz besonders nahe, wenn auch noch 
die natürliche Gestaltung des Bodens, auf welchem die neue Stadt erstehen soll, und die von 
ihr abhängigen wirtschaftlichen Umstände so eigenartig sind, dass die Vorgänge und Erfah 
rungen anderer Städte nicht oder nur in sehr bedingter Weise verwertet werden können, 
die Stadterweiterung als wirtschaftliche Massnahme also auch aus diesem Grunde ihre eigenen, 
selbständigen Wege gehen muss. Nun ist es aber bekannt, dass gerade Stuttgart mit besonders 
schwierigen Bodenverhältnissen zu kämpfen hat und in dieser Hinsicht geradezu eine Aus 
nahmestellung unter allen deutschen Grossstädten einnimmt. Hier bildet schon allein die 
natürliche Lage einen Faktor, der die Verwendung des Bodens zu Wohnzwecken in ausser 
ordentlichem Masse verteuert. Gerade für Stuttgart ist darum auch alle Ursache gegeben, 
die kommende Stadterweiterung nicht allein als eine allgemein technische, sondern in erster 
Linie als eine wirtschaftliche, soziale und finanzielle Frage mit spezifisch lokalem Inhalt zu 
behandeln. Die hiedurch gegebenen Rücksichten zur Geltung zu bringen, ist die Aufgabe 
der nachfolgenden Darlegungen. Dabei wird es freilich nicht zu vermeiden sein, auch die 
jenigen Interessen, die man bisher in Stuttgart allein für die Technik der Stadterweiterung 
bestimmend sein lassen wollte, nämlich die sog. schönheitlichen und hygieinischen, zu berühren. 
Denn je leichter oder schwerer diese letzteren wiegen, um so mehr oder weniger werden sie 
die Richtung zu beeinflussen vermögen, welche die wirtschaftlichen Rücksichten verlangen. 
Was die hygieinischen Interessen betrifft, so weiss man, dass sie überall das dominierende 
Schlagwort für die moderne Stadterweiterung geworden sind. Ihre Pflege, und sollte sie 
noch so einseitig und schablonenhaft sein, sichert jedem Stadterweiterungsprojekt von vorn 
herein den Beifall zahlreicher hygieinischer Autoritäten, die über laute Stimmen verfügen. 
Um so dringender wird die Pflicht des Sozialpolitikers, darauf hinzuweisen und zu zeigen, 
dass auch die grossstädtische Gesundheitspflege nicht lediglich ein technisch hygieinisches 
Problem ist, das mit wissenschaftlichen Formeln und im Laboratorium des Forschers von 
einem Platz aus für alle andern gelöst werden kann, sondern dass es sich auch hier vor
	        

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